Speiseröhrenkrebs: Vier Symptome, die auf einen Tumor hindeuten können
VonJudith Braun
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Mehrere Menschen erleiden in Kroatien Verätzungen der Speiseröhre. Welche Erkrankungen der Speiseröhre es gibt und wie sie untersucht wird, erfahren Sie hier.
In einigen Städten in Kroatien haben mehrere Menschen beim Trinken von Erfrischungsgetränken eine Verätzung der Speiseröhre erlitten. Wie Focus Online berichtet, besteht bei den Opfern der Verdacht auf eine chemisch bedingte Schleimhautverletzung. Bei den Betroffenen wurden laut Der Standard Online teilweise leichtere Verletzungen der Schleimhaut festgestellt. Stationär musste keiner der Opfer behandelt werden. Die Speiseröhre (auch Ösophagus genannt) ist ein ca. 25 cm langer Muskelschlauch zwischen dem unterem Rachen (Hypopharynx) und Magen. Erkrankungen der Speiseröhre können sich dabei durch verschiedene Symptome bemerkbar machen.
Speiseröhre: Wie äußern sich Probleme mit dem Organ?
Laut Informationen der Pharmazeutischen Zeitung zählen folgende Beschwerden zu den Hauptsymptomen bei Speiseröhrenerkrankungen:
Schluckstörung (Dysphagie)
Zurückfließen von Mageninhalt in Speiseröhre und Mund (Regurgitation)
Sodbrennen
Gefühl von Kloß im Hals (Globus)
Brustschmerzen
Die Dysphagie gilt dabei als Alarmsymptom, welches in jedem Fall frühzeitig abgeklärt werden muss. Sodbrennen kann außerdem zwar auf eine Erkrankung der Speiseröhre hinweisen: Allerdings könnte es auch ein Anzeichen für einen sich ankündigenden Herzinfarkt sein. Denn beide Beschwerden führen häufig zu einem extrem starken Schmerz hinter dem Brustbein. Tritt Sodbrennen allerdings unabhängig von körperlicher Aktivität auf, ist dies ein erster Indikator dafür, dass es sich um ein Problem der Speiseröhre handelt. Bei einem Herzinfarkt äußert sich die Brustenge (Angina pectoris) hingegen in den meisten Fällen bei körperlicher Anstrengung.
Wie kann man die Speiseröhre untersuchen?
Die Speiseröhre ist so gut wie gar nicht über den Mund einsehbar. Wenn ein Arzt an diesem Organ Probleme vermutet, muss er beispielsweise eine Spiegelung der Speiseröhre (Ösophagoskopie) vornehmen. Ähnlich wie bei der Magenspiegelung (Gastroskopie) handelt es sich dabei um eine endoskopische Untersuchung, mit der ein Mediziner das Innere der Speiseröhre sozusagen ausleuchten kann. Bei dieser Untersuchung wird ein langer Schlauch mit einer eingebauten Lampe und einer sehr kleinen Kamera über den Mund in das Organ eingeführt.
Was sind die ersten Anzeichen für Speiseröhrenkrebs?
Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist in Deutschland mit etwa 6.100 männlichen und 1.800 weiblichen Erkrankten pro Jahr eine relativ seltene Tumorerkrankung. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft sind Beschwerden beim Schlucken das häufigste Warnzeichen bei Speiseröhrenkrebs. Diese Schluckbeschwerden treten in der Regel im Anfangsstadium bei der Aufnahme von fester Nahrung auf. Später kommen sie auch bei flüssiger und weicher Nahrung vor. Die folgenden Symptome können weitere Hinweise auf ein Ösophaguskarzinom sein:
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.