Lästige Tiere

Schneckenplage im Garten: Ist Schneckenkorn eine Option?

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Jetzt ist wieder Schneckenzeit. Um die lästigen Tiere abzuwehren, nutzen viele Gärtnerinnen und Gärtner Schneckenkorn. Doch was sind die Vor- und Nachteile dieses Mittels?

Der Einsatz von Schneckenkorn im Garten ist ein kontroverses Thema, das oft hitzige Diskussionen unter Hobbygärtnern auslöst. Während die einen es als effektive Lösung zur Bekämpfung von Schneckenplagen ansehen, warnen andere vor den potenziellen Gefahren für die Umwelt und andere Lebewesen. Bevor Sie sich für den Einsatz von Schneckenkorn entscheiden, ist es wichtig, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen.

Vorteile von Schneckenkorn

Schneckenkorn sollten Sie besser nicht verwenden.

Effektive Schneckenbekämpfung: Schneckenkorn ist bekannt für seine Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Schnecken im Garten. Es lockt die Schädlinge an und wirkt auf sie tödlich, was dazu beiträgt, Pflanzen vor Fraßschäden zu schützen.

Einfache Anwendung: Schneckenkorn ist in der Regel einfach anzuwenden und erfordert keine komplizierten Vorkehrungen. Es kann leicht auf die betroffenen Bereiche gestreut werden und beginnt sofort seine Wirkung zu entfalten.

Langanhaltende Wirkung: Einmal ausgebracht, kann Schneckenkorn über einen längeren Zeitraum wirksam bleiben und bietet somit eine langfristige Lösung für Schneckenprobleme im Garten.

Frühlingszwiebeln bis Erdbeeren: Zehn Gemüsesorten, die ideal fürs Hochbeet sind

Kohlrabi und Salat im eigenen Garten reif zur Ernte
Da Kohlrabi schneller und weniger ausladend als andere Kohlarten wächst, eignet er sich für das Hochbeet. © Alfred Hofer/Imago
Feldsalat (Valerianella locusta) im Beet
In einem unkrautarmen Hochbeet wächst Feldsalat gut. Er wird von August bis Oktober gesät.  © Manfred Ruckszio/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Kapuzinerkresse wächst schnell und ist dank der (essbaren) Blüten und Blätter auch noch sehr dekorativ.  © Emer/Imago
Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
Bis Juni können Sie Rote Beete noch ins Hochbeet pflanzen. © O. Diez/Imago
Buschbohnen (Phaseolus vulgaris)
Da Buschbohnen besser in einem vorgewärmten Boden wachsen, ist ein Hochbeet ideal für den Anbau.  © Emer/Imago
Tomaten in Schüssel
Kleine Tomatensorten sind auch für das Hochbeet geeignet. Jedoch benötigen Sie einen Schutz vor Wind und Regen.  © Photology2000/Imago
Frühlingszwiebel (Allium cepa)
Von März bis August kann man Frühlingszwiebeln direkt ins Hochbeet säen.  © J. Pfeiffer/Imago
Erdbeeren im Beet
Erdbeeren sind ebenfalls für das Hochbeet geeignet, denn sie bleiben so von gierigen Schnecken verschont.  © Edwin Remsberg/Imago
Fenchelknollen
Fenchel benötigt bis zur Ernte viel Wärme, ideal ist also ein Anbau auf dem Hochbeet. © Auremar/Imago
Minze im Hochbeet
Kräuter wie Minze, Dill, Schnittlauch oder Kerbel finden ideale Bedingungen in einem Hochbeet. © Heike Rau/Imago

Das sind die Nachteile

Umweltgefährdung: Ein Hauptkritikpunkt am Einsatz von Schneckenkorn ist die potenzielle Gefahr für die Umwelt. Viele Schneckenkornprodukte enthalten chemische Wirkstoffe, die nicht nur Schnecken, sondern auch andere Tiere wie Vögel, Haustiere und nützliche Insekten gefährden können.

Gefahr für Haustiere: Schneckenkorn kann für Haustiere wie Hunde und Katzen äußerst giftig sein. Selbst in geringen Mengen kann der Verzehr von Schneckenkorn schwerwiegende gesundheitliche Probleme oder sogar den Tod verursachen.

Gefahr für Kinder: Kinder können versehentlich Schneckenkorn verschlucken, insbesondere wenn es nicht ordnungsgemäß angewendet oder gelagert wird. Dies stellt eine weitere potenzielle Gefahr dar, die berücksichtigt werden muss.

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Bevor Sie Schneckenkorn in Ihrem Garten einsetzen, ist es wichtig, die potenziellen Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und sicherzustellen, dass Sie verantwortungsbewusst handeln. Alternativ können Sie auch auf umweltfreundlichere Methoden zur Schneckenbekämpfung zurückgreifen, wie zum Beispiel das Ausbringen von Schneckenbarrieren oder das Aufstellen von Fallen. Oder Sie pflanzen Gewächse, die die Tiere gar nicht mögen.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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