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So bleiben sie lange schön: Holzmöbel auf Balkon und Garten richtig reinigen

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Im Frühling und im Herbst brauchen Gartenmöbel aus Holz besondere Pflege.
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Ihre Holzmöbel für den Balkon oder Garten haben schon ihren perfekten Platz im Außenbereich? Sorgen Sie dafür, dass sie lange Zeit ansehnlich bleiben.

Holz ist ein edles Material, das nicht nur durch seine natürliche Optik besticht, sondern auch robust und langlebig sein kann – vorausgesetzt, es wird richtig gepflegt. In dieser Hinsicht ist es nicht ganz so anspruchslos wie Kunststoffmöbel. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Gartenmöbel aus Holz reinigen und pflegen, um ihre Schönheit zu erhalten und sie vor den Belastungen des Außenbereichs zu schützen.

Reinigung: So werden Ihre Gartenmöbel wieder strahlend sauber

Vor der Pflege steht immer die Reinigung. Besonders im Freien sind Holzmöbel verschiedenen Witterungsbedingungen wie Regen, Sonne und (Blüten)-Staub ausgesetzt. Das kann sie im Laufe der Zeit verschmutzen.

Schritt 1: Grobe Verschmutzungen entfernen

Beginnen Sie mit der Entfernung von grobem Schmutz wie Blättern, Staub oder anderen Ablagerungen. Nutzen Sie hierfür einen weichen Handfeger oder ein Tuch, um die Oberfläche zu säubern.

Schritt 2: Gründliche Reinigung

Für eine gründlichere Reinigung, vor allem bei hartnäckigem Schmutz, empfiehlt sich eine milde Seifenlösung. Mischen Sie lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel oder speziellem Holzreinigungsmittel und wischen Sie damit die Möbel ab. Dabei sollte das Holz nur leicht angefeuchtet werden. Extratipp: Verwenden Sie keine aggressiven Reiniger oder scheuernden Schwämme, die das Holz zerkratzen könnten. Manchmal können auch Hausmittel helfen.

Schritt 3: Trocknen lassen

Nach der Reinigung sollten die Möbel an einem trockenen, schattigen Ort vollständig trocknen. Lassen Sie das Holz nicht in direkter Sonne oder feuchter Umgebung stehen, da dies zu Rissen oder Verfärbungen führen kann.

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Pflege: Schützen Sie Ihre Holz-Gartenmöbel regelmäßig

Die Pflege von Holz-Gartenmöbeln geht über die regelmäßige Reinigung hinaus. Besonders wenn Sie möchten, dass Ihre Möbel nicht nur gut aussehen, sondern auch die Witterung überstehen.

Damit der Gartentisch länger schön bleibt, reinigen Sie ihn am besten häufiger. Allzu viel Wasser sollte dabei nicht zum Einsatz kommen.

Ölen oder Wachsen – was ist besser?

Die Wahl des richtigen Pflegeprodukts hängt davon ab, welches Finish Sie für Ihre Möbel wünschen. Für den langfristigen Schutz empfiehlt sich das Ölen von Holz. Holzöl sorgt dafür, dass das Material atmen kann und gleichzeitig vor Feuchtigkeit und UV-Strahlen geschützt wird. Es verleiht den Möbeln zudem einen satten Glanz und erhält die natürliche Struktur des Holzes.

Alternativ können Sie auch Wachs verwenden. Es bildet eine schützende Schicht auf der Oberfläche und eignet sich vor allem für Möbel, die weniger stark der Witterung ausgesetzt sind – etwa Balkonmöbel. Holzwachs bietet jedoch nicht denselben Tiefenschutz wie Öl und muss deshalb häufiger erneuert werden.

Welches Öl eignet sich am besten?

Für Gartenmöbel aus Teakholz ist spezielles Teaköl die beste Wahl. Teaköl schützt das Holz vor Verwitterung, bewahrt seine natürliche Farbe und verhindert das Austrocknen. Aber auch für andere Holzarten wie Eukalyptus oder Akazie gibt es im Baumarkt oder im gut sortierten Fachhandel spezielle Pflegeöle, die das Holz geschmeidig halten und vor Rissen schützen.

Achten Sie darauf, dass das Öl keine synthetischen Inhaltsstoffe enthält. Sie können sich negativ auf die natürliche Atmung des Holzes auswirken.

