Gut organisiert

Staudenbeet anlegen: Der Pflanzplan macht die Gestaltung einfacher

+
Damit ein Staudenbeet harmonisch erscheint, ist ein Pflanzplan vorab sinnvoll.
  • schließen

Damit das neue Staudenbeet im nächsten Jahr auch harmonisch und dekorativ blüht, ist es sinnvoll, die Anordnung der Pflanzen im Garten zu planen.

Der Herbst ist die richtige Zeit, um ein Staudenbeet anzulegen. Wenn man jedoch einfach willkürlich die Pflanzen nebeneinander setzt, passen im nächsten Jahr vielleicht die Blütenfarben nicht zueinander oder niedrige Stauden werden von höheren verdeckt. Um sich dann ein erneutes Umpflanzen zu sparen, ist es sinnvoll, vorab einen Pflanzplan zu machen.

Staudenbeet anlegen: Pflanzplan hilft bei der Gestaltung

Wer im Spätsommer sein Staudenbeet plant, hat in der Regel noch den Vorteil, dass die Pflanzen noch blühen, was die künftige Zusammenstellung erleichtert. Natürlich ist es auch besonders schön, wenn die Stauden über das ganze Jahr hinweg ihre Blüten entfalten und das Auge immer etwas Neues zu entdecken hat.

Ob ein Beet für alle Jahreszeiten oder mit dem Fokus auf den Herbst – es gibt mehrere Fragen, die man sich daher in Form eines Pflanzplans stellen kann. Das sind beispielsweise folgende Aspekte:

  • Standort: Je nachdem, ob es ein sonniger oder halbschattiger Platz ist, sollte die Pflanzenauswahl erfolgen.
  • Stil: Soll es ein fernöstliches Staudenbeet oder ein Romantischer Garten werden? Auch eine Zusammenstellung in nur einem Lieblingsfarbton ist eine Option.
  • Boden: Prüfen Sie vorab, ob es sich um einen trockenen oder lehmigen Boden handelt oder ob die Erde eher sauer ist. Jede Pflanze hat ihre besonderen Bedürfnisse.

Nächste Schritte auf dem Weg zum Staudenbeet

Wenn Sie Ihre Pflanzenauswahl getroffen haben, sollten Sie einen Pflanzplan skizzieren, der den Standort der einzelnen Stauden festlegt. Dabei hilft ein unterlegtes Raster, das man später proportional mit kleinen Erdfurchen oder Quarzsand auf den vorbereiteten Boden überträgt.

Bevor es dann an die Arbeit geht, muss der Standort vorbereitet werden, indem man den Boden umgräbt, Unkräuter entfernt, gegebenenfalls die Bodenqualität mit Blumenerde oder Kompost verbessert und das Beet glatt streicht.

Herbst im Garten: 10 Arbeiten, die noch vor dem Winter anstehen – Rasen, Gartenschlauch, Laub

Blätter in einer Regenrinne.
Im Herbst sollten Sie unbedingt die Regenrinnen von Laub befreien. © Fernando Barozza/Imago
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
Auch der (entleerte) Gartenschlauch überwintert besser im Warmen.  © Ferenc Kósa/Imago
Eine Seerose in einem Teich.
Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie Technik wie Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und im Warmen lagern. © Imago
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
Eisfreihalter im Teich lassen das Wasser nie komplett zufrieren und ermöglichen, dass Fische auch in niedrigen Gewässern immer genügend Sauerstoff haben.  © Stock&people/Imago
Hände, die Laub in eine volle Laubtonne geben.
Laub sammeln Sie am besten nach dem ersten Frost ein.  © Harald-Biebel/Imago
Ein leicht verrosteteter Wasserhahn.
Auch die Wasserleitung zum Außenwasserhahn sollten Sie von innen absperren und den Hahn öffnen, damit kein Schaden entsteht. © Jimbophoto/Imago
Ein Mann, der eine Pflanze gießt.
Gießkannen sollten Sie vor dem ersten Frost entleeren und außerdem kopfüber aufbewahren, damit es nicht hineinschneien kann. © Angel Santana Garcia/Imago
Ein Apfelbaum wird beschnitten.
Im Oktober sollten Sie Obstgehölze noch einmal schneiden, damit diese Kraft für das Frühjahr sammeln.  © Ute Grabowsky/Imago
Endiviensalat in einem Gewächshaus.
Nutzt man ein Gewächshaus für mediterrane Pflanzen, so ist eine Isolierung vonnöten. © Stock&people/Imago
Rasen in der Sonne.
Der Rasen sollte im Herbst noch einmal gemäht werden. © George Mdivanian/Imago

Wenn man die Stauden dann ins Beet setzt, kommen hohe Leitstauden wie Rittersporn, Gräser oder Prachtspieren in den hinteren Teil, darum herum bzw. davor dann niedrigere Begleitstauden, gefolgt von den Bodendeckern. Beachten Sie dabei auch vorab, inwieweit die Pflanzen in die Breite wachsen können. In der Regel reichen schon fünf bis sieben verschiedene Stauden für viel Abwechslung im Beet.

Kommentare