„Die großen Hunde“

Neue Show mit Martin Rütter: „Große Hunde“ – einer muss gleich abspecken

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In seiner neuen Doku-Reihe „Die großen Hunde“ zeigt Martin Rütter den tollen Alltag von XXL-Hunden. Doch Leonberger Günther wird gleich mal auf Diät gesetzt.

Für manche Hunde-Menschen kann es nicht groß genug sein: Ein kleiner Schoßhund kommt für sie nicht infrage. Schließlich braucht man etwas „zum Anpacken“ und „Anlehnen“. Doch das Leben mit einem großen Hund bringt auch große Abenteuer mit sich. In drei Folgen nimmt Hundeprofi Martin Rütter am Sonntagnachmittag bei RTL den aufregenden Alltag der Super-Size-Vierbeiner und ihrer Familien unter die Lupe.

Wenn XXL-Hunde zu dick sind – Martin Rütter fassungslos: „Hat locker 20 Kilo zu viel“

Leonberger Günther bringt 92 Kilo auf die Waage und soll auf Diät gesetzt werden.

„Wir sehen hier keine Handtaschenhunde, aber große Abenteuer“, erläutert der Hundeprofi zum Start seiner neuen Sendung „Die großen Hunde“ bei RTL. Als er auf den stattlichen Leonberger Günther trifft, der zusammen mit seiner Familie in Bayern lebt, bleibt ihm fast die Spucke weg. Bei einer Schulterhöhe von 82 Zentimetern bringt er stolze 92 Kilo auf die Waage. „Der hat locker 20 Kilo zu viel drauf“, sieht der Experte auf den ersten Blick. „Alter Schwede! Der liegt da wie ein gestrandeter Seewal“, ergänzt er.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Doch für sein Frauchen ist es nicht immer leicht. Hier mal einen Happen Steak, da mal ein Stück von der Pute, dem liebevollen Blick von Hund Günther kann kaum jemand widerstehen. Doch Übergewicht ist für keinen Vierbeiner gut, denn es steigert das Risiko für zahlreiche andere Erkrankungen. Unter folgenden Krankheiten können übergewichtige Hunde leiden:

  • Gelenkverschleiß
  • Zuckerkrankheit
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Atemwegserkrankungen

Wenn XXL-Hunde zu dick sind – Leonberger Günther muss weiter dran bleiben

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Die Situation ist eindeutig: Günther muss dringend abnehmen. „Wenn der nicht abnimmt, stirbt er deutlich früher“, sagt Martin Rütter. Also wird der Rüde in Absprache mit einem Tierarzt auf Diät gesetzt. Ganze sechs Wochen gibt sich das Frauchen Mühe und tut, was sie kann. Doch dann der Tag der Wahrheit: Der Vierbeiner hat in der ganzen Zeit nur rund 400 Gramm Gewicht verloren. „Das ist für sechs Wochen Diät gar nichts“, stellt Rütter schockiert fest. Das Frauchen will auf jeden Fall dran bleiben. Vielleicht klappt es bereits zur nächsten Sendung. Wir sind auf jeden Fall gespannt.

Rubriklistenbild: © RTL

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