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Schwarze Punkte auf Windschutzscheibe: Das ist ihr Zweck

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    Jasmin Farah
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Fast jeder hat sich im Auto schon mal gefragt: Was sollen nur die kleinen, schwarzen Punkte auf der Frontscheibe? Ihr Zweck ist vor allem technischer Natur.

Ein dicker schwarzer Streifen, aus dem kleine, ebenfalls dunkle Punkte entweichen: Auf fast jedem Auto ist dieses Phänomen auf der Windschutzscheibe zu sehen – doch was hat es nur damit auf sich?

Windschutzscheibe: Was hat es mit dem schwarzen Streifen und Punkten auf sich?

Tatsächlich haben sich die Fahrzeugkonstrukteure etwas dabei gedacht. Der dicke schwarze Streifen, von dem die schwarzen Punkte ausgehen, nennt sich Siebdruckrand und besteht aus einer eingebackenen Keramikfarbe.

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

Er erfüllt im Wesentlichen mehrere Zwecke: Vor allem soll er das Klebematerial, das die Scheibe mit der Karosserie zusammenhält, abdecken. Ansonsten drohen UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht dieses zu zerstören. Dann würde die Dichtung am Glasfenster porös werden und die Scheibe (die man im Übrigen so gut sauber bekommt) sich aus ihrem Gefüge lösen. Darüber hinaus ist so auch der aufgetragene Kleber oder etwaige Reste nicht zu sehen, was schließlich nicht besonders schön aussehen würde.

Schwarze Punkte auf Auto-Frontscheibe: Verhindern sie ein Platzen des Glases?

Einen besonderen Grund für das gepunktete Muster gibt es übrigens nicht. Dieses wurden vor allem aus ästhetischen Gründen gewählt - sie dienen also nur dazu, die Übergänge der Befestigung zu kaschieren und sollen den optisch massiven Eindruck des schwarzen Siebdruckrandes etwas abmildern und harmonischer gestalten.

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Eine spezielle These verbreitet darüber hinaus der YouTuber Zack D. Films: Er argumentiert, dass sich der tiefschwarze Rand in der Sonne stark aufheizt – und das Glas der Scheibe wegen des großen Temperaturgefälles platzen könnte. Die Punkte sorgen demnach für einen sanften und damit sicheren Übergang.

Für diese Erkenntnis gab es bereits eine Million Likes, und einige Tausend Kommentare zu ihrem Sinn und Zweck. „Der Typ macht die Community jeden Tag schlauer“, lobt einer, ein anderer meint: „Antwort auf eine Frage, von der ich nicht wusste, dass ich sie hatte.“

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube (Zack D. Films)

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