Strom und Wasser sparen leicht gemacht – so wird Deine Körperpflege umweltschonender und kostet Dich weniger Geld. Denn es ist gut zu wissen, ab wann es sich lohnt, ein Bad zu nehmen statt zu duschen.
Jede Minute unter der Dusche kostet Wasser, Strom und Geld Mit einer Stoppuhr und einem Sparduschkopf kann man viel Geld sparen Doch ab wann lohnt es sich, ein Bad zu nehmen? In einem 2-Personen-Haushalt werden laut CO2online pro Tag durchschnittlich 254 Liter Wasser verbraucht. Die größten Anteile daran hat die Körperpflege. Im Jahr 2018 gibt der durchschnittliche Bürger 75 Euro jährlich für Duschen und Baden mit Warmwasser aus. Die Preise steigen weiter an. Besonders jetzt lohnt es sich nach einer Lösung zu suchen, die die anfallenden Kosten bremst und die Umwelt schont.
Geld sparen beim Abstellen von Wasser und auch beim Entkalken – So geht‘s Der wohl bekannteste Energiespartipp beim Duschen ist, nicht zu lange duschen und Wasser abzustellen, solange man sich einseift oder peelt. Schließlich kostet jede Minute unter der Dusche Strom, Geld und kostbares Trinkwasser. Die Wassermengen lassen sich auch mit einem Sparduschkopf reduzieren. Dieser kann die Kosten senken und die Umwelt etwas entlasten. So viel Wasser kannst Du übrigens mit einem Sparduschkopf sparen.
Einen Duschkopf zu entkalken lohnt sich ebenfalls. Tropfende Wasserhähne und Duschen sind nämlich nicht nur nervig, sondern verschwenden laut Polarstern Energie hunderte Liter warmes Wasser im Jahr. Darüber hinaus lassen sich durch das Entkalken Deiner Haushaltsgeräte über 80 Euro sparen . Entkalken erfolg ganz einfach: So wendest Du das Kult-Getränk Cola im Haushalt an.
Kleine Tricks – große Wirkung: So sparst Du Strom mit Spaß Nicht nur das Entlüften, sondern auch das Warten der Heizungen kann Dir einiges an Energiekosten einsparen. Wusstest Du, dass Dein Vermieter dabei die Kosten tragen muss? – Vorausgesetzt im Mietvertrag ist nichts anderes vereinbart. © dpa-Klaus-Dietmar Gabbert/Montage HEADLINE24 Ein Spartipp, den Du so wahrscheinlich noch nicht gehört hast: Wer Zimmerpflanzen im Bad hat, spart Wasser! Diese können nämlich die Feuchtigkeit über ihre Blätter aufnehmen und müssen dadurch viel seltener gegossen werden. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24 Trick für Spar-Vollprofis: Bügeln auf Alufolie spart Dir nicht nur eine Menge Geld, sondern hilft auch, Deinen persönlichen CO2-Ausstoß drastisch zu senken. Einfach die Alufolie unter dem Bügelbrettbezug fixieren und losbügeln! © dpa-Roland Holschneider, Roland Weihrauch / HEADLINE24 Spartipp für Dein Auto: Reduzierst Du das Gewicht, das Du täglich mit Dir herum fährst, senkst Du Deinen Spritverbrauch. Dabei ist es bereits hilfreich, wenn Du den Kasten mit den Wasserflaschen im Kofferraum, die längst vergessenen Gummistiefel auf der Rückbank und weiteren Krimskrams wegräumst, den Du gar nicht brauchst. © dpa-Guido Kirchner/Montage HEADLINE24 Mehrere Fische in einem Aquarium, Spartipp Grafik Energiekosten sparen mit Fischen? Ja – 100 Euro Strom sind drin! Wer nämlich ein Aquarium hat, verursacht mit der Beheizung des Wassers erhebliche Kosten. Vor allem, wenn tropische Fische darin umher schwimmen. Einheimische Tiere hingegen mögen es lieber kühler und benötigen keine dauerhafte Erwärmung. © dpa-Zsolt Czegledi/Montage HEADLINE24 links wird eine Spülmaschine beladen und rechts wäscht jemand von Hand ab Eine Spülmaschine verbraucht tatsächlich viel weniger Wasser, als das Geschirrspülen von Hand. Natürlich ist es auch wichtig, das Geschirr niemals vorzuspülen, bevor man es in den Geschirrspüler stellt. Die Technik ist so weit, dass sie kleine Essensreste