Im Herbst

Spinnen vertreiben: Lavendel ist für sie abstoßend

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Mit den ersten kühleren Nächten stehen sie in den Startlöchern: Spinnen. Doch mit dem richtigen Kraut können Sie den Achtbeinern entgegenwirken.

Wer kennt es nicht: Gerade hat man es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich gemacht und will sich auf ein gutes Buch konzentrieren, da taucht im Augenwinkel ein schwarzer Punkt auf, der sich noch dazu bewegt. Bei den meisten Menschen löst der pure Anblick von Spinnen Ekel, wenn nicht sogar filmreife Panik inklusive Schreien aus. Dass Spinnen keine Schädlinge sind und stattdessen sogar noch nützlich, da sie Insekten fressen, ist da zweitrangig. Doch mit den richtigen Tipps muss es gar nicht erst so weit kommen, dass Spinnen sich bei Ihnen niederlassen.

Spinnen vertreiben: Ein Kraut meiden sie wie die Pest

Spinnen mögen den Geruch von Lavendel nicht.

Seit mehreren Millionen Jahren bevölkern Spinnen die Erde, was nicht heißt, dass die Menschen sich an die Achtbeiner gewöhnt haben. Die Tiere, die zur Familie der Gliederfüßer gehören, leben zwar draußen, bevorzugen aber wärmere Räume, gerade, wenn der Herbst einzieht, aber auch wenn es draußen stürmt und regnet. Doch mit Hausmitteln und dem richtigen Kraut können Sie dem entgegenwirken. Folgende Pflanzen und Gerüche mögen Spinnen nicht:

Am effektivsten ist es, einige Tropfen Lavendelöl mit 100 Milliliter Wasser in einer Sprühflasche zu vermischen und damit Tür- und Fensterrahmen zu benebeln.

Spinnen sind nachtaktiv und die Männchen begeben sich dann auf die Suche nach einem Weibchen, mit dem sie sich paaren können. Wenn Sie gegen Abend alles verdunkeln und nur eine einzige Lichtquelle zur Verfügung stellen, so stehen die Chancen gut, dass sich die Spinne in Ihrer Wohnung aus ihrem Versteck bewegt. Sie können sie dann einfangen und freilassen.

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Falls Sie der Kraut-Abwehr nicht trauen, hilft nur eins: Feinmaschige Fliegengitter am Fenster oder der Balkontür verhindern garantiert den Besuch der Krabbeltiere. Da Spinnen aber auch durch den (Haus-)Türspalt gelangen, sollte auch hier mit einer Türbürstendichtung entgegengewirkt werden.

Zehn Zimmerpflanzen für sonnige Standorte

Ein Opuntia Ficus Indica oder Feigenkaktus ohne Blüte.
Kakteen, insbesondere der Feigenkaktus, vertragen viel Sonnenlicht.  © William Attard McCart/Imago
Kleine Greisenhaupt-Kakteen nebeneinander.
Cephalocereus senilis trägt aufgrund seiner weißen, feinen Haare auch den Beinamen „Old man‘s cactus“ oder „Greisenhaupt“.  © Penchan/Imago
Ein Christusdorn mit rosafarbener Blüte.
Als Wolfsmilchgewächs gedeiht der Christusdorn auch in der direkten Sonne. © Wattanaphob/Imago
Eine von der Sonne durchleuchtete orangefarbene Strelitzie.
Die Strelitzie kennt man in Deutschland vorwiegend als Schnittblume.  © Bruno Kaegi/Imago
Eine pink blühende Schönmalve.
Schönmalven mögen sonnige Standorte, zu viel Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit kann aber zum Problem werden. © Iva Villi/Imago
Eine pink-weiß blühende Wüstenrose.
Die Wüstenrose beeindruckt im Sommer mit ihrer leuchtenden Blüte. © Phanlop Boonsongsomnu/Imago
Nahaufnahme einer Aloe Vera-Pflanze.
Aloe Vera gehört zu den Sukkulenten und mag es so hell, wie möglich, selbst im Winter. © Leung Cho Pan/Imago
Goldkugelkaktus oder Schwiegermuttersitz in freier Natur.
Die dichten Haare auf dem Schwiegermuttersitz sorgen dafür, dass der Kaktus keinen Sonnenbrand bekommt. © Stock&People/Imago
Nahaufnahme einer Bananenpflanze.
Die großen Blätter der Bananenpflanze verwandeln Ihre Wohnung in einen Dschungel.  © Achim Prill/Imago
Eine hellgrüne Echeverie im Garten.
Echeverien brauchen wie alle Dickblattgewächse viel Licht und vertragen direkte Sonneneinstrahlung. © Soniabonet/Imago

Rubriklistenbild: © Csp_Elyrae/Imago

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