Sparsam kühlen

Welche Klimaanlage für zuhause ist besser – mobil oder fest?

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Eine mobile Klimaanlage ist recht schnell und einfach angeschafft – aber lohnt es sich? Und wann sollte man lieber auf ein fest eingebautes Gerät setzen?
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Jährlich werden die Sommer extremer und immer mehr Menschen holen sich eine Klimaanlage. Doch gibt es sehr unterschiedliche Geräte. Welches lohnt sich für deine Wohnung?

Mit dem Sommer drohen schweißtreibende Temperaturen bis in die Nächte. Ab einem gewissen Wärmepunkt wird das Durchschlafen dann so gut wie unmöglich. Da liegt die Überlegung nahe, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Doch beim Kauf sollte man aufpassen. Es gibt immerhin verschiedene Geräte mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Wer sich nicht informiert, zahlt am Ende unnötig drauf.

Sind Klimaanlagen mit fester Geschwindigkeit gut?

Wenn der Sommer kommt, ist eines sicher: Es wird warm. Zeit, sich zu überlegen, ob man sich eine Klimaanlage holt. Bevor man die Entscheidung trifft, stellt sich zunächst die Frage, ob sich so eine Anschaffung lohnt. Außer beim Kauf können die Geräte nämlich auch im Betrieb echt teuer werden. Dabei kommt es darauf an, welche Art von Gerät für einen Sinn macht. Bei den Klimaanlagen für zuhause unterscheidet man einmal in Monoblock- und Split-Geräte. Monoblöcke sind vergleichsweise günstig, sehr kompakt und leicht anzuschließen.

Split-Geräte müssen dagegen vom Fachmann installiert werden und kosten deutlich mehr. Darüber hinaus kann man noch in Inverter-Modelle und Geräte mit einer festen Geschwindigkeit unterscheiden. Während das Letztere Immer mit voller Leistung arbeitet und sich abschaltet, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, passen sich Inverter-Geräte an die Temperatur an und arbeiten dafür kontinuierlich. Beide kühlen gleich gut, letztlich ist das Inverter-Gerät jedoch energieeffizienter. Dafür kostet es in der Anschaffung jedoch mehr. Und dann gibt es da noch die selbst gebastelte Variante einer Klimaanlage, bestehend aus einem Ventilator und einem Ziegelstein.

Wann lohnt sich eine mobile Klimaanlage?

Monoblöcke sind vor allem da beliebt, wo eine kurzfristige und flexible Anschaffung nötig ist. Womöglich wohnt man auf begrenzte Zeit zur Miete und will keine teuren Geräte einbauen, die man schließlich zurücklassen muss. Oder es ist aus anderen Gründen unmöglich, ein Split-Gerät in den eigenen vier Wänden zu installieren. Vielleicht muss es auch einfach schnell gehen. Dann kann ein Monoblock die richtige Wahl sein.

Die praktische Klimaanlage für die eigenen vier Wände kann einfach am Wunschort aufgestellt und eingesteckt werden. Der Abluftschlauch des Geräts wird durch ein Fenster oder einen Türspalt gesteckt und schon kann es losgehen. Ein Zimmer von 14 Quadratmetern kann dann innerhalb von 30 und 45 Minuten heruntergekühlt werden, wie Stiftung Warentest schreibt. Doch es gibt noch weitere Tricks und Hausmittel, mit denen man die Wohnung ohne Klimaanlage abkühlen kann, zum Beispiel mit diesem genialen Flaschentrick, wie LUDWIGSHAFEN24 verrät.

