Es gibt verschiedene Sorten von Snackgurken. Hat man die passende gefunden, lässt sich das Zwerggemüse mit ein wenig Pflege auch auf kleinem Raum anbauen.
Knackige kleine Snackgurken sind die perfekte Zwischenmahlzeit für den Sommer. Ob ein bunter Salat, eine kalten Gemüsesuppe oder pur auf dem Rohkostteller, aus der Miniaturversion des Allzweckgemüses lässt sich viel machen. In ein paar Schritten haben Sie die Minigurken auf Ihrem Balkon sowie in Ihr Garten- oder Hochbeet gepflanzt und können sich schon bald über frisches Gemüse freuen.
Snackgurken – ein nicht wählerischer Alleskönner
Ob im Kübel, Balkonkasten, in Garten- oder Hochbeet oder im Gewächshaus, Gurkenpflanzen lassen sich relativ problemlos –fast– überall einpflanzen. Ihr einziges Bedürfnis dabei: ein sonnig warmer und windgeschützter Platz.
Gurken über Gurken, doch welche ist die Richtige?
Es gibt, wie bei den meisten Gemüsesorten, auch bei der Gurke verschiedene Unterarten. Diese Sorten haben unterschiedliche Bedürfnisse, sodass es sich lohnt, die geeignete Pflanze für den individuellen Gebrauch zu finden. Es gibt:
- Snackgurken
- Salatgurken
- Schlangengurken
- Einlegegurken
Snackgurken tragen zarte, kleine Früchte und sind die besten Kandidaten für die Terrasse und den Balkon, da sie sich problemlos in einen Topf pflanzen lassen. Einlege-/Essiggurken sind ein wahrer Segen für Anfänger, da sie, wie diverse Landgurken, sehr robust sind. Salat- oder Schlangengurken können ohne Bedenken roh verzehrt und zu Salat weiterverarbeitet werden.
Bei der Wahl einer Sorte, sollten, laut wdr.de, auch die Standortbedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Während sich Einlegegurken vor allem gut fürs Freiland eignen, brauchen die gängigen Züchtungen der Schlangen- und Salatgurken meist eine Rankhilfe und gedeihen am besten im Gewächshaus. Aber auch auf dem Balkon gedeihen die Sorten, insbesondere als Mini-Züchtung.
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Minigurken: Sicherer Start und die richtige Pflege
Die Snackgurke lässt sich als kleinfrüchtige Freilandsorte unbedenklich über eine Direktsaat ab Ende April/Anfang Mai bis Anfang Juli ins Beet einpflanzen. Achten Sie beim Anlegen der Pflanzlöcher darauf, Zwischenräume mit mindestens 30 Zentimeter Platz zu lassen. Geben Sie anschließend in jedes Pflanzloch etwa drei Samenkörner, sowie etwas biologischen Langzeitdünger. Dieser unterstützt die Starkzehrer, welche viele Nährstoffe brauchen, bei ihrem zügigen Wachstum und der Fruchtbildung. Um der Pflanze genug Platz zum Wachsen zu geben, empfehlen sich Rankgitter, Maschendraht, aber auch kräftige Holzpfähle.
Auf dem Balkon wird neben einem idealerweise sonnigen, windgeschützten Plätzchen ein ausreichend großer Kübel mit 20 bis 40 Litern Fassungsvermögen benötigt. Nach den Eisheiligen, aber auch noch im Juni, kann man die Gurken-Jungpflanzen setzen. Auch hier sind Rankhilfen sinnvoll.
Ob im Freiland oder auf dem Balkon, große und kleine Gurken benötigen ausreichend Wasser (im Topf Staunässe vermeiden) und als Starkzehrer genug Dünger – für die erste Zeit Kompost oder Langzeitdünger und ab dem Hochsommer zusätzlich wöchentlich Nachschub mit einem Flüssigdünger.
Frisch und knackig – so werden die Minigurken geerntet
Um die Pflanze zur Ausbildung neuer Früchte anzuregen und so auch das Geschmacksvergnügen zu steigern, empfiehlt sich eine frühzeitige und regelmäßige Ernte. Allerdings sollten Sie die ersten Fruchtansätze laut wdr.de abbrechen. Diese lassen nach erfolgreicher Saat nicht lange auf sich warten. Um der Pflanze zu helfen, sich lieber noch etwas länger auf ihr eigenes Wachstum, als das ihrer Früchte zu konzentrieren, werden diese also vorerst entfernt. Anschließend können die frischen Früchte der Gurkenpflanze jedoch jederzeit geerntet und verzehrt werden.
Rubriklistenbild: © Mario Plechaty Photography/Imago
