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„Nicht rigoros alles abernten“: Tipps für einen tierfreundlichen Garten im Herbst 

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Bei der Gartenarbeit im Herbst sollte man auch an die Igel, Vögel oder Regenwürmer denken. Eine Wildtierexpertin erklärt, worauf es ankommt.

Im Herbst stehen noch einige Gartenarbeiten an. Aus Rücksicht auf Insekten, Igel und Vögel sollte man hier und da jedoch ein paar „wilde Ecken“ im Garten belassen. Dazu rät die Organisation Vier Pfoten. „Sonnenblumen, Disteln und andere späte Blüher kann man nach dem Ausblühen stehen lassen. Vögel können sich so noch lange von den proteinreichen Samen ernähren. Schmetterlinge und andere Insekten finden in ausgeblühten Samenständen ein Winterquartier und Schutz für Eier und Larven“, erklärt Wildtierexpertin Eva Lindenschmidt laut der Mitteilung.

Tipps für einen tierfreundlichen Garten im Herbst 

Zusammen gerechte Laubhaufen sind zudem für viele Tiere eine notwendige Überwinterungshilfe, wie der Naturschutzbund (Nabu) auf seiner Webseite erklärt. „Zum Beispiel für Igel und die Larven vieler Schmetterlinge“, heißt es dort. „Verteilt auf Beeten und unter Bäumen finden dort Regenwürmer, Spinnen, Käfer, Molche, Raupen und Falter einen Unterschlupf.“

Igel sind auf der Suche nach einem Ruheplatz. Auch daran sollten Hobbygärtner im Herbst denken. (Symbolbild).

Igel suchen sich im Herbst ihren Ruheplatz

Damit sollte man bereits im Herbst beginnen. Denn Igel seien jetzt auf der Suche nach einem Ruheplatz, erklärt die Wildtierexpertin von Vier Pfoten in der Mitteilung vom 21. September. Eine dichte, geschützte Hecke oder ein Haufen aus Zweigen und Laub eigne sich wunderbar für ein mögliches Refugium. „Aus Totholz, Moos, Blättern und Zapfen kann man auch schnell selbst eine Igelburg bauen, in der es sich der Igel gemütlich machen kann,“ so zudem ihr Tipp. Um die Tiere nicht zu stören, solle man jedoch nicht ständig nachsehen, ob schon jemand eingezogen sei, betont sie.

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12 faszinierende Fakten über Wölfe, die Sie kennen müssen

