Winterschutz

Salbei schneiden: Im September besser nicht mehr ernten

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Auch wenn der Salbei noch Blätter hat, sollte man diese im Spätsommer nicht mehr ernten, da sich die Pflanze bereits auf den Winter vorbereitet.

Indem man Salbei regelmäßig erntet, fördert man einen buschigeren Wuchs und verhindert das Verholzen des Krauts. Spätestens im September sollte mit einem Rückschnitt Schluss sein, denn sonst kann der Strauch im Winter erfrieren.

Salbei schneiden: Jetzt im September nicht mehr ernten

Spätestens im September sollte man Salbei nicht mehr ernten, damit er sich regenerieren kann.

Auch wenn die Salbeipflanze im Spätsommer einen prächtigen Wuchs erreicht hat, sollte man ihr ab spätestens September Ruhe gönnen. Wie Planetopia.de erklärt, bildet der Salbei nach einer Ernte immer wieder neue Triebe und Blätter aus, dies würde der Pflanze aber in den kalten Monaten die Kraft rauben, die sie für die Regeneration benötigt. Außerdem bietet das Blattwerk mehr Schutz vor dem Schnee.

Zumindest gilt dies für winterharte Pflanzen im Gartenbeet, die im nächsten Jahr wieder austreiben sollen. Eine Kübelpflanze verzeiht eine Ernte auch über diesen Zeitraum hinaus eher, da sie im Fall von Frostschäden im Frühjahr nach den Eisheiligen einfacher durch eine neue ersetzt werden kann.

Ist die Salbei-Sorte im Beet winterhart?

Vorab sollte man jedoch die Frage klären, ob es sich bei den eigenen Salbeipflanzen überhaupt um winterharte Sorten handelt. Ist dies nicht der Fall, kann man die Kräuter natürlich restlos abernten und auf verschiedene Methoden konservieren, zum Beispiel durch Trocknen. Zu den winterharten Salbei-Arten gehören laut Lubera.com unter anderem folgende:

  • Echter Salbei (Salvia officinalis)
  • Quirlblütige Salbei (Salvia verticillata)
  • Muskateller-Salbei (Salvia sclarea)
  • Silberblatt-Salbei (Salvia argentea)

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Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago

Hat man die Pflanze im Garten gut über den Winter gebracht, gönnt man ihr dann im Frühjahr einen starken Pflegeschnitt bis kurz vor die verholzten Zweige.

Rubriklistenbild: ©  Sibille Müller/Imago

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