Kritische Nierenprobleme: Erkennen Sie die Anzeichen rechtzeitig – auch Bluthochdruck ist ein Symptom
VonJuliane Gutmann
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Nieren leiden still, wenn sie krank sind. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Nierengesundheit schützen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen.
Nieren zählen zu den lebenswichtigen Organen. Sie steuern Entgiftung, Blutdruckregulation und den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Wenn die Nieren erkranken, bemerken die Patienten das oftmals nicht sofort. Chronische Nierenkrankheiten können außerdem lange Zeit asymptomatisch verlaufen. Oft bemerken Betroffene erst im fortgeschrittenen Stadium, dass etwas nicht stimmt. Zeigen sich Symptome, sind diese oftmals unspezifisch und lassen auf den ersten Blick auf andere Krankheiten schließen.
Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall können durch eine Nierenkrankheit ausgelöst werden, so die Deutsche Nierenstiftung. Früherkennungsuntersuchungen sind daher von großer Bedeutung, um schwerwiegende Folgen zu verhindern.
Müdigkeit, Juckreiz, Appetitlosigkeit, Bluthochdruck: Mögliche Anzeichen einer kranken Niere
„Häufig erst, wenn die Nieren ihren Dienst versagen, merken die Betroffenen, dass etwas nicht stimmt. Erste Warnzeichen wie Müdigkeit, unspezifischer Juckreiz, Appetitlosigkeit, Schwäche, Ödeme und vor allem Blutdruckerhöhung können Hinweise darauf sein, dass die Nieren nicht normal funktionieren. Dann spätestens ist ein Gespräch mit einem Experten nötig, um die Arbeit der Nieren so lange wie möglich zu erhalten, bevor Dialyse oder auch Transplantation nötig werden“, informiert Professor Tobias Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), in einer UKE-Pressemitteilung.
Um die Nieren gesund zu halten, sollten Sie folgende Fakten rund um die wichtigen Entgiftungsorgane kennen:
Eine gesunde Lebensweise und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind entscheidend, um die Nierenfunktion zu unterstützen. Trinken Sie ausreichend Wasser und vermeiden Sie übermäßigen Konsum von koffeinhaltigen Getränken und Alkohol. Außerdem wirkt sich eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz positiv auf die Nieren aus.
Regelmäßige Blut- und Urinkontrollen sind für Risikopersonen ratsam, da sie erste Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung aufdecken können. Personen mit Diabetes oder Bluthochdruck gehören zur Risikogruppe.
Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht erhöhen das Risiko für Nierenprobleme. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist daher von großer Bedeutung.
Symptome wie Müdigkeit, Schwellungen, Bluthochdruck und Veränderungen im Urin sollten ernst genommen werden. Diese Anzeichen können auf Nierenprobleme hinweisen und erfordern ärztliche Abklärung.
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Unbehandelte Nierenprobleme können zur chronischen Niereninsuffizienz führen, was lebensbedrohlich sein kann.
Medikamente sollten stets in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, um Nierenschäden zu verhindern. Einige Medikamente belasten die Nieren, daher ist ärztliche Überwachung wichtig.
Ein gesunder Lebensstil, regelmäßige Checks und rechtzeitige ärztliche Hilfe sind die besten Maßnahmen zur Nierenfürsorge. Prävention und Früherkennung sind der Schlüssel zur Erhaltung der Nierengesundheit.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.