Produktionsfehler

Pesto-Rückruf: Glasscherben können zu Verletzungen führen

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Wer rotes Pesto gekauft hat, sollte einen genauen Blick auf das Produkt werfen. Pesto rosso ist von einem Rückruf betroffen - wegen Glasscherben.

Hamm - Nicht nur bei Studenten sind die kleinen Gläser im Haushaltsschrank zu finden. Der Inhalt ist nicht nur lecker und macht aus einem eher faden Gericht ein durchaus genießbares. Pesto ist nach dem Öffnen sofort verwendbar und muss nicht weiter zubereitet werden. Blöd nur, wenn es beim Verzehr ziemlich gefährlich werden kann.

Rückruf von rotem Pesto: Kleine Glasscherben sorgen für Gefahr beim Verzehr

Aktuell kommt es beim Bio Pesto rosso der Marke „TerraSana“ zu einem Rückruf. Wie der Hersteller informiert, soll die ungekochte Paste mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) vom 04.11.2024 auf keinen Fall auf dem Teller landen. Der Grund: Im Pesto können sich kleine Glasscherben befinden.

  • Vom Rückruf betroffenes Produkt: Bio Pesto rosso
  • Hersteller: TerraSana
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.11.2024
  • Grund für den Rückruf: Glasscherben im Produkt

Wie Hersteller TerraSana mitteilt, wird von dem Verzehr des Produkt abgeraten. Allerdings sei nur das Bio Pesto rosso mit dem oben genannten Haltbarkeitsdatum vom Rückruf betroffen. Andere Produkte können problemlos auf dem Teller landen. Ist es bereits zu einem Verzehr des betroffenen Produkts gekommen, gilt wie so oft: Ruhe bewahren. Sollte der Körper keinerlei Signale in Form von Schmerzen oder ähnlichen Reaktionen aussenden, gilt kein Grund zur Sorge. Andernfalls sollte der Arzt aufgesucht werden.

Pesto rosso wird zurückgerufen: Kunden können sich an Händler wenden

Das Bio Pesto Rosso von TerraSana ist sowohl in Online-Shops als auch bei Bio-Händlern und Reformhäusern zu erwerben. Betroffene Personen können das Produkt beim Händler zurückgeben und erhalten die Kosten zurück. Doch wie kann es sein, dass in Lebensmitteln gefährliche Glasscherben landen?

Rückruf von rotem Pesto: Kleine Glasscherben sorgen für Gefahr beim Verzehr

Der Grund ist oftmals in der Produktionskette zu finden. Aufgrund von Fehlern landen kleine Teile wie Glas, Holz oder Metall in den Produkten. Dies führt nicht selten zu Rückrufen. So sorgte ein Produktionsfehler bei Saucen für einen Rückruf. Discounter Lidl rief kürzlich Gewürze aufgrund von Salmonellen-Gefahr zurück.

Rubriklistenbild: © Lebensmittelwarnung.de

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