VonStella Henrichschließen
Ab sofort begrüßt der Supermarkt seine Kunden mit „Mein Real“ und dem Slogan „Alles was ich mag“. Künftig soll auch mit regionalen Lieferanten zusammengearbeitet werden.
München ‒ Dank der Kooperation mit Rewe könne die Real-Kette an den Einkaufspreisen sparen. Eine entscheidende Strategie, um wettbewerbsfähig zu sein. Und damit die Laster künftig keine langen Strecken mehr von einer zur anderen Filiale zurücklegen müssen, feilt Real an der Logistik. Hier spielt auch eine Kooperation mit Rewe eine Rolle. Das teilt die Supermarktkette Real jetzt mit.
Doch nicht nur diese Änderungen stehen an. Auch das Logo und der Slogan des Einzelhändlers werden angepasst, um das Image der Supermarkt-Kette aufzupolieren. Es soll moderner und frischer werden. Gleichzeitig sollen für den Neustart auch die Filialen modernisiert werden. Offenbar sagt Real seinen Konkurrenten jetzt den Kampf an.
Supermarkt Real: Neuer Name, neues Logo und neuer Slogan
Seit über eineinhalb Jahren wird Real zerschlagen. Lange sah es sogar so aus, als müssten alle Real-Märkte schließen. Bis Anfang 2022 doch noch 63 Filialen der einst mehr als 270 Filialen gerettet werden konnten. Seit 1. Juli nennt sich die ehemalige Tochterfirma von Metro „Mein Real“. Das blau-rote Logo wird durch ein weich anmutendes Organe ersetzt und die Buchstaben des Logos werden nicht mehr kantig und kursiv, sondern verspielt und abgerundet sein, wie RTL.de berichtet. Auch der Slogan wird ausgetauscht. Statt „einmal hin, alles drin“ heißt es jetzt: „alles was ich mag!“
Bald soll an allen 63 Standorten von Raisdorf-Schwentinental in Schleswig-Holstein bis ins bayerische Zwiesel die neue Marktfassade vorhanden sein. Und nicht nur außerhalb, auch innerhalb der Filialen soll es freundlicher und heller werden, um den Konsumenten ein „modernes Einkaufserlebnis zu bieten“, berichtet der TV-Sender weiter. Damit würden vor allem auch die Produkte neu aufgeteilt und sortiert. Es soll aber auch mehr Platz innerhalb der Filialen geben. Obst und Gemüse würden künftig im Eingangsbereich zu finden sein.
Supermarkt Real: Viel hängt vom Kooperationspartner Rewe ab
Entscheiden für den Neustart ist auch, „dass die Kooperation mit dem neuen Lieferpartner Rewe gelingt“, sagt Peter Kenning, Professor für BWL, gegenüber Merkur.de. „Wenn die Einkaufs- und Logistikkosten für ‚mein Real‘ besser sind als vorher und gleichzeitig weitere Kosten nicht aus dem Ruder laufen, dann könnte das klappen“, so der Düsseldorfer Supermarkt-Experte weiter. Da „Mein Real“ künftig mehr mit lokalen und regionalen Lieferanten zusammenarbeiten und einen größeren Fokus auf Frische-Abteilungen legen will, könnte auch dieser Schritt zur Frischzellenkur der Märkte beitragen.
Für die Münchner-Real-Filiale steht bereits seit diesem April fest, wie es mit ihr weitergeht. Die Filiale im Suma Center im Euro-Industriepark wird von Kaufland übernommen. Künftig soll es insgesamt nach Angaben von RTL.de noch sieben Real-Standorte in Bayern (in Amberg, Hallstadt, Passau, Pocking, Traunstein, Weiden und Zwiesel) geben. In NRW bleiben 16 Filialen trotz Zerschlagung erhalten.
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Rubriklistenbild: © Pressebild Real.

