Ideal für den Vorrat

Zum Würzen und Dippen: Zucchini-Ketchup ganz einfach selber machen

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Sie haben einen Zucchini-Überschuss? Dann ist ein Zucchini-Ketchup zu empfehlen, denn dafür benötigt man viele davon. Ein Rezept, das ohne Thermomix gelingt.

Wenn die Zucchini im Beet in ihre Erntephase kommen, weiß man schnell nicht mehr, wohin damit. Lässt man sie zu groß werden, verlieren sie an Aroma und sind nicht mehr so schön knackig. Sie für den Vorrat haltbar zu machen, ist hier eine gute Lösung. Anstatt die Zucchinifrüchte einfach nur einzulegen, bietet sich zur Abwechslung ein selbst gemachter Zucchini-Ketchup an: ideal zum Verfeinern und Würzen von Gerichten, als Gemüsedip oder als schnelle Pasta-Sauce.

Diese Zutaten benötigen Sie für den Zucchini-Ketchup

Tomaten, Chili und nach Belieben Knoblauch machen den Zucchini-Ketchup besonders würzig. (Symbolbild)

Für etwa sechs Gläser oder Flaschen (à 600 ml Inhalt):

  • 2 kg Zucchini
  • 600 g rote Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen (nach Belieben)
  • 2 EL Salz
  • 250 g Zucker (am besten brauner Zucker)
  • 250 ml Essig
  • 2 Chilischoten
  • 1 EL Currypulver
  • 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 2 EL Senf
  • 200-300 g Tomatenmark

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Wer mag, fügt auf der Liste noch frisch gehackte Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Thymian hinzu.

Zubereitung des Zucchini-Ketchups ohne Thermomix

Als Vorbereitung für den Zucchini-Ketchup die Zucchini schälen und klein würfeln oder auf der Küchenreibe fein raspeln. Die Zwiebeln und nach Belieben den Knoblauch würfeln, in einem großen Topf mit den Zucchini sowie dem Salz verrühren und etwa drei Stunden ziehen lassen. Dann geht es folgendermaßen weiter:

  • Die Chilischoten waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker und Essig zu den Zucchini geben und die Masse aufkochen lassen.
  • Die restlichen Zutaten, nach Belieben auch gehackte Kräuter, dazugeben. Die Masse gelegentlich umrühren und etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind.
  • Alles mit dem Stabmixer fein oder noch leicht stückig pürieren und auf die gewünschte Dicke einkochen lassen. Zwischendurch abschmecken und gegebenenfalls mit Essig oder Gewürzen abschmecken.
  • Den fertigen Zucchini-Ketchup noch heiß in sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen.

Alte Tomatensorten: Zehn historische Exemplare, die Sie mal probieren sollten

Tomatensorte Schwarze Krim, aufgeschnitten
Die würzig-süße Schwarze Krim ist ein beliebter Klassiker unter den Fleischtomaten. © Panthermedia/Imago
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Gelbe Tomaten sind keine neue Züchtung: Die robuste ‚Goldene Königin‘ wird seit 1871 in Deutschland angebaut. © agefotostock/Imago
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Außen fast schwarz und innen rot: Die historische Sorte ‚Indigo Rose‘ sieht spektakulär aus und schmeckt würzig. © Panthermedia/Imago
Grün geflammte Tomaten-Sorte ‚Green Zebra‘
Die meist grün-gelb geflammte Sorte ‚Green Zebra‘ ist sehr bekannt und mit ihrem melonenartigen süßlichen Aroma auch sehr beliebt.  © Westend61/Imago
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Die Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘ ist eine der ältesten heute bekannten Tomatensorten: Rund um 1800 kam sie in den USA auf den Markt und trägt ihre zahlreichen Früchte wie kleine Glühbirnen. © Pond5 Images/Imago
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Wer nicht genau schaut, könnte das ‚Andenhorn‘ mit einer Spitzpaprika verwechseln. Die Ur-Tomate aus Peru ist ideal für Soßen und Pizza. © Pond5 Images/Imago
Bauer erntet Tomaten der Sorte Ochsenherz im Gewächshaus
An der ‚Ochsenherz‘-Fleischtomate kommt keiner vorbei: Die beliebte russische Sorte wird durchaus mal ein Kilogramm schwer. © Rainer Unkel/Imago
Tomaten ‚Moneymaker‘ am Strauch
Der moderne Name täuscht: Die ‚Moneymaker‘ ist eine alte, saftige und ertragreiche Sorte aus England. © Pond5 Images/Imago
Tomate de Berao
Die Eiertomaten-Sorte ‚de Berao‘ wächst sehr schnell und hoch – und ist sogar tolerant gegen Krautfäule und Blütenendfäule. © agefotostock/Imago
Tomatensorte ‚Berner Rose‘
Die ‚Berner Rose‘ sieht nicht spektakulär aus, die Schweizer Sorte ist aber reichtragend und sehr aromatisch – ideal für Salate. © agefotostock/Imago

Der Zucchini-Ketchup hält sich ungeöffnet etwa ein Jahr. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ein bis zwei Wochen aufbrauchen. Sie mögen es lieber klassisch? Dann können Sie auch einen reinen Tomaten-Ketchup aus frischen Tomaten selber machen.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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