VonAnna Katharina Küstersschließen
Selbst Menschen ohne grünen Daumen sollten mit der Glücksfeder keine Probleme haben. Die Zimmerpflanze ist sehr pflegeleicht.
Wer wenig Zeit hat, sich um seine Zimmerpflanzen zu kümmern, aber trotzdem nicht auf grüne Highlights in der Wohnung oder im Haus verzichten möchte, der sollte sich eine Glücksfeder zulegen. Die Pflanze mit dem besonderen Namen braucht nicht viel Aufmerksamkeit und wächst sogar in eher schattigen Ecken. Kinder und Haustiere sollten Sie allerdings von der Pflanze fernhalten, da sie bei Verzehr leicht giftig ist.
Tropische Pflanze mit wenig Ansprüchen
Die Glücksfeder trägt diesen außergewöhnlichen Namen aufgrund ihres Blattwerkes. Dieses fächert sich an den einzelnen Blättern in separate Fiederblättchen auf, sodass es aussieht wie das Endstück eines Federkiels. Doch auch ihre botanische Bezeichnung muss sich nicht verstecken, denn Zamioculcas zamiifolia bleibt wahrscheinlich vielen Leuten im Ohr. Die robuste Pflanze hat ihren Ursprung in den Wäldern Ostafrikas und gehört noch nicht lange ins feste Repertoire der pflegeleichten Zimmerpflanzen.
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Dabei bringt sie einige Vorteile mit sich:
- Der Standort drinnen spielt keine große Rolle. Solange die Pflanze nicht in der prallen Sonne steht, kommt sie mit allen Bedingungen gut zurecht. An helleren Orten sind ihre Blätter hellgrün und sie wächst schneller.
- Die Glücksfeder benötigt fast kein Gießwasser. Gerade im Winter reicht es völlig aus, die Pflanze einmal im Monat sparsam mit Wasser zu versorgen.
- Sie benötigt keinen Rückschnitt. Zwar braucht sie gerade am Anfang jedes Jahr einen größeren Topf, um richtig wachsen zu können. Zurückschneiden ist aber nie nötig.
Sind diese Ansprüche erfüllt, wächst und gedeiht die Pflanze über Jahre hinweg problemlos in Ihrer Wohnung.
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Schädlinge kümmern sich wenig um die Pflanze
Hinzu kommt, dass die Glücksfeder ein richtiger Glückspilz ist und mit Schädlingen wenig zu kämpfen hat. Einzig bei einer zu großen Wassergabe kann es laut dem Gartenbaumarkt Obi zu Wurzelfäule kommen. Deswegen ist es immer ratsam, beim Befüllen des Topfes unten eine Drainageschicht aus Blähton einzufüllen und darauf zu achten, dass im Boden des Topfes ein Loch vorhanden ist. So kann überschüssiges Wasser abfließen und greift die Wurzeln nicht an.
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