Kleine Tricks – große Wirkung: So sparst Du Strom mit Spaß

Ein Messgerät, das beim Warten der Heizung hilft auf rotem Hintergrund
Nicht nur das Entlüften, sondern auch das Warten der Heizungen kann Dir einiges an Energiekosten einsparen. Wusstest Du, dass Dein Vermieter dabei die Kosten tragen muss? – Vorausgesetzt im Mietvertrag ist nichts anderes vereinbart. © dpa-Klaus-Dietmar Gabbert/Montage HEADLINE24
Zimmerpflanze in einem blauen Blumentopf steht auf dem Waschbecken
Ein Spartipp, den Du so wahrscheinlich noch nicht gehört hast: Wer Zimmerpflanzen im Bad hat, spart Wasser! Diese können nämlich die Feuchtigkeit über ihre Blätter aufnehmen und müssen dadurch viel seltener gegossen werden. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24
Auf der einen Bildhälfte Alufolie, auf der anderen ein Bügeleisen
Trick für Spar-Vollprofis: Bügeln auf Alufolie spart Dir nicht nur eine Menge Geld, sondern hilft auch, Deinen persönlichen CO2-Ausstoß drastisch zu senken. Einfach die Alufolie unter dem Bügelbrettbezug fixieren und losbügeln! © dpa-Roland Holschneider, Roland Weihrauch / HEADLINE24
Jemand lädt einen Koffer aus dem Kofferaum seines Autos
Spartipp für Dein Auto: Reduzierst Du das Gewicht, das Du täglich mit Dir herum fährst, senkst Du Deinen Spritverbrauch. Dabei ist es bereits hilfreich, wenn Du den Kasten mit den Wasserflaschen im Kofferraum, die längst vergessenen Gummistiefel auf der Rückbank und weiteren Krimskrams wegräumst, den Du gar nicht brauchst.  © dpa-Guido Kirchner/Montage HEADLINE24
Mehrere Fische in einem Aquarium, Spartipp Grafik
Energiekosten sparen mit Fischen? Ja – 100 Euro Strom sind drin! Wer nämlich ein Aquarium hat, verursacht mit der Beheizung des Wassers erhebliche Kosten. Vor allem, wenn tropische Fische darin umher schwimmen. Einheimische Tiere hingegen mögen es lieber kühler und benötigen keine dauerhafte Erwärmung. © dpa-Zsolt Czegledi/Montage HEADLINE24
links wird eine Spülmaschine beladen und rechts wäscht jemand von Hand ab
Eine Spülmaschine verbraucht tatsächlich viel weniger Wasser, als das Geschirrspülen von Hand. Natürlich ist es auch wichtig, das Geschirr niemals vorzuspülen, bevor man es in den Geschirrspüler stellt. Die Technik ist so weit, dass sie kleine Essensreste problem- und spurlos beseitigen kann. © freepik-Kuprevich,Roman_24/Montage HEADLINE24
Ein weißer Drucker druckt ein Dokument
Manch einer kommt auf die Idee, den Drucker an eine Zeitschaltuhr anzuschließen, um Strom zu sparen. Ein fataler Fehler! – Das beschädigt nämlich die Technologie im Drucker, die hin und wieder Mal ein Update (und dafür Strom) benötigt. Neuere Modelle sind ohnehin sehr sparsam. © freepik/Montage HEADLINE24
Hintere Felge eines blauen liefergelegten Wagens
Tieferlegen vs. Eco-Tuning – Dein Auto hat ein enorm großes Energiespar-Potenzial. Manche Werkstätten werben damit, dass sie mithilfe von aerodynamischen Manipulationen Dein Auto sparsamer machen können. Das stimmt so allerdings nicht ganz. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24
Orangefarbene Blumen werden aus einer grünen Gießkanne gegossen
Spartipp für Deinen Garten: Bei jeder Jahreszeit kannst Du Regenwasser in einem Sammelbehälter auffangen, um Wasser zu sparen. Der pH-Wert sowie der extrem niedrige Kalkgehalt des Regenwassers tut den Pflanzen wohl und lässt sie so richtig aufblühen.  © dpa-Karl-Josef Hildenbrand/Montage HEADLINE24
Rechts ein Akkusauger, links Staubsauger
Ein Akku-Staubsauger erweckt schnell den Eindruck, als ob er stromsparender wäre, als ein herkömmliches Haushaltsgerät. Das ist ein großer Irrtum, sofern der Akku-Sauger dauerhaft an der Ladestation hängt. © freepik-Feelinglucky,Yanalya/Montage HEADLINE24
Weiße Tasse Kaffe
Spartipp für den Kaffee-Trinker aus Leidenschaft: Schalte die Kaffeemaschine ab! Hängt sie am Strom und ist dabei auch noch im Standby-Modus, kann das sehr viele unnötige Energiekosten verursachen! Bedenke auch, dass das Gerät mehr verbraucht, je älter es ist. Vor allem die Funktion, die den Kaffe warm hält ist gemeingefährlich. © freepik-Zirconicusso:Montage HEADLINE24
Durchgekreuztes Bügeleisen