Wölfe sind normalerweise nicht gefährlich für Menschen. Tatsächlich haben Wölfe eine angeborene Scheu vor Menschen und vermeiden den Kontakt mit uns. Es gab jedoch in der Vergangenheit immer wieder Vorfälle, bei denen Menschen angegriffen wurden. In den meisten Fällen waren die Wölfe entweder krank oder fühlten sich bedroht. Das Risiko, von einem Wolf angegriffen zu werden, ist im Vergleich zu anderen Tieren wie Bären oder Hunden relativ gering.
Wölfe sind normalerweise nicht gefährlich für Menschen. Tatsächlich haben Wölfe eine angeborene Scheu vor Menschen und vermeiden den Kontakt mit uns. Es gab jedoch in der Vergangenheit immer wieder Vorfälle, bei denen Menschen angegriffen wurden. In den meisten Fällen waren die Wölfe entweder krank oder fühlten sich bedroht. Das Risiko, von einem Wolf angegriffen zu werden, ist im Vergleich zu anderen Tieren wie Bären oder Hunden relativ gering. © Martin Wagner/IMAGO
Wenn Sie einem Wolf begegnen, ist es wichtig, ruhig zu bleiben. Der WWF rät, langsam rückwärts wegzugehen, während Sie den Wolf im Auge behalten. Direkter Blickkontakt sollte aber vermieden werden, da das als Bedrohung aufgefasst werden kann. Laufen Sie auf keinen Fall schnell weg, da das den Jagdinstinkt der Tiere weckt.
Wenn Sie einem Wolf begegnen, ist es wichtig, ruhig zu bleiben. Der WWF rät, langsam rückwärts wegzugehen, während Sie den Wolf im Auge behalten. Direkter Blickkontakt sollte aber vermieden werden, da das als Bedrohung aufgefasst werden kann. Laufen Sie auf keinen Fall schnell weg, da das den Jagdinstinkt der Tiere weckt. © IMAGO/Michael Weber
Wölfe sind äußerst anpassungsfähig und haben die Fähigkeit, in verschiedenen Lebensräumen zu überleben. Sie besiedeln Tundra, Taiga, Wälder, Steppe, Wüsten und trauen sich auch in die Nähe von Großstädten. Wichtig für ihr Überleben sind aber störungsarme Gebiete, um sich zurückzuziehen und ihre Welpen großzuziehen. Auch in Europa finden sie vermehrt wieder ein Zuhause, wenn sie von uns akzeptiert werden.
Wölfe sind äußerst anpassungsfähig und haben die Fähigkeit, in verschiedenen Lebensräumen zu überleben. Sie besiedeln Tundra, Taiga, Wälder, Steppe, Wüsten und trauen sich auch in die Nähe von Großstädten. Wichtig für ihr Überleben sind aber störungsarme Gebiete, um sich zurückzuziehen und ihre Welpen großzuziehen. Auch in Europa finden sie vermehrt wieder ein Zuhause, wenn sie von uns akzeptiert werden. © Dominik Kindermann/IMAGO
Wölfe leben in vielen Teilen Europas, insbesondere in den nördlichen und östlichen Regionen. Sie sind in vielen Ländern Europas heimisch, darunter in Skandinavien, Finnland, Russland, der Ukraine, Polen, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Balkanländern.
Wölfe leben in vielen Teilen Europas, insbesondere in den nördlichen und östlichen Regionen. Sie sind in vielen Ländern Europas heimisch, darunter in Skandinavien, Finnland, Russland, der Ukraine, Polen, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Balkanländern. © IMAGO/W. Rolfes
Laut Schätzungen des Bundesamts für Naturschutz leben derzeit 157 Rudel Wölfe in Deutschland. Die Population hat in den letzten Jahren aufgrund von Schutzmaßnahmen und der Rückkehr der Tiere aus Polen und anderen Nachbarländern stark zugenommen.
Laut Schätzungen des Bundesamts für Naturschutz leben derzeit 157 Rudel Wölfe in Deutschland. Die Population hat in den letzten Jahren aufgrund von Schutzmaßnahmen und der Rückkehr der Tiere aus Polen und anderen Nachbarländern stark zugenommen. © IMAGO/Martin Wagner
Wölfe sind Fleischfresser und fressen vor allem größere Huftiere wie Hirsche, Elche, Rehe und Wildschweine. Sie können aber auch andere Tiere wie Hasen, Nagetiere oder Vögel jagen und fressen. In manchen Fällen fressen Wölfe auch Aas. Leider jagen sie auch Nutztiere wie Schafe oder Rinder, was den Ruf nach Bejagung laut werden lässt.
Wölfe sind Fleischfresser und fressen vor allem größere Huftiere wie Hirsche, Elche, Rehe und Wildschweine. Sie können aber auch andere Tiere wie Hasen, Nagetiere oder Vögel jagen und fressen. In manchen Fällen fressen Wölfe auch Aas. Leider jagen sie auch Nutztiere wie Schafe oder Rinder, was den Ruf nach Bejagung laut werden lässt. © IMAGO
In Europa wird der Schutz von Wölfen durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union geregelt, die den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume in Europa unterstützt. In Deutschland ist der Wolf eine geschützte Art und darf nur in Ausnahmefällen gejagt werden.
In Europa wird der Schutz von Wölfen durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union geregelt, die den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume in Europa unterstützt. In Deutschland ist der Wolf eine geschützte Art und darf nur in Ausnahmefällen gejagt werden. © Christian Schaffrath/IMAGO
