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Mit steigenden Temperaturen werden die Schnecken aktiv. Um größeren Fraßschäden an Blumen und Gemüse vorzubeugen, sollte man die Eier und Tiere frühzeitig suchen.
Vom Herbst bis zum Mai findet die Eiablage der Schnecken statt, die den Winter gut geschützt unter einer Schneedecke in der Erde verbringen. Sobald die Temperaturen über null Grad Celsius steigen, kriechen die Tiere an die Oberfläche und machen sich auf die Suche nach Nahrung. Zart sprießendes Grün wie Jungpflanzen von Gemüse und Blumen sind da ein gefundenes Fressen. Nicht jede Schneckenart ist ein Schädling im Beet, Nacktschnecken wie die Ackerschnecke, die Garten-Wegschnecke und die Spanische Wegschnecke sind jedoch besonders gefürchtet. Damit die Plagegeister sich nicht ungehemmt vermehren und die Gartenherrschaft übernehmen, ist das Ende des Winters die richtige Zeit, um auf Schneckenjagd zu gehen und Gegenmaßnahmen zu treffen.
Die Schnecken-Eiersuche beginnt im Boden
Eine Schnecke kann etwa 400 Eier im Jahr legen und das sollte man im Frühjahr gleich verhindern. Da bisher nicht die eine Methode gefunden wurde, die die Schädlinge in ihre Grenzen weist, rückt man den Tieren am besten mit mehreren Methoden zu Leibe. Sinnvoll ist es, die Beete im zeitigen Frühjahr etwa 20 Zentimeter tief gründlich fein krümelig durchzuhacken, um die Eigelege zu zerstören oder an die Oberfläche zu holen, wo sie von Vögeln und anderen Fraßfeinden gefunden werden. Auch in der Erde unter Sträuchern und Büschen lohnt ein Blick nach den weißen-gelben, etwa zwei Millimeter großen Eiern. Dabei sollte man jedoch abwägen, dass das Umgraben als Nebenfolge auch das übrige Bodenleben stören kann.
Welche Schnecke ist das? Schädliche und nützliche Schnecken im Garten unterscheiden




Eiersuche und vorbeugende Maßnahmen
Auch folgende Maßnahmen sind sinnvoll:
- Suchen Sie täglich unter Brettern, Dachziegeln und Tontöpfen am Boden und unter großen Blättern nach Eiern sowie Schnecken und sammeln Sie diese ab. Gehäuseschnecken und vor allem die geschützten Weinbergschnecken sollte man in Ruhe lassen, da sie meist sogar nützlich sind.
- Rindenmulch zeitig abtragen oder ersetzen, denn an diesem sitzen viele Schneckeneier.
- Auch im Kompost fühlen sich Schnecken wohl. Achten Sie auf eine gut funktionierende Rotte – hohe Temperaturen bekommen den Schneckeneiern nicht.
- Natürliche Feinde der Schnecken sind Laufenten, die man bei Züchtern und ausgewählten Bauern auch ausleihen kann. Bis April lassen sie sich gut als Schneckenjäger einsetzen.
- Gießen Sie die Beete nur frühmorgens, sodass die nachtaktiven Schnecken größere Probleme haben, sich fortzubewegen. Lieber mehr auf einmal gießen als öfter wenig.
Sobald der Frühling mit richtiger Kraft kommt und die verbliebenen Schnecken herangewachsen sind, lassen sich weitere Maßnahmen wie Schneckenzäune, Ablenkungspflanzen oder Kaffeesatz einsetzen.
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