problem- und spurlos beseitigen kann. © freepik-Kuprevich,Roman_24/Montage HEADLINE24 Ein weißer Drucker druckt ein Dokument Manch einer kommt auf die Idee, den Drucker an eine Zeitschaltuhr anzuschließen, um Strom zu sparen. Ein fataler Fehler! – Das beschädigt nämlich die Technologie im Drucker, die hin und wieder Mal ein Update (und dafür Strom) benötigt. Neuere Modelle sind ohnehin sehr sparsam. © freepik/Montage HEADLINE24 Hintere Felge eines blauen liefergelegten Wagens Tieferlegen vs. Eco-Tuning – Dein Auto hat ein enorm großes Energiespar-Potenzial. Manche Werkstätten werben damit, dass sie mithilfe von aerodynamischen Manipulationen Dein Auto sparsamer machen können. Das stimmt so allerdings nicht ganz. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24 Orangefarbene Blumen werden aus einer grünen Gießkanne gegossen Spartipp für Deinen Garten: Bei jeder Jahreszeit kannst Du Regenwasser in einem Sammelbehälter auffangen, um Wasser zu sparen. Der pH-Wert sowie der extrem niedrige Kalkgehalt des Regenwassers tut den Pflanzen wohl und lässt sie so richtig aufblühen. © dpa-Karl-Josef Hildenbrand/Montage HEADLINE24 Rechts ein Akkusauger, links Staubsauger Ein Akku-Staubsauger erweckt schnell den Eindruck, als ob er stromsparender wäre, als ein herkömmliches Haushaltsgerät. Das ist ein großer Irrtum, sofern der Akku-Sauger dauerhaft an der Ladestation hängt. © freepik-Feelinglucky,Yanalya/Montage HEADLINE24 Weiße Tasse Kaffe Spartipp für den Kaffee-Trinker aus Leidenschaft: Schalte die Kaffeemaschine ab! Hängt sie am Strom und ist dabei auch noch im Standby-Modus, kann das sehr viele unnötige Energiekosten verursachen! Bedenke auch, dass das Gerät mehr verbraucht, je älter es ist. Vor allem die Funktion, die den Kaffe warm hält ist gemeingefährlich. © freepik-Zirconicusso:Montage HEADLINE24 Durchgekreuztes Bügeleisen Und so kannst Du ganz ohne Bügeleisen bügeln: Neben chemischen Mitteln, wie etwa Knitterspray, kannst Du Deine Wäsche auch ins Bad hängen, während Du duschst – der Wasserdampf erledigt dann die Arbeit für Dich. Alternativ kannst Du das Kleidungsstück, das nach dem Waschen wieder glatt werden muss, auch über dem dampfenden Wasserkocher platzieren. ©
freepik-Racool_Studio/Montage HEADLINE24 Jemand stellt eine Tasse in die Mikrowelle Manche Speisen lassen sich hervorragend in der Mikrowelle zubereiten oder auftauen. Verglichen mit dem Backen im Ofen ist die Mikrowelle eine Stromsparende Lösung und kann Dir durch den geringen Verbrauch einiges an Stromkosten einsparen. © freepik/Montage HEADLINE24 Mehrere Toaster stehen nebeneinander, oben links „Spartipp“-Grafik Spartipp für die Küche: Auch mit dem Toaster kann gespart werden. Dabei ist das Prinzip gleich, wie bei der Mikrowelle auch. Manche Speisen lassen sich eben viel besser und schneller mit dem kleinen Küchengerät zubereiten, als im Backofen. Vor allem die Frühstücksbrötchen sollten überhalb des Toasters anstatt im Ofen aufgebacken werden. © dpa-Henning Kaiser/Montage HEADLINE24 Ein Schaumbad wird eingelassen Wasser- und Stromkosten sparen: Manchmal lohnt es sich auch, gewisse Dinge des Lebens bewusst zu machen. Wer ein entspannendes Schaumbad einer Dusche vorzieht, muss nicht zwingend aus Energiesparmaßnahmen darauf verzichten. Wer nämlich länger Duscht als 11 Minuten, kann sich auch gleich ein Bad einlassen. © freepik/Montage HEADLINE24 Eine Waschmaschine schleudert Wäsche So kannst Du beim Schleudern Strom sparen: Natürlich sparst Du, wenn Du die Zahl der Umdrehungen an Deiner Waschmaschine reduzierst. Doch nur dann, wenn Du die Wäsche anschließend an der Luft trocknest. Steckst Du sie hingegen nach dem Schleudern in den Trockner, dreh die Zahl der Umdrehungen lieber auf. Denn so sparst Du mehr – schließlich hat Dein Trockner weniger zu tun. ©