Es ist unwahrscheinlich, dass Wölfe aus Mordlust töten. Wölfe sind Raubtiere, die jagen und töten, um Nahrung zu bekommen. Sie töten auch, um ihre Jungen zu schützen oder ihr Territorium zu verteidigen. Es ist äußerst ungewöhnlich, dass mehrere Tiere gleichzeitig getötet werden. Diese Situation tritt nur auf, wenn die Beutetiere nicht in der Lage sind zu fliehen. Schafe beispielsweise bilden im Falle einer Bedrohung eine dichte Gruppe und sind oft durch einen Zaun am Flüchten gehindert.
Es ist unwahrscheinlich, dass Wölfe aus Mordlust töten. Wölfe sind Raubtiere, die jagen und töten, um Nahrung zu bekommen. Sie töten auch, um ihre Jungen zu schützen oder ihr Territorium zu verteidigen. Es ist äußerst ungewöhnlich, dass mehrere Tiere gleichzeitig getötet werden. Diese Situation tritt nur auf, wenn die Beutetiere nicht in der Lage sind zu fliehen. Schafe beispielsweise bilden im Falle einer Bedrohung eine dichte Gruppe und sind oft durch einen Zaun am Flüchten gehindert.  © IMAGO
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Wölfen variiert je nach Art, Lebensraum und Umweltbedingungen. In freier Wildbahn können Wölfe normalerweise zwischen 8 und 16 Jahren alt werden. In Gefangenschaft können Wölfe oft länger leben, da sie vor Gefahren wie Nahrungsmangel, Krankheiten und Jagd geschützt sind. Unter idealen Bedingungen können Wölfe in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre alt werden.
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Wölfen variiert je nach Art, Lebensraum und Umweltbedingungen. In freier Wildbahn können Wölfe normalerweise zwischen 8 und 16 Jahren alt werden. In Gefangenschaft können Wölfe oft länger leben, da sie vor Gefahren wie Nahrungsmangel, Krankheiten und Jagd geschützt sind. Unter idealen Bedingungen können Wölfe in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre alt werden. © IMAGO
Wölfe greifen immer wieder Hunde an, besonders wenn es um Rivalität, Konkurrenz und Territorium geht. In vielen Bundesländern besteht eine Leinenpflicht in Wäldern, um sowohl Hunde als auch Wölfe zu schützen. Wölfe bleiben gewöhnlich auf Abstand, wenn sie Menschen sehen. Ist der Hund aber alleine im Wald unterwegs, kann es passieren, dass er von einem Wolf attackiert wird.
Wölfe greifen immer wieder Hunde an, besonders wenn es um Rivalität, Konkurrenz und Territorium geht. In vielen Bundesländern besteht eine Leinenpflicht in Wäldern, um sowohl Hunde als auch Wölfe zu schützen. Wölfe bleiben gewöhnlich auf Abstand, wenn sie Menschen sehen. Ist der Hund aber alleine im Wald unterwegs, kann es passieren, dass er von einem Wolf attackiert wird. © IMAGO
Hunde und Wölfe stammen beide von einer gemeinsamen Vorfahrenart ab und teilen viele ähnliche Eigenschaften. Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Arten, insbesondere was ihre Morphologie betrifft. Hunde haben im Vergleich zu Wölfen oft kleinere Schädel und Gehirne, kürzere Schnauzen und Ohren. Außerdem haben Hunde oft eine unterschiedliche Fellfarbe und -textur im Vergleich zu Wölfen.
Hunde und Wölfe stammen beide von einer gemeinsamen Vorfahrenart ab und teilen viele ähnliche Eigenschaften. Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Arten, insbesondere was ihre Morphologie betrifft. Hunde haben im Vergleich zu Wölfen oft kleinere Schädel und Gehirne, kürzere Schnauzen und Ohren. Außerdem haben Hunde oft eine unterschiedliche Fellfarbe und -textur im Vergleich zu Wölfen. © IMAGO/Martin Wagner
Die Fußabdrücke von Wölfen sind im Allgemeinen größer als die von Hunden und haben eine runde Form. Die Hinterpfotenabdrücke sind oft etwas schmaler und länger als die Vorderpfotenabdrücke. Wölfe laufen normalerweise im direkten Gang, d. h. ihre Hinterpfoten treten in die Abdrücke ihrer Vorderpfoten. Dies führt zu einer geraden, symmetrischen Laufspur.
Die Fußabdrücke von Wölfen sind im Allgemeinen größer als die von Hunden und haben eine runde Form. Die Hinterpfotenabdrücke sind oft etwas schmaler und länger als die Vorderpfotenabdrücke. Wölfe laufen normalerweise im direkten Gang, d. h. ihre Hinterpfoten treten in die Abdrücke ihrer Vorderpfoten. Dies führt zu einer geraden, symmetrischen Laufspur. © IMAGO

Wildtiere im Herbst verstärkt auf Nahrungssuche

In den ersten Herbstwochen sind laut der Organisation viele Wildtiere verstärkt auf Nahrungssuche. Also dann, wenn die Tage wieder kühler werden. „Bei der Gartenarbeit sollte man nicht rigoros alles abernten, sondern an Obstbäumen, Wildrosen oder Wildobst-Hecken Hagebutten und Früchte stehen lassen“, rät Lindenschmidt. Denn Hagebutten, Birnen, Schlehen und andere Früchte lieferten Nahrung für Vögel und andere Tiere. „Igel wiederum freuen sich über proteinreiche Insekten, die sich von den Früchten ernähren.“

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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