Dekorative Zimmerpflanze

Braune oder schwarze Flecken auf Monstera-Blättern deuten auf Pflegefehler hin

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Die Monstera ist eine eindrucksvolle, doch sensible Schönheit. Unsachgemäße Pflege hinterlässt schnell Spuren. Die Probleme können Sie meist einfach lösen.

Das Fensterblatt (Monstera) ist eine große, eindrucksvolle Zimmerpflanze mit prächtigen, geschlitzten oder löchrigen Blättern. Schadhafte, verfärbte Blätter sind bei kleineren Pflanzen weniger auffällig. Bei der Monstera, die als Zimmerpflanze bis zu drei Meter groß werden kann, fallen sie jedoch sofort ins Auge. Eigentlich ist der Pflanzenriese robust und recht anspruchslos, aber braune oder schwarzfleckige Blätter deuten auf einen Pflegefehler hin. 

Ursachen für braune und gefleckte Blätter

Braune Flecken am Fensterblatt (Monstera) entstehen oft bei falscher Pflege oder einem ungünstigen Standort.

Braune Blätter sind ein häufiges Symptom beim Fensterblatt. In den meisten Fällen muss man sich keine Sorgen machen, sondern kann die Pflanze mit guter Pflege wieder in Schuss bringen. Dies sind denkbare Ursachen:

  • Standort: Die Monstera mag keine Zugluft. Da sie sehr starkwüchsig ist, benötigt sie um sich herum außerdem viel Platz. Sie sollte hell, aber ohne volle Sonne stehen. Denn manchmal handelt es sich bei braunen Flecken (meist an Blattspitzen oder Rändern) auch um Sonnenbrand.
  • Luftfeuchtigkeit: Die Monstera ist eine Dschungelpflanze und schätzt eine eher höhere Luftfeuchtigkeit. Zu trockene Raumluft kann zu braunen Blättern führen.

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  • Temperatur: Auf Kälte reagiert das Fensterblatt empfindlich, die Raumtemperatur sollte immer über 20 Grad Celsius liegen.
  • Staunässe: Sind eher die Blattränder braun, liegt das möglicherweise am falschen Gießverhalten. Ist die Erde zu feucht, führt dies zu Wurzelfäule. Die Monstera eher trocken als feucht halten, etwa ein mal pro Woche gießen.

Zehn ungewöhnliche Zimmerpflanzen, die wahre Blattschönheiten sind

Eine grün-weiß gemusterte Calathea von oben fotografiert
Wie gemalt: Die Calathea oder Korbmarante ist nicht nur attraktiv, sondern auch bewegend – abends stellt sie ihre Blätter auf, morgens lässt sie sie wieder sinken. © Panthermedia/Imago
Viele bunte Blätter des Wunderstrauchs
Der farbenprächtige Wunderstrauch oder Kroton (Codiaeum variegatum) wird mit guter Pflege bis zu zwei Meter hoch. Aber Vorsicht, der Pflanzensaft ist giftig. © imagebroker/Imago
Buntnessel Coleus Blumei Velvet im Blumentopf auf dem Wohnzimmertisch
Die Buntnessel gibt es in zahlreichen Farbvarianten mit weiß und rot panaschierten Blättern. Da sie schnell verkahlt, sollte man jedes Jahr einfach Stecklinge machen. © imagebroker/Imago
Silbernetzblatt (Fittonia verschaffeltii), Mosaikpflanze
Das Silbernetzblatt (Fittonia verschaffeltii), auch Mosaikpflanze genannt, gibt es auch als Sorte mit roten Blattadern. © blickwinkel/Imago
Philodendron Caramel Marble
Kein Blatt ähnelt in Farbe und Form dem anderen: Der Philodendron Caramel Marble ist eine sehr exklusive Pflanze, die gute Pflege benötigt. © Pond5 Images/Imago
Mexikanische Dreimasterblume (Tradescantia pallida)
Die Mexikanische Dreimasterblume (Tradescantia pallida) ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, die lange Triebe bildet – ideal als Ampelpflanze. © Pond5 Images/Imago
Mädchen versteckt sich hinter Monstera-Blatt
Ganz in Grün und trotzdem ein Hingucker: Die Monstera bildet geschlitzte Blätter, wenn sie hell genug steht. © Westend61/Imago
Dickblatt Echeveria nodulosa
Man möchte meinen, das Dickblatt Echeveria nodulosa ist mit seinen gestreiften Rosetten eher ein Dekoobjekt als eine Zimmerpflanze. © Pond5 Images/Imago
Blatt einer Caladium Pflanze mit rosa Adern
Mehr Stil kann eine Pflanze kaum haben: Die Kaladie, auch Buntblatt genannt, verschönert jedes Zimmer. Man muss aber vorsichtig gießen, ihre Knollen faulen schnell. © imagebroker/Imago
Forellenbegonie (Begonia maculata) in Nahaufnahme
Ganz ohne modernen Züchtungs-Schnickschnack: Die zeitlos schöne Forellenbegonie (Begonia maculata) ist mit ihren peppigen Punkten schon lange eine beliebte Zimmerpflanze.  © Pond5 Images/Imago
  • Blattfleckenkrankheit oder Augenfleckenkrankheit: Braune oder schwärzliche Flecken mit heller Umrandung oder heller Mitte sind ein mögliches Symptom für einen Pilzbefall, beispielsweise mit Spilocaea oleagina. Hier hilft es in der Regel, das Blatt sofort abzuschneiden, weniger zu gießen und regelmäßig zu düngen. Stellen Sie die Pflanze etwas isoliert im Raum, um eine Ansteckung anderer Pflanzen zu vermeiden. Steht die Monstera vielleicht zu kühl, ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder das Gießwasser zu kalt? Vermeiden Sie das Besprühen der Blätter. Wenn alle Veränderungen nicht helfen, kann man zu einem Fungizid greifen.

Die passende Maßnahme ist stets, das beschädigte Blatt mit einer sauberen Schere abzuschneiden und Standort und Pflege der Monstera anzupassen. Von der Monstera können Sie übrigens auch leicht Ableger machen, wenn sie nicht mehr schön wächst.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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