Android 14 beta 4.1

Android 14 enthält massive Änderungen – das kommt auf Nutzer zu

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Mit Android 14 verschafft Google seinen Nutzern zahlreiche Verbesserungen und neue Features. Welche sind am wichtigsten? Alle Infos im Überblick.

München – Ende August soll die endgültige Version Android 14 beta 4.1 für Handy- und Tablet-Nutzer zum Downloaden verfügbar sein. Wie immer mehr ans Licht gelangt, sind mit dem Softwareupdate erneut vielversprechende technische Fortschritte und Änderungen in der Benutzung einhergegangen. Auch eine Einschränkung soll in der neuen Android-Version zu finden sein.

Für den Nutzer ist es auf den ersten Blick nicht immer einfach zu erkennen, welche Neuerungen sich Google bei einem Softwareupdate überlegt hat. Während einerseits oft zahlreiche kleine technische Verbesserungen im Hintergrund stattfinden, die Android-Nutzern bei ihrem alltäglichen Gebrauch gar nicht auffallen, sind andere Neuerungen wiederum deutlich spürbar. Wir haben die wichtigsten neuen Features zusammengefasst:

Wichtige Änderungen mit Android 14: Nutzer erwartet mehr Sicherheit und neue Features

Sicherheitsverbesserungen: Wie das Technik-Magazin wired berichtet, will Google mit der Version Android 14 beta 4.1 mehr Sicherheit auf den Geräten etablieren. Dafür wurde jedoch eine einschneidende Entscheidung getroffen: Fortan ist es nicht mehr möglich, Apps von Android 5.1 oder früheren Versionen herunterzuladen. Damit sind zahlreiche Apps mit dem neuen Update nicht mehr verfügbar. Viele von ihnen sind aufgrund Sicherheitslücken jedoch angreifbarer für Malware-Angriffe, weshalb Google sie nun loswerden will.

Eine weitere Sicherheitsverbesserung soll für die Authentifizierung mit Passkeys stattgefunden haben. Damit können sich Android-Nutzer nun für mehr Apps und Programme mit der Funktion der biometrischen Gesichtserkennung statt mit der Eingabe eines Passworts anmelden.

Mit Android 14 verschafft Google seinen Nutzern zahlreiche Verbesserungen und neue Features. 

Blitzlicht für Benachrichtigungen: Wer mit einem eingeschränkten Hörvermögen lebt oder schlicht in einer Besprechung Benachrichtigungen ohne einen störenden Ton empfangen will, kann nun auf jedem Gerät mit der neuen Version die Blitzlicht-Funktion für Benachrichtigungen einschalten. Je nach Einstellung blitzt entweder die Kamera oder bzw. und der Bildschirm auf, wenn eine Benachrichtigung eintrifft. Bis jetzt hatten einige Handys diese Funktion bereits, sie war aber nicht im Betriebssystem von Google verankert. Das hat sich mit Android 14 beta 4.1 geändert.

Android 14: Akkus leben fortan länger - Apps lassen sich klonen

Längerer Akku: Mit Android 14 soll Nutzern wieder die Möglichkeit zurückgegeben werden, dass sie ihren Akkuverbrauch seit der letzten vollständigen Aufladung überprüfen können. Dadurch kann besser kontrolliert werden, wie lange das Handy oder Tablet voraussichtlich noch aushält, bevor es wieder aufgeladen werden muss.

Zudem hat Google einige Prozesse im Hintergrund verbessert, unter anderem hinsichtlich Downloads und Uploads. Dadurch wird in Zukunft mehr Akkuverbrauch eingespart und das Gerät hält länger.

Klonen von Apps: Mit der neuen Android-Version wird ab sofort das Klonen von Apps möglich. Das kann vor allem Menschen Erleichterung bringen, die in einer App mehrere Konten pflegen und sich bislang immer ab- und wieder neu anmelden mussten. Mit dem neuen Feature kann darauf verzichtet und stattdessen die App geklont werden, sodass man auf zwei Konten gleichzeitig angemeldet bleiben kann.

Massive Änderungen mit Android 14: Diese neuen Updates gibt es beim iPhone bereits

Eingeschränkter Zugriff auf Fotos und Videos: Apple hat diese Funktion bereits eingeführt, nun rückt Google nach: Wenn Anwendungen nach dem Zugriff auf Fotos und Videos fragen, war bislang nur die Entscheidung zwischen alles oder nichts möglich. Durch eine Verbesserungen gibt es jetzt die Zwischenmöglichkeit, nur den Zugriff auf bestimme Fotos oder Videos zu gewähren.

Kommunikation mithilfe Satelliten: Eine der entschiedensten Änderungen dürfte wohl die neue Kommunikation per Satellit sein, die Google einführt. Für Apple-Nutzer war es auch hier längst möglich, sich für Notrufe mit dem Satelliten zu verbinden. Eine solche Verbindung soll nun auch Android-Nutzern zur Verfügung stehen. In welcher Art und Weise genau ist jedoch noch nicht bekannt. (nz)

Rubriklistenbild: © Grace Rivera/Google/dpa-tmn

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