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Mal sind sie haarig, mal bunt, hässlich oder hübsch: Bis Raupen sich entpuppen, können sie sich im Garten gefräßig über das Gemüse hermachen oder harmlos sein. Deshalb hilft es, sie zu bestimmen.
Welche Raupe ist das? Manchmal sind Raupen richtig gut getarnt und hinterlassen große Löcher auf den Kohlblättern oder an Zierpflanzen, bis man sie endlich entdeckt. Andere leuchten mit ihren schillernden Farben wie aufmerksamkeitsheischende Paradiesvögel auf einem Blatt oder bilden schaurige Gespinste. Das Aussehen gibt erstmal keine Auskunft darüber, ob sie im Garten als Fraß-Schädling hinter dem Obst und Gemüse her sind oder ob sie als Einzelgänger nur ein bisschen knabbern wollen – wie der harmlose Schwalbenschwanz, der sich zu einem so hübschen Schmetterling entpuppt.
Wenn Raupen die Ernte bedrohen, sollte man sie einfach absammeln und an anderer Stelle wieder aussetzen – sofern sie sich noch nicht in Massen vermehrt haben. Eine Ausnahme machen hier beispielsweise die Raupen des Buchsbaumzünslers oder des Eichen-Prozessionsspinners, die eine wirkliche Gefahr für Mensch oder Pflanze darstellen. Hier muss sofort gehandelt werden.
Rubriklistenbild: © Steffen Schellhorn/Imago









