Instagram-Nutzer amüsieren sich

Tesla von Kutsche verwirrt: „Zeigt das nicht Elon“

  • schließen

Tesla setzt beim Autopiloten und Full Self-Driving nur auf Kameras. Mit Kutschen scheinen diese aber ein Problem zu haben, was den Computer verwirrt.

Immer wieder stehen Teslas Fahrassistenten „Autopilot“ und – das noch im Beta-Test befindliche – Full Self-Driving (FSD) massiv in der Kritik. Zuletzt etwa, weil das FSD Kinder nicht erkennen und daher überfahren soll. Doch mitunter sorgen die beiden Programme offenbar auch für kuriose Szenen, wie ein Video auf dem Instagram-Kanal „Pubity“ zeigt.

Zusehen ist eine Szene, wie sie sich tagtäglich auf Straßen auf der ganzen Welt abspielt: Ein langsames Fahrzeug – in diesem Fall eine Kutsche, die von Pferden gezogen wird – ist auf einer Landstraße unterwegs und wird von den anderen Verkehrsteilnehmern überholt. So weit, so simpel. Doch für den Tesla wird das zu einer unlösbaren Aufgabe.

Für Tesla kann eine Pferdekutsche alles sein, außer eine Kutsche. (Symbolbild)

Tesla von Kutsche verwirrt: „Zeigt das nicht Elon“

Das liegt auch daran, dass auf der Landstraße eine durchgezogene Linie das Überholen verbietet. Entsprechend schleicht der Stromer mit fünf bis zehn km/h hinter der Kutsche her. Hinzu kommt, dass der Tesla nicht so recht weiß, wo mit er es eigentlich zu tun hat. Immer wieder ändert sich die Anzeige auf dem Mitteldisplay des Elektroautos. Getreu dem Motto: „Ist ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein, es ist Superman!“

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

Zunächst geht der Tesla davon aus, dass es sich um einen Lkw handelt. Dieser verwandelt such dann wiederum in ein entgegenkommendes Auto. Im nächsten Moment ist es dann wieder ein Lkw, der schlagartig für kurze Zeit die Richtung wechselt. Kurz darauf soll es sich plötzlich um ein Auto bzw. einen Lkw handeln, hinter dem ein Mensch läuft, ehe sich der Computer wieder für den Lkw entscheidet. Nur eine Kutsche erkennt das System nicht. Ob es also wirklich in einem Jahr schon selbstfahrende Autos gibt, wie von Musk versprochen, dürfte fraglich sein.

Tesla von Kutsche verwirrt