Gesundheits-Tipp

Das sind die zehn gesündesten Gewürze: Sie halten jung, helfen beim Abnehmen und lindern Schmerzen

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Manche Gewürze haben viele Vorteile für die Gesundheit.
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Die Wirkung von Gewürzen ist seit Jahrhunderten bekannt und geschätzt. Und nicht nur der Geschmack überzeugt, manche Gewürze sind eine Wohltat für die Gesundheit.

Kassel – Wer gerne kocht, weiß ein gutes Gewürz zu schätzen. Was wäre ein gutes Curry ohne Kurkuma, ein Steak ohne Pfeffer? Doch Gewürze schmecken nicht nur besonders, sondern sind teilweise auch überaus gesund.

Diese 10 Gewürze sind besonders gesund:

Ob gegen Verdauungsprobleme, zum Abnehmen oder zur Förderung des Immunsystems – ein zweiter Blick ins Gewürzregal kann sich für die Gesundheit lohnen. Hier sind die 10 gesündesten Gewürze:

  • Kurkuma: Das indische Gewürz ist aus Curry- und Reis-Gerichten kaum wegzudenken. Und das ist gut so – denn neben dem besonderen Geschmack hat Kurkuma eine entzündungshemmende Wirkung und ist gut für die Verdauung. Außerdem ist das Gewürz ein Alters-Wunder: Durch seine Antioxidantien sorgt Kurkuma für eine jünger-aussehende Haut und verbessert die Gedächtnisleitungen. Tipp: Kurkuma mit schwarzem Pfeffer kombinieren! Der Pfeffer erhöht die Aufnahme der Wirkstoffe des Kurkumas.
  • Zimt: Der Allrounder für Milchreis und Chai Latte ist entzündungshemmend und besonders gut für den Blutzuckerspiegel ist. Da das Gewürz das Aufspalten von Kohlenhydraten im Verdauungstrakt verlangsamt, verbessert es den Zuckerstoffwechsel sowie die Insulinempfindlichkeit. Da das Gewürz eine wärmende Wirkung auf den Körper hat, regt es sogar die Gewichtsabnahme an. Aber Achtung: Zu viel Zimt kann durch den Stoff „Cumarin“ gefährlich werden.
  • Rosmarin: Ob Erdbeer-Rosmarin-Eis oder als Marinade auf dem Grill – wie gut, dass Rosmarin gerade zum Trend-Gewürz wird! Denn das leckere Gewürz ist auch hervorragend für die Gesundheit. Besonders das Immunsystem profitiert hier, denn Rosmarin macht es widerstandsfähiger. Auch die Durchblutung des Körpers und die Gehirnfunktion können durch Rosmarin verbessert werden.
  • Pfefferminze: Super im Tee oder im Sommer in einem leckeren Salat. Wer unter Bauchschmerzen leidet, kann mit Pfefferminze Abhilfe schaffen. Das Menthol der Pflanze wirkt durch seine Bitterstoffe schmerzlindernd, krampflösend und beruhigend. Mehr als zwei Tassen täglich sollten es aber nicht sein – das kann die Magenschleimhaut reizen.
  • Koriander: Manche lieben ihn, für manche schmeckt er nach Seife. Doch für alle, die Koriander mögen, eine gute Nachricht: Koriander hat antientzündliche, antioxidative und krebsvorbeugende Wirkungen. Außerdem bringt er durch seine enthaltenen ätherischen Öle die Verdauung in Schwung, indem er die Funktion der Leber und des Darms anregt.
  • Ingwer: Die scharfe tropische Wurzel ist ein beliebtes Grippe-Mittel und kann sogar Immunzellen aktivieren. Weil Ingwer anti-virale Eigenschaften hat, kann er vor allem Halsschmerzen lindern. Als Aufguss mit heißem Wasser und Honig wird er zum leckeren Erkältungstee. Zudem hilft er gegen Übelkeit und Erbrechen und regt die Durchblutung an.
  • Knoblauch: Wie Ingwer ist auch Knoblauch gut für die Durchblutung und fördert die Verdauung. Die Knolle stärkt außerdem das Immunsystem und beugt Erkältungen vor. Am gesündesten und leckersten ist Knoblauch, wenn er nicht zu stark gebraten wird.
  • Chili: Wer gerne scharf isst, darf sich freuen. Denn: Chili ist nicht nur gut für das Immunsystem und die Durchblutung, sondern durch seine wärmende Wirkung auch Appetit-zügelnd.
  • Kardamom: Würzig, süßlich und mit einer scharfen Note. Kardamom hat einen besonderen Geschmack. Und: Das Gewürz macht glücklich. Denn Kardamom wird eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Daher kann es leicht gegen depressive Verstimmungen helfen. Darüber hinaus beruhigt Kardamom den Magen, wirkt entkrampfend und verdauungsfördernd.
  • Kümmel: Besonders gut für die Verdauung ist auch Kümmel. Der Inhaltsstoff Cumin ist außerdem antioxidativ und kann bei Erkrankungen wie Diabetes, Entzündungen oder Bluthochdruck helfen. Lecker im Brot oder in Kombination mit Chili.

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