Schmetterlingsraupe des Großen Kohlweißlings mit Hand
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Die Raupen des Großen Kohlweißlings sind gut zu erkennen und treten oft in Scharen auf. Am besten setzt man die Tiere weit entfernt vom Gemüse wieder aus, damit sich der schöne Falter daraus entwickeln kann.
Baumstamm mit Raupen des Eichenprozessionsspinners
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Nicht jeder hat eine Eiche oder Buche im Garten, aber wenn Sie die haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners sichten, nehmen Sie sich in Acht: Ihre Brennhaare enthalten ein Gift, das zu Haut- und Atemwegsreizungen bis hin zu einem allergischen Schock führen kann. Beauftragen Sie Profis mit der Beseitigung.
Raupen des Kleinen Fuchses auf Brennnesseln
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Sieht gefährlich aus, tut aber nix: Aus den Eiern des Kleinen Fuchses schlüpfen schwarz-gelbe stachelige Raupen, die sich selten von ihren Futterpflanzen, den Brennnesseln, wegbewegen. Dafür hat man bald bildschöne Schmetterlinge im Garten.
Grüne Raupe vom Kleinen Frostspanner ( Operophtera brumata )
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Ach, irgendwie ganz putzig? Mitnichten! Die Raupe des Kleinen Frostspanners frisst ganze Obstbäume und Ziergehölze bis auf die Rippen kahl.
Raupe des Schwalbenschwanzes auf Doldenblüter
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Aber hallo! Die auffällige Raupe des Schwalbenschwanzes bevorzugt Doldenblüter wie Wilde Möhre, Fenchel, Dill und Giersch als Nahrungsquelle. Gönnen Sie der harmlosen Raupe den Schmaus.
Raupen der Gespinstmotte in einem Baum
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Die Raupen der Gespinstmotte sitzen zum Beispiel an Obstbäumen, Pfaffenhütchen oder Schlehen. Wenn sie in Massen auftreten, fressen sie ganze Bäume kahl ...
Gespinstmotten haben einen Baum mit einem weißen Gespinst überzogen.
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... deswegen sollte man sie im Garten absammeln, sobald man sie findet. Denn sonst wird es bald sehr gespenstisch. Es ist aber nicht so tragisch, wie es aussieht: Irgendwann verschwinden die Raupen und die Pflanzen treiben danach wieder aus.
Raupe der Kohleule (Barathra brassicae) auf einer Blüte
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Eine eher unscheinbare grüne Raupe mit unangenehmen Eigenschaften: Die Abkömmlinge der Kohleule zählen zu den häufigsten Gemüseschädlingen im Garten. Sie verschmutzen die Kohlköpfe mit Kot und diese faulen daraufhin schnell.
Raupe des Landkärtchens
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Bitte leben lassen: Das Landkärtchen ist Schmetterling des Jahres 2023 und legt seine Eier gerne auf Doldenblüter. Die dornigen schwarzen Raupen wirken bedrohlich, richten aber keinen nennenswerten Schaden an.
Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) frisst Buchsbaum kahl.
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Sie haben einen Buchsbaumzünsler gesichtet? Dann ist Gefahr in Verzug und Sie sollten mit Schädlingsbekämpfungsmitteln dagegen vorgehen, sonst ist Ihr Buchsbaum verloren. In dem Fall muss er sofort entsorgt werden.

Kleine Raupenkunde

Freund oder Feind? Schädliche und harmlose Raupen im heimischen Garten

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Mal sind sie haarig, mal bunt, hässlich oder hübsch: Bis Raupen sich entpuppen, können sie sich im Garten gefräßig über das Gemüse hermachen oder harmlos sein. Deshalb hilft es, sie zu bestimmen.

Welche Raupe ist das? Manchmal sind Raupen richtig gut getarnt und hinterlassen große Löcher auf den Kohlblättern oder an Zierpflanzen, bis man sie endlich entdeckt. Andere leuchten mit ihren schillernden Farben wie aufmerksamkeitsheischende Paradiesvögel auf einem Blatt oder bilden schaurige Gespinste. Das Aussehen gibt erstmal keine Auskunft darüber, ob sie im Garten als Fraß-Schädling hinter dem Obst und Gemüse her sind oder ob sie als Einzelgänger nur ein bisschen knabbern wollen – wie der harmlose Schwalbenschwanz, der sich zu einem so hübschen Schmetterling entpuppt.

Wenn Raupen die Ernte bedrohen, sollte man sie einfach absammeln und an anderer Stelle wieder aussetzen – sofern sie sich noch nicht in Massen vermehrt haben. Eine Ausnahme machen hier beispielsweise die Raupen des Buchsbaumzünslers oder des Eichen-Prozessionsspinners, die eine wirkliche Gefahr für Mensch oder Pflanze darstellen. Hier muss sofort gehandelt werden.

Rubriklistenbild: © Steffen Schellhorn/Imago

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