Rettung geglückt

„Herzergreifend“: Schimpansen ziehen einsames Hunde-Baby auf

  • schließen

Ein zurückgelassener Welpe überlebt dank tierischer Retter mit großem Herzen. Schimpansen ziehen den Kleinen liebevoll in ihrer Mitte auf.

In der einer Schimpansen-Auffangstation von Jenny und Jim Desmond im liberianischen Grand Bassa hat sich ein tierisches Familienwunder ereignet. Schimpansen aus der Einrichtung haben einen auf der Straße zurückgelassenen Welpen adoptiert, ähnlich wie ein Hund aus Washington, der eine Katze von der Straße adoptiert hatte. Bei den liebevollen Menschenaffen hat der kleine Welpe nun eine richtige Familie gefunden, wie kreiszeitung.de berichtet.

County in LiberiaGrand Bassa
Bevölkerung221.693
Fläche7.936 km²
HauptstadtBuchanan

Welpen auf Straße ausgesetzt – Schimpansen adoptieren ihn

Die Inhaberin der Auffangstation, Jenny Desmond, hatte den Baby-Hund zuvor am Straßenrand entdeckt. Es sei nicht schwer zu erkennen gewesen, dass der Welpe Hilfe benötigt hätte. Schlimmer noch: Desmond glaubt, dass er bereits kurz vor dem Sterben gewesen sein muss. Darum nahm sie den bereits abgemagerten Hund mit in die Einrichtung, um ihn wieder aufzupäppeln. Das übernehmen häufig Tiere füreinander, so auch im Fall der Hündin, die verwaiste Waschbär-Babies wie ihre eigenen Kinder großzieht.

Schimpansen aus einer Auffangstation haben einen kleinen Welpen adoptiert. Vermutlich retten sie ihm damit das Leben.

Jenny Desmond und ihr Mann Jim haben den Hund darauf „Snafu“ getauft, medizinisch versorgt und wieder zu Stärke verholfen. Zudem habe der Hund Infektionen und Würmer gehabt, die jedoch erfolgreich behandelt werden konnten. Als der Zustand sich verbesserte, sollten auch die anderen Bewohnerinnen und Bewohner, also die Schimpansen, ihren neuen Mitbewohner kennenlernen.

