Einschlafprobleme? Kein Wunder bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius. Hitze steigert sogar die Wahrscheinlichkeit für Alpträume - ein britischer Schlafforscher erklärt, warum.
Eine Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff! Die heiße Luft, die sich tagsüber in den Räumen staut, hält sich bis in die Nachtstunden - in vielen Schlafzimmern ein echtes Problem. Nicht nur das Einschlafen wird zur Geduldsprobe. Viele klagen auch über schlimme Träume, die sie morgens wie gerädert aus dem Bett krabbeln lassen. Ein britischer Schlafforscher hat eine simple Erklärung dafür.
Gestörter Schlaf und Alpträume: Gehirn bei Hitze nachts aktiver
Dr. Neil Stanley, ehemaliger Vorsitzender der British Sleep Society, erforscht den menschlichen Schlaf bereits seit über 35 Jahren - und hat auch eine Erklärung für hitzebedingte Alpträume. "Damit wir gut schlafen können, müssen wir etwa ein Grad Celsius unserer Körpertemperatur verlieren, die bei 37 Grad Celsius liegt", zitierte ihn das britische News-Portal Mirror.
Wenn wir in einem zu warmen Raum schlafen, kann unser Körper seine Kerntemperatur allerdings nicht senken, was einem erholsamen Schlaf im Wege steht. Der gestörte Schlaf würde Stanley zufolge dazu führen, dass unser Gehirn nachts aktiver ist. Die sogenannten REM-Schlaf-Phasen nehmen zu, die uns Träume intensiver erleben lassen - und dafür sorgen, dass wir uns an sie erinnern. Die höhere Gehirnaktivität nachts kann dem Schlafforscher zufolge auch die Wahrscheinlichkeit von Alpträumen erhöhen.