VonSimon Monesschließen
Im BMW-Werk in München wurde der letzte Verbrennungsmotor für Autos gebaut. Ganz verabschieden müssen sich die Kunden aber nicht. Die Motoren kommen nun aus dem Ausland.
Die Tage des Verbrenners sind gezählt. Zumindest im BMW-Stammwerk in München. Nach über 60 Jahren wurde dort vor wenigen Tagen der letzte Motor gebaut, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Überraschend kam dieser Schritt jedoch nicht, der bayerische Autobauer hatte bereits im November 2020 angekündigt, dass am Firmensitz künftig nur noch Elektroautos gebaut werden sollen.
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„Die Verlagerung des Münchner Motorenbaus erfolgt schrittweise bis spätestens 2024“, kündigte BMW damals in einer Pressemitteilung an. Der letzte Motor – ein Achtzylinder – verließ das Werk somit im Zeitplan. Schluss mit Diesel und Benzinern ist bei den Münchnern aber noch lange nicht. Diese kommen künftig aus den Werken in Steyr in Österreich und Hams Hall in Großbritannien. Die 1.200 Mitarbeiter der Motorenfertigung wurden alle umgeschult und in andere Bereiche versetzt, erklärte eine BMW-Sprecherin auf Anfrage des BR. Für Motorräder hingegen werden weiterhin Verbrennungsmotoren im Berliner Werk produziert, berichtet die Berliner Zeitung.
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