Owtscharka oder Otterhund: Zehn Hunderassen, die fast niemand kennt

Der elegante Azawakh war lange Zeit treuer Gefährte der Tuareg und jagte in der südlichen Sahara Antilopen und Gazellen.
Der elegante Azawakh war lange Zeit treuer Gefährte der Tuareg und jagte in der südlichen Sahara Antilopen und Gazellen. Nach Europa kam der sensible Windhund in den 70er Jahren. Anfangs gilt er als etwas scheu, hat er sich an seine Familie gewöhnt, ist er sehr loyal und anhänglich. Er benötigt eine ruhige und gelassene Familie. (Symbolbild) © Ardea/Imago
Der imposante Kaukasische Owtscharka Bärenhund mag zwar hübsch und flauschig aussehen, er hat es jedoch faustdick hinter den Ohren.
Der imposante Kaukasische Owtscharka mag zwar hübsch und flauschig aussehen, er hat es jedoch faustdick hinter den Ohren. Als Herdenschutzhund ist er zuständig für die Bewachung von Haus und Hof und ist gewohnt auch das Vieh tagelang bei Wind und Wetter vor Wölfen oder Bären zu beschützen. Nur was für erfahrende Spezialisten. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der energievolle Mudi stammt aus Ungarn und ist ein mittelgroßer Hütehund.
Der energievolle Mudi stammt aus Ungarn und ist ein mittelgroßer Hütehund. Er wird als Arbeitshund eingesetzt, hütet das Vieh oder kümmert sich um Ratten und Mäuse. Durch sein freundliches und liebevolles Wesen gilt er auch als Familienhund. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Xoloitzcuintle ist eine uralte mexikanische Hunderasse und auch unter dem Namen Mexikanischer Nackthund bekannt.
Der Xoloitzcuintle ist eine uralte mexikanische Hunderasse und auch unter dem Namen Mexikanischer Nackthund bekannt. Die goldige Fledermaus wurde als Hund der Götter verehrt und gilt als treuer Begleiter. Heutzutage, ist die Rasse jedoch umstritten, da sie als sogenannte Qualzucht gilt. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Der mittelgroße Norwegische Lundehund erinnert ein klein wenig an einen Fuchs und ist ein genialer Jäger mit besonderer Anatomie.
Der mittelgroße Norwegische Lundehund erinnert ein klein wenig an einen Fuchs und ist ein genialer Jäger mit besonderer Anatomie. Er wurde für die Jagd auf Papageientaucher gezüchtet, die in Erdhöhlen brüten. Seine Schultergelenke sind beweglicher als bei anderen Hunden, er kann die Vorderbeine um 90° zur Seite drehen. Er gilt als kleiner Dickkopf, mit Konsequenz und Geduld lässt er sich jedoch gut erziehen. (Symbolbild) © Anka Agency International/Imago
Der Fila Brasileiro ist ein südamerikanischer Jagdhund auf Großwild und wird oft auch als Brasilianischer Mastiff bezeichnet.
Der Fila Brasileiro ist ein südamerikanischer Jagdhund auf Großwild und wird oft auch als Brasilianischer Mastiff bezeichnet. Er verfügt über ein sehr schnelles Reaktionsvermögen und wird als Wachhund, Viehtreiber und Beschützer eingesetzt. Die selbstbewussten und mutigen Hunden sind territorial veranlagt und nichts für Anfänger. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Otterhund ist ein hervorragender Jäger im kühlen Nass. In Frankreich gezüchtet wurde er für vor allem für die Jagd auf Fischotter eingesetzt.
Der Otterhund ist ein hervorragender Jäger im kühlen Nass. In Frankreich gezüchtet wurde er für vor allem für die Jagd auf Fischotter eingesetzt. Er verfügt über eine brillante Nase und besitzt Schwimmhäute zwischen den Zehen. Aufgrund seiner liebenswürdigen und neugierigen Art gilt er auch als Familienhund. Er zählt zu den seltensten Hunderassen der Welt. (Symbolbild) © Reiner Bernhardt/Imago
Der Louisiana Catahoula Leopard Dog stammt ursprünglich aus Louisiana und ist ein richtiger Arbeitshund.
Der große und kraftvolle Louisiana Catahoula Leopard Dog stammt ursprünglich aus den Südstaaten der USA und ist ein richtiger Arbeitshund. Er hilft beim Treiben von Rindern, zudem liebt er die Jagd und leistet wertvolle Dienste bei der Fährtensuche. Er gilt als äußerst mutig, zudem hat er gelernt, selbständig zu denken. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der imposante Thai Ridgeback ist ein mittelgroßer Hund aus Thailand und besticht durch seine drahtige und muskulöse Erscheinung.
Der imposante Thai Ridgeback ist ein mittelgroßer Hund aus Thailand und besticht durch seine drahtige und muskulöse Erscheinung. Wie der afrikanische Rhodesian Ridgeback hat er den sogenannten „Ridge“ geerbt. Ein breiter Haarstrich am Rücken, der in entgegengesetzter Richtung verläuft. © imagebroker/Imago
Der Sloughi leistet als Jagdbegleiter der Beduinen Nordafrikas seit Jahrhunderten treue Dienste.
Der Sloughi leistet als Jagdbegleiter der Beduinen Nordafrikas seit Jahrhunderten treue Dienste. Der sensible und feinfühlige arabische Windhund benötigt viel Auslauf und Bewegung und ist eher für sportliche Menschen geeignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Von Schimpansen adoptierter Hund findet neues Zuhause

Es war wohl so etwas wie Familie auf den ersten Blick: Seit dem ersten Moment, an dem sich die Schimpansen und Welpe Snafu begegnet sind, haben die Primaten den kleinen Hund ins Herz geschlossen und sich liebevoll um ihn gekümmert. Füttern, spielen und aufpassen, all diese Aufgaben konnten die Desmonds in die Hände der Schimpansen legen.

„Wunderbar, wie Tiere miteinander umgehen“: Netz reagiert auf adoptierende Schimpansen

Auch das Netz reagiert positiv auf die Adoption des Hundes. Ein User kommentiert: „Das ist so herzergreifend, ich schmelze dahin“. Ein Nutzer schreibt: „Einfach wunderbar, wie Tiere miteinander umgehen, im Gegensatz zu manchen Menschen“. Dafür sind auch die beiden ein gutes Beispiel: Eine Riesenschildkröte adoptierte ein Nilpferd-Baby – eine Geschichte, die eben so ans Herz geht wie die von dem Hund, der einem Eichhörnchen das Leben rettete und es groß zog. Ein anderer schreibt: „Affen haben eine soziale Ader, ich bin glücklich, dass der kleine Welpe gerettet wurde“.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Trotzdem sei die Auffangstation kein Ort, an dem der Hund für immer bleiben könne, besonders mit Schimpansen, die neu in die Station kommen, könnte es Probleme geben. Dnn nicht immer seien Schimpansen so rücksichtsvoll wie in diesem Fall. Also sind Desmonds mit Snafu nach Colorado in die USA gereist, um den Hund ihrer Nichte zu schenken. Doch auch dort würde der Hund täglich Fürsorge und Liebe erfahren.

Rubriklistenbild: © Donny Moss/The Dodo

Kommentare