freepik-Inna.dodor/Montage HEADLINE24 Putzzeug zum Entkalken Entkalke regelmäßig deine Haushaltsgeräte und spare dabei einiges an Energiekosten ein. Wasserkocher, Boiler, Waschmaschine und Co. haben bemerkenswertes Stromspar-Potenzial und können Deine Stromrechnung auf bis zu 100 Euro senken. © freepik-Fotohelin/Montage HEADLINE24 Duschkopf in Betrieb Die wohl einfachste Methode zum Wassersparen, ohne dabei auf Bequemlichkeit zu verzichten, ist wohl ein Sparduschkopf. Die Anschaffungskosten betragen dabei im Schnitt lediglich 20 Euro und können den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent senken – die Umwelt freut sich. ©
freepik-Naypong/Montage HEADLINE24 Einmachgläser, im Hintergrund eine Spülmaschine Achtung, skurriler Spartipp: Kochen in der Spülmaschine – wie bitte? Ja, richtig gelesen. Manch einer steckt den vakuumverpackten Lachs zum Garen auch mal in den Geschirrspüler. Ob das viel Strom und somit Geld einspart, sei dahin gestellt; die Möglichkeit besteht jedenfalls, wenn alle anderen Küchengeräte aus unerklärlichen Gründen ausfallen sollten. © freepik-Pvproductions,Azerbaijan_Stockers/Montage HEADLINE24 Zapfsäule einer Tankstelle Lohnt sich der Umweg zur billigeren Tankstelle? Wer beispielsweise nur 25 Liter tanken will und ein Auto mit einem Verbrauch von 8,5 Litern auf 100 Kilometern hat, sollte erst ab 8 Cent Unterschied den Weg auf sich nehmen. Mit einem sparsameren Auto - mit etwa 5 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer und einem Tankvolumen von 40 Litern - lohnen sich die 15 Kilometer Umweg schon bei 3 Cent je Liter. © freepik-Nomadsoul1/Montage HEADLINE24 Jemand manipuliert sein Fenster mit einer Zange Fenster in den „Wintermodus“ befördern: Anpressdruck selbst einstellen – dieser kann durch ein kleines Rad am Fensterflügel nachjustiert werden. Durch das Drehen am Rädchen an der Seite kannst Du den Luftzug regulieren und vor allem minimieren. Somit sparst Du Heizkosten. © freepik-Kukota/Montage HEADLINE24 Zwei Frauen beim Duschen Wasser sparen und dabei Spaß haben – wer zusammen duscht, reduziert den Wasserverbrauch pro Duschgang um rund 30 Prozent. Weshalb also nicht Angenehmes mit Nützlichem kombinieren? © freepik-Oneinchpunch/Montage HEADLINE24 Teppich und Spartipp-Grafik So sparst Du Heizkosten und machst auch noch deine Inneneinrichtung attraktiver: Mit einem Teppich geht das kinderleicht. Teppiche kühlen im Sommer und wärmen im Winter, indem sie die atmosphärische Luft speichern. © freepik-Rawpixel.com/Montage HEADLINE24 Dusch-Tipp: Warum man zum Geld sparen in den Keller gehen sollte Wer einmal die Zeit beim Duschen stoppt, kann sich besser orientieren und anschließend handeln. Zum einen kann man sich beim nächsten Mal darum bemühen, die Zeit unter dem Duschstrahl zu reduzieren, zum anderen können Langduscher guten Gewissens auch baden gehen. Wer länger als 11 Minuten duscht, kann genauso gut ein Vollbad nehmen. Aus einem Hahn laufen nämlich etwa 15 Liter pro Minute – die Füllmenge einer Badewanne liegt bei 150 bis 180 Liter.
Übrigens : Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.
Auch der Gang in den Keller lohnt sich. Dort kommt das Wasser aus dem öffentlichen Netz mit einem Druck von 5 bis 6 Bar an. Der Druckminderer regelt den Fließdruck in den Wasserleitungen – oft steht er bei 4 bis 5 Bar. Allerdings genügen bereits 2 bis 3 Bar. Dieser Wert kann selbst eingestellt werden und sorgt sofort für einen niedrigeren Wasser- und Energieverbrauch. (mad)
Rubriklistenbild: © freepik/Montage HEADLINE24