Tragen Sie das Öl mit einem weichen, fusselfreien Tuch immer entlang der Holzmaserung auf. So zieht das Mittel gleichmäßig ein und hinterlässt keine Streifen. Arbeiten Sie für eine optimale Verteilung am besten in kleinen Abschnitten. Überschüssiges Öl können Sie nach einer kurzen Einwirkzeit mit einem trockenen Tuch abnehmen.

Gartenmöbel ölen: Wie oft ist das notwendig?

Ölen Sie Ihre Holz-Gartenmöbel je nach Witterungsbedingungen etwa zweimal im Jahr – einmal im Frühjahr vor der ersten Nutzung und einmal nach der Saison im Herbst. Bei starker Sonneneinstrahlung oder häufigem Regen macht eine weitere Behandlung Sinn. Dass Ihre Möbel eine neue Ölung brauchen, erkennen Sie übrigens an einer stumpfen Oberfläche oder wenn Wasser nicht mehr abperlt.

Richtige Lagerung für Möbelauflagen

Um die Lebensdauer Ihrer Möbelauflagen zu verlängern, sollten Sie diese immer an einem trockenen, gut belüfteten Ort aufbewahren. Feuchtigkeit kann Schimmel verursachen, vermeiden Sie daher Plastikbehältnisse. Besser sind atmungsaktive Aufbewahrungshüllen aus luftdurchlässigem Stoff, die Feuchtigkeit entweichen lassen, aber Schmutz fernhalten. Stapeln Sie die Auflagen möglichst flach und achten Sie darauf, dass der Druck gleichmäßig verteilt ist, um ihre Form zu erhalten.

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Baum schneiden
Äste schneiden gelingt Ihnen nicht mit einer Gartenschere – es muss eine Baumschere her.  © Panthermedia/Imago
Spaten an einer Wand
Achten Sie beim Kauf des Spatens darauf, dass dieser nicht so schwer ist, sonst drohen Rückenschmerzen.  © Dreamstime/Imago
Handschuhe
Zum Schutz vor giftigen Pflanzen oder stacheligen Rosen sind Handschuhe ein Muss.  © Panthermedia/Imago
Unkraut im Eimer
Zum Aufbewahren von Unkraut oder Erde ist ein Eimer unerlässlich.  © Panthermedia/Imago
Gartenschere
Ideal für kleinere Schnittarbeiten: Eine scharfe und saubere Gartenschere.  © Panthermedia/Imago
Gartenarbeit mit Hacke
Mit einer Hacke lockern Sie den Boden auf und bereiten ihn auf die Aussaat vor.  © Shotshop/Imago
Herbstlaub
Nicht nur im Herbst wird ein Rechen für die Beseitigung von Laub benötigt; auch im Gartenbeet leistet er wichtige Dienste, indem man mit ihm grobe Erdbrocken entfernen kann. © Imagebroker/Imago
Handschaufel
Mit einer Handschaufel lassen sich kleinere Löcher buddeln und Pflanzen umtopfen. Ein Spaten hingegen eignet sich für größere Arbeiten und das Teilen von Pflanzen. © Shotshop/Imago
Gießkanne
Ob für Gartenbeete, Topfpflanzen oder Bäume – Gießkannen versorgen die Pflanzen mit genügend Wasser.  © Yay Images/Imago
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Heckenscheren sind wichtige Helfer im Garten. Mit ihnen lassen sich nicht nur Hecken schneiden, sondern auch Buchsbäume und anderes Formgehölz bearbeiten. Bei höheren Hecken greifen Sie am besten zu einer Teleskop-Heckenschere.  © Imagebroker/Imago

Holz-Gartenmöbel und Witterung

Sie möchten lange Freude an Ihren Gartenmöbeln haben? Dann sollten Sie in jedem Fall die Witterung im Blick behalten:

  • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung: Zu viel Sonnenlicht kann das Holz austrocknen und zu Rissen führen. Stellen Sie Ihre Möbel deshalb möglichst an einem schattigen Platz oder unter einem Sonnenschirm auf.
  • Schützen Sie Ihre Möbel im Winter: Decken Sie Tische, Stühle und Bänke im Winter ab oder stellen Sie sie in einem trockenen, geschützten Bereich unter. So verhindern Sie, dass das Holz durch Feuchtigkeit oder Frost Schaden nimmt.
  • Reinigen Sie regelmäßig: Selbst kleine Verschmutzungen sollten Sie sofort entfernen, um zu verhindern, dass sich Schimmel oder Beläge bilden.

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