Und so kannst Du ganz ohne Bügeleisen bügeln: Neben chemischen Mitteln, wie etwa Knitterspray, kannst Du Deine Wäsche auch ins Bad hängen, während Du duschst – der Wasserdampf erledigt dann die Arbeit für Dich. Alternativ kannst Du das Kleidungsstück, das nach dem Waschen wieder glatt werden muss, auch über dem dampfenden Wasserkocher platzieren. ©  freepik-Racool_Studio/Montage HEADLINE24
Jemand stellt eine Tasse in die Mikrowelle
Manche Speisen lassen sich hervorragend in der Mikrowelle zubereiten oder auftauen. Verglichen mit dem Backen im Ofen ist die Mikrowelle eine Stromsparende Lösung und kann Dir durch den geringen Verbrauch einiges an Stromkosten einsparen. © freepik/Montage HEADLINE24
Mehrere Toaster stehen nebeneinander, oben links „Spartipp“-Grafik
Spartipp für die Küche: Auch mit dem Toaster kann gespart werden. Dabei ist das Prinzip gleich, wie bei der Mikrowelle auch. Manche Speisen lassen sich eben viel besser und schneller mit dem kleinen Küchengerät zubereiten, als im Backofen. Vor allem die Frühstücksbrötchen sollten überhalb des Toasters anstatt im Ofen aufgebacken werden. © dpa-Henning Kaiser/Montage HEADLINE24
Ein Schaumbad wird eingelassen
Wasser- und Stromkosten sparen: Manchmal lohnt es sich auch, gewisse Dinge des Lebens bewusst zu machen. Wer ein entspannendes Schaumbad einer Dusche vorzieht, muss nicht zwingend aus Energiesparmaßnahmen darauf verzichten. Wer nämlich länger Duscht als 11 Minuten, kann sich auch gleich ein Bad einlassen. © freepik/Montage HEADLINE24
Eine Waschmaschine schleudert Wäsche
So kannst Du beim Schleudern Strom sparen: Natürlich sparst Du, wenn Du die Zahl der Umdrehungen an Deiner Waschmaschine reduzierst. Doch nur dann, wenn Du die Wäsche anschließend an der Luft trocknest. Steckst Du sie hingegen nach dem Schleudern in den Trockner, dreh die Zahl der Umdrehungen lieber auf. Denn so sparst Du mehr – schließlich hat Dein Trockner weniger zu tun. ©  freepik-Inna.dodor/Montage HEADLINE24
Putzzeug zum Entkalken
Entkalke regelmäßig deine Haushaltsgeräte und spare dabei einiges an Energiekosten ein. Wasserkocher, Boiler, Waschmaschine und Co. haben bemerkenswertes Stromspar-Potenzial und können Deine Stromrechnung auf bis zu 100 Euro senken. © freepik-Fotohelin/Montage HEADLINE24
Duschkopf in Betrieb
Die wohl einfachste Methode zum Wassersparen, ohne dabei auf Bequemlichkeit zu verzichten, ist wohl ein Sparduschkopf. Die Anschaffungskosten betragen dabei im Schnitt lediglich 20 Euro und können den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent senken – die Umwelt freut sich. ©  freepik-Naypong/Montage HEADLINE24
Einmachgläser, im Hintergrund eine Spülmaschine
Achtung, skurriler Spartipp: Kochen in der Spülmaschine – wie bitte? Ja, richtig gelesen. Manch einer steckt den vakuumverpackten Lachs zum Garen auch mal in den Geschirrspüler. Ob das viel Strom und somit Geld einspart, sei dahin gestellt; die Möglichkeit besteht jedenfalls, wenn alle anderen Küchengeräte aus unerklärlichen Gründen ausfallen sollten. © freepik-Pvproductions,Azerbaijan_Stockers/Montage HEADLINE24
Zapfsäule einer Tankstelle
Lohnt sich der Umweg zur billigeren Tankstelle? Wer beispielsweise nur 25 Liter tanken will und ein Auto mit einem Verbrauch von 8,5 Litern auf 100 Kilometern hat, sollte erst ab 8 Cent Unterschied den Weg auf sich nehmen. Mit einem sparsameren Auto - mit etwa 5 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer und einem Tankvolumen von 40 Litern - lohnen sich die 15 Kilometer Umweg schon bei 3 Cent je Liter. © freepik-Nomadsoul1/Montage HEADLINE24
Jemand manipuliert sein Fenster mit einer Zange
Fenster in den „Wintermodus“ befördern: Anpressdruck selbst einstellen – dieser kann durch ein kleines Rad am Fensterflügel nachjustiert werden. Durch das Drehen am Rädchen an der Seite kannst Du den Luftzug regulieren und vor allem minimieren. Somit sparst Du Heizkosten. © freepik-Kukota/Montage HEADLINE24
Zwei Frauen beim Duschen
Wasser sparen und dabei Spaß haben – wer zusammen duscht, reduziert den Wasserverbrauch pro Duschgang um rund 30 Prozent. Weshalb also nicht Angenehmes mit Nützlichem kombinieren? © freepik-Oneinchpunch/Montage HEADLINE24
Teppich und Spartipp-Grafik
So sparst Du Heizkosten und machst auch noch deine Inneneinrichtung attraktiver: Mit einem Teppich geht das kinderleicht. Teppiche kühlen im Sommer und wärmen im Winter, indem sie die atmosphärische Luft speichern. © freepik-Rawpixel.com/Montage HEADLINE24

Was sind die Nachteile von mobilen Klimageräten?

Die warme Luft aus dem Zimmer wird durch den Abluftschlauch nach draußen gepumpt, wodurch es kühler werden soll. Die Größe des Zimmers, Sonneneinstrahlung und schlechte Dämmung können den kleinen Geräten jedoch zu schaffen machen. Oft reicht die Kühlleistung dann nicht mehr aus. Gerade durch den Unterdruck, der durch die abtransportierte warme Luft entsteht, fließt warme Luft rasch nach, so die Verbraucherzentrale.

Insbesondere dann kann die Stromrechnung in die Höhe schnellen. Laut Verbraucherzentrale können über 10 Jahre zwischen 600 und 1.400 Euro Stromkosten anfallen. Auch laute Geräusche durch den Kompressor können stören, sodass einem auch in der heißen Sommernacht, in der man sich eine Klimaanlage am sehnlichsten wünscht, der Schlaf geraubt werden kann.

Welche Klimaanlage ist am effektivsten?

Demgegenüber sind Split-Geräte zwar leiser und effektiver in der Kühlung, können also weniger Strom verbrauchen, sie sind jedoch auch in der Anschaffung teurer. Während sie bis zu 2.600 Euro kosten können, kommen noch die Kosten für den Installateur hinzu. Herunterkühlen können die Geräte einen Raum dafür innerhalb von 5 Minuten. So sparst du Strom und Geld mit allen Arten von Klimaanlagen.

Generell betont die Verbraucherzentrale, dass sich ein Klimagerät erst ab 20 Hitzetagen im Jahr lohne. Da sich bewegte Luft zudem kühler anfühlt, sei ansonsten ein Ventilator nach wie vor ein gutes Mittel, um sich ein wenig Erfrischung für wenig Geld zu verschaffen. (paw)

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