Folgeerkrankungen

Diabetes kann zu einer speziellen Hand-Erkrankung führen

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Diabetes als Grunderkrankung kann zu verschiedenen Folgeerkrankungen führen. Betroffene leiden manchmal zum Beispiel unter einem Schnappfinger.

Bei Diabetes mellitus – auch Zuckerkrankheit genannt – handelt es sich laut Informationen des Bundesministerium für Gesundheit um einen Überbegriff für verschiedene Erkrankungen des Stoffwechsels. Etwa sieben Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren leiden in Deutschland unter Diabetes. Nach Angaben des Arzneimittelverzeichnisses Gelbe Liste Pharamaindex können Grunderkrankungen wie Diabetes viele Folgen für die Gesundheit haben. So können Betroffene beispielsweise am diabetischen Hand-Syndrom erkranken.

Diabetes verursacht Schnappfinger: Zuckerkrankheit kann zu Hand-Erkrankungen führen

Ein sogenannter Schnappfinger infolge von Diabetes tritt am häufigsten an Daumen, kleinem Finger und Ringfinger auf.

Beim diabetischen Hand-Syndrom handelt es sich um eine Komplikation des Diabetes, bei dem Probleme in einer oder beiden Händen auftreten. Auch ein sogenannter Schnappfinger zählt zu den Hand-Erkrankungen, die als Folge von Diabetes entstehen können. Typische Symptome sind laut Informationen des AOK Gesundheitsmagazins Schmerzen im Grundgelenk beim Bewegen oder bei Druck sowie eine Steifigkeit des Fingers. Daumen, Ringfinger und kleiner Finger sind am häufigsten von diesem Hand-Syndrom betroffen.

Charakteristisch für den Schnappfinger ist ein Schnappen, welches insbesondere beim ersten Bewegen des Fingers am Morgen auftritt. Nach diesem Symptom ist die mitunter durch Diabetes ausgelöste Hand-Erkrankung benannt. Wenn Betroffene versuchen, ihren Finger zu strecken, gelingt ihnen dies ohne Widerstand nur bis zu einem bestimmten Punkt. Anschließend schnappt er ruckartig nach hinten, wobei dies häufig mit einem Geräusch des Schnappens oder Schnalzens verbunden ist.

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Schnappfinger infolge einer Diabetes-Erkrankung: Sehne gleitet nicht mehr problemlos durch Sehnenscheide

Ein Schnappfinger entwickelt sich, wenn die Sehne des Fingers nicht mehr ohne Probleme durch die Sehnenscheide gleiten kann. Zwar ist die Ursache meist unbekannt: Allerdings kann die Beugesehne aufgrund verschiedener Erkrankungen entzündlich anschwellen oder sich knötchenartig verdicken. Dies hat zur Folge, dass die verdickte Beugesehne im sogenannten Ringband (an der Innenseite des Fingers) stecken bleibt.

Blutzucker senken: Zehn Lebensmittel, die Ihrem Zuckerhaushalt guttun

Zimt
Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel, daher ist für Diabetiker die dauerhafte Einnahme von 1 Gramm Zimt pro Tag zu empfehlen. Das Gewürz regt den Glukose-Stoffwechsel an und wirkt auf den Körper ähnlich wie Insulin. © Harald A. Jahn /IMAGO
Ingwer
Auch Ingwer kann dabei helfen, den Blutzucker zu senken. Das funktioniert folgendermaßen: Der Hauptwirkstoff Gingerol weicht die Insuliresistenz der Zellen auf, sodass sie für das Insulin wieder sensibler werden. Dadurch kann der Blutzucker besser verwertet werden und sinkt somit. © Science Photo Library/IMAGO
Flohsamen in einem Säckchen, daneben liegt ein Löffel mit Flohsamen
Flohsamen helfen nicht nur bei Verstopfung oder Durchfall. Die kleinen braunen Samen können auch effektiv den Blutzucker senken.  © imageBROKER/J. Pfeiffer/IMAGO
Chillis in einer Schüssel
Wer es gerne scharf mag und beim Kochen auf Chillis setzt, der kann auch seinem Blutzucker damit etwas Gutes tun. Verantwortlich für den positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel ist der Scharfstoff Capsaicin. © CHROMORANGE / Cezary Wojtkowski/IMAGO
Kurkuma in einer Schüssel
Der Hauptwirkstoff von Kurkuma ist Curmin. Dabei handelt es sich um einen antioxidativen, entzündungshemmenden Stoffkomplex. Kurkuma wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet. Sie ist bekannt dafür, dass sie das Risiko für Diabetes mindern kann. © Science Photo Library/IMAGO
Zwiebeln
Wer Zwiebeln in ausreichender Menge isst, kann sowohl den Cholesterinspiegel als auch den Blutzuckerspiegel senken.  © blickwinkel/IMAGO
Aufgeschnittene Grapefruit
Grapefruits enthalten Flavonoid Naringenin. Dieser sekundäre Pflanzenstoff sorgt nicht nur für den leicht bitteren Geschmack der Frucht, sondern kann auch den Blutzucker auf ähnliche Art wie Insulin senken.  © Thomas Jäger/IMAGO
Heidelbeeren in einer Plastikschale
Heidelbeeren haben einen positiven Effekt auf den Insulinhaushalt. Sie senken den Blutzucker und erhöhen die Zuckeraufnahmen in den Zellen. So wirken sie antidiabetisch und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu bekommen. © Science Photo Library/IMAGO
Rosinen auf einem Keramik-Löffel
Rosinen sind nicht nur reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Polyphenolen und sehr ballaststoffreich: Die getrockneten Weintrauben sind für auch den Blutzuckerspiegel gesünder als beispielsweise eine Scheibe Weissbrot. Laut Wissenschaftlern der University of Kentucky kann der beliebte und nährstoffreiche Snack das Risiko für Diabetes reduzieren. © CSP_ildi/IMAGO
Walnüsse
Walnüsse enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit einem hohen Anteil an Omega-4-Fettsäuren, die für ihre blutzucker- und insulinsenkende Wirkung bekannt sind. Schon eine Handvoll (ca. 30 g) pro Tag kann Diabetes-Patienten helfen, ihren Blutzuckerspiegel konstant zu halten. © Danita Delimont/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © imageBROKER/Anja Uhlemeyer-Wrona/IMAGO

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