Einfach und unkompliziert: Gesunde Hundekekse ohne Getreide zum Selbermachen
VonSophie Kluß
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Nur das Beste für den Hund – mit getreidefreien und selbst gemachten Hundekeksen gelingt das im Handumdrehen. Alle wichtigen Infos von den Zutaten bis zur Zubereitung.
Hunde sind die besten Freunde des Menschen und verdienen dementsprechend nur das Beste. Wie wäre es mit selbstgebackenen Keksen ohne Getreide für Ihren Vierbeiner? Mit wenig Aufwand gelingen Ihnen gesunde Leckerlis, die ganz ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker auskommen, wie Allen Barkly schreibt. Vor allem für Allergiker-Hunde oder solche mit Lebensmittelunverträglichkeit seien die selbstgebackenen Kekse eine Alternative zu konventionellen Leckerlis. Eine Hündin, die gerne zum Tierarzt geht, weil dort Hundekekse auf sie warten, sehen Sie hier.
Während für gewöhnlich Mehl die Grundzutat von Hundekeksen ist, achten Hundebesitzer häufig auf eine gluten- oder getreidefreie Ernährung ihrer Vierbeiner, da insbesondere pflanzliche Proteine, aber auch Gluten Allergien und Unverträglichkeiten bei den Fellnasen auslösen können.
Neben dem Vorteil, dass Sie bei den selbstgebackenen Keksen die Inhaltsstoffe genau im Überblick haben, sind sie zudem auch günstiger. Eine Variante, deren Zutaten schnell besorgt sind, finden Sie hier.
Folgende Zutaten benötigen Sie für die getreidefreien Hundekekse:
180 Gramm Maismehl (sofern Sie auf Getreide verzichten möchten, eignet sich beispielsweise Buchweizenmehl)
1 Ei
1 geraspelte Karotte
60 Gramm Leberwurst
10 Gramm Olivenöl
Etwas Wasser
Nach Belieben: Gemüse, Fisch, Fleisch, Joghurt, Quark oder Käse
Das Rezept für Hundekekse kann individuell an den Geschmack und die Vorlieben Ihres Hundes angepasst werden. Sie haben die Möglichkeit, Zutaten wegzulassen, die Ihr Hund nicht verträgt, und sie durch Alternativen zu ersetzen. So können Sie die Hundekekse nach Wunsch anpassen oder variieren, um sicherzustellen, dass sie Ihrem Hund besonders gut schmecken. Ein Rezept für Hundeeis aus Naturjoghurt finden Sie hier.
Die Zubereitung der Hundekekse ohne Getreide ist ganz einfach:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Geben Sie das Mais- oder Buchweizenmehl mit dem Ei, der geraspelten Karotte, der Leberwurst und dem Öl in eine Schüssel. Vermischen Sie die Masse, bis ein Teig entsteht.
Wird der Teig zu fest, geben Sie etwas Wasser hinzu, kneten ihn erneut durch und rollen ihn anschließend gleichmäßig aus.
Mit einem Keksausstecher stechen Sie jetzt die Kekse aus dem Teig heraus und platzieren sie auf einem Backblech.
Anschließend schieben Sie das Blech in den Ofen und lassen die Kekse für rund 25 Minuten backen.
Bevor Sie Ihrem Vierbeiner den ersten Keks zum Verkosten geben, lassen Sie sie auskühlen, um Verbrennungen zu vermeiden.
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Drei Tipps, mit denen die Hundekekse länger haltbar werden
Für gewöhnlich sind Hundekekse aus dem Supermarkt mit Konservierungsstoffen versehen. In den selbstgebackenen Keksen wird auf Zusätze dieser Art verzichtet. Um die Leckerlis trotzdem länger haltbar zu machen, finden Sie hier einige Tipps:
Die selbstgebackenen Hundekekse trocknen: Nach dem Backen bei etwa 60 °C für circa 30 Minuten im Backofen bei leicht geöffneter Klappe nachtrocknen lassen.
Die richtige Lagerung ist entscheidend: Damit durch die enthaltene Feuchtigkeit kein Schimmel entstehen kann, die Aufbewahrungsdose nicht mit einem Deckel verschließen oder die Kekse in eine typische Keksdose aus Blech packen. Noch besser funktioniert die Aufbewahrung in einem Stoffsäckchen.
Ab in die Gefriertruhe damit: Sollten Sie gerne auf Vorrat backen, frieren Sie die gerade nicht benötigten Kekse am besten ein. Damitlässt sich die Haltbarkeit der Kekse um ein gutes Stück verlängern.
So können Sie gut und gerne ein paar Kekse mehr backen und sie in den Vorratsschrank packen.