VonKarolin Schaeferschließen
Sparduschköpfe sind im Alltag besonders effektiv, um Energie und Geld zu sparen. Stiftung Warentest hat 20 Produkte genauer unter die Lupe genommen.
München – Ob Strom, Gas oder Öl: Die Inflation treibt die Energiekosten in die Höhe. Um den Verbrauch zu senken und bares Geld zu sparen, braucht es nicht viel. Auch für den Haushalt gibt es hilfreiche Tipps zum Energie sparen. Dazu gehört nicht nur bei Elektrogeräten im Standby-Modus, wie etwa Fernsehern, den Stecker zu ziehen. Auch beim Duschen lässt sich der ein oder andere Euro sparen.
Eine leicht umzusetzende und noch dazu effektive Sparmaßnahme ist der Sparduschkopf. Dieser ist leicht zu montieren und muss nicht viel kosten. Den eigenen Wasserverbrauch verringert er dagegen deutlich, somit auch die entstehenden Kosten. Stiftung Warentest hat 20 Sparduschköpfe unterschiedlicher Marken und Preisklassen getestet – mit überraschendem Ergebnis.
Sparduschköpfe bei Stiftung Warentest: Die meisten Produkte mit „Gut“ bewertet
Die getesteten Handbrausen kosteten dem Verbrauchermagazin zufolge zehn bis 130 Euro. Vertreten waren Hersteller wie Ikea, Hagebau, Hansa, Hansgrohe und Prisma. Das Ergebnis fällt überraschend positiv aus. 14 der 20 getesteten Modelle erhalten die Note „Gut“, fünf Produkte bekamen dagegen ein „Mangelhaft“.
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Ein herkömmlicher Duschkopf verbraucht durchschnittlich 15 Liter Wasser pro Minute. Bei viermal duschen pro Woche für etwa zehn Minuten summieren sich die verbrauchten Liter auf rund 31.000, rechnete Stiftung Warentest vor. Beim Aufheizen mit Gas kommen jährlich etwa 263 Euro, mit Strom sogar 545 Euro zusammen. Ein Haushalt mit mehreren Personen und Duschen kann also richtig ins Geld gehen.
Der sparsamste Duschkopf im Test verbraucht dagegen lediglich 5,5 Liter pro Minute. Das sind bei gleichem Verbrauch im Jahr 96 Euro beim Aufheizen mit Gas und 200 Euro mit Strom, berichtete das Verbrauchermagazin. Das Rechenbeispiel zeigte also: Der Umstieg auf ein Sparmodell kann ordentlich Geld sparen.
Sparduschköpfe: Das sind die Verlierer bei Stiftung Warentest
Die meisten Modelle im Test bei Stiftung Warentest hatten einen Durchfluss von rund neun Litern pro Minute. Gleich drei Modelle lagen aber deutlich darüber. Sie verbrauchten mehr als zwölf Liter und fielen deshalb mit der Note „Mangelhaft“ durch:
- Hagebau Wellwater Natua
- Prisma Premium Duschkopf Wellness
- Sanitop-Wingenroth AquaSu Armi
Sparduschköpfe: Das sind die Testsieger bei Stiftung Warentest
Neben den Verlierern gibt es aber auch drei Testsieger. Diese Produkte wurden von Stiftung Warentest mit der Note „Gut“ (1,9) am besten bewertet:
- Damixa Pine Handbrause
- Duravit Handbrause 3jet 110 MinusFlow
- Grohe Vitalio SmartActive 130 Cube
Allerdings könnte es sein, dass bei Sparmodellen mit sehr geringem Wasserdurchlauf das „Ausspülen des Shampoos aus langen Haaren etwas länger“ dauert, räumte Stiftung Warentest ein. Hier empfiehlt das Verbrauchermagazin eher Duschköpfe mit einem Durchfluss von acht bis neun Litern. Zuletzt verglich Stiftung Warentest die Qualität von Marken- und No-Name-Produkten. (kas)
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