Leaf to Root

Kochen mit Brokkoliresten: Den Strunk nicht wegschmeißen

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„Leaf to root“, also die vollständige Verarbeitung von Lebensmitteln, liegt voll im Trend. Warum also nicht einmal mit dem Brokkolistrunk kochen? Folgende Möglichkeiten gibt es.

Brokkoli gehört wie Blumenkohl zu den Kohlsorten, ist aber um ein Vielfaches gesünder: Er ist kalorienarm, bei einem hohen Ballaststoffgehalt. Außerdem ist das Gemüse reich an Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin K und Folsäure. Doch bei der Zubereitung landet der Strunk meist im Müll – das muss nicht sein, da man mit ihm viele Gerichte kochen kann.

Kochen mit Brokkoliresten: Den Strunk nicht wegschmeißen

Aus dem Strunk von Brokkoli lassen sich leckere Gerichte zubereiten.

Die meisten Rezepte benötigen lediglich die Brokkoliröschen, während der essbare Strunk meist großzügig abgetrennt wird und im Biomüll landet. Schade, denn der vermeintliche Abfall ist essbar und schmeckt noch dazu milder als die Röschen. Folgende Gerichte können Sie aus dem Brokkolistrunk kochen:

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Zehn Zugvögel, die im März wieder nach Deutschland fliegen – welche erkennen Sie?

Ein Kuckuck auf einem bemoosten Ast.
Ab Mitte März zieht der Kuckuck zurück in seine heimischen Brutgebiete. Zu erkennen ist der Vogel am typischen Gesang des Männchens. © Rolf Mueller/Imago
Girlitz (Serinus serinus) auf einem Stein.
Der Girlitz ist ein Teilzieher. Viele verbringen auch den Winter in der Nähe ihrer Brutplätze.  © M. Woike/Imago
Zilpzalp oder Weidenlaubsaenger (Phylloscopus collybita) auf einem Zweig.
Ab Mitte März kann der zierliche Zilpzalp wieder in Deutschland gesichtet werden.  © W. Buchhorn/F. Hecker/Imago
Grauschnäpper (Muscicapa striata) auf einem Ast.
Den Grauschnäpper ist ein eher unscheinbarer Vogel. Er lässt den Zug in den Süden manchmal sogar ganz ausfallen. © Michael Fischer/Imago
Singdrossel (Turdus philomelos) am Wasser.
Die schöne Singdrossel ist neben dem melodischen Gesang deutlich an den braunen Flecken auf der Brust zu erkennen.  © Ottfried Schreiter/Imago
Weißstorch (Ciconia ciconia) im Flug.
Ende März werden die ersten Störche erwartet. Charakteristisch für die großen Vögel ist das Klappern.  © Ronald Wittek/Imago
Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) auf einer Mauer.
Der Hausrotschwanz ist unschwer an seinem leuchtend orangefarbenen bis roten Schwanz zu erkennen.  © F. Hecker/Imago
Kranich am Himmel.
Kraniche sind im Februar und März ein Highlight am Himmel. Die Vögel sieht man nicht nur, sondern hört sie dank ihres lauten Gesangs.  © R. Mueller/Imago
Eine Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) auf einem Ast.
Die Mönchsgrasmücke versteckt sich gerne in Sträuchern und ist problemlos an ihrer braunen oder roten Kappe auf dem Kopf zu erkennen.  © Ralf Kistowski/Imago
Mehlschwalbe im Flug.
Die Mehlschwalbe verbringt den Winter in Afrika und kommt ab Mitte März zurück nach Deutschland.  © M. Woike/Imago
  • Suppen oder Püree: Zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüsebrühe entsteht eine leckere, gesunde Suppe. Auch im Kartoffelpüree kann man Brokkolireste wunderbar verwerten.
  • Brokkoli-Stifte: Hierfür einfach den Strunk von Blattresten entfernen, waschen, trocknen und in Stifte schneiden. Diese dann in eine Panade aus Eiern, Paniermehl, Milch, Salz und Pfeffer geben und auf ein Backblech geben. Im Ofen bei 200 Grad für etwa zehn Minuten knusprig garen und mit einem Dip servieren.
  • Gemüse-Salat: In Viertel oder Scheiben geschnitten, können Sie den Brokolistrunk auch im Salat reichen. Er passt super zu Blattsalaten, Gurken sowie Asiatischem.

Oder, Sie verarbeiten den Strunk zu einem herzhaftem Brokkoli-Muffin.

Rubriklistenbild: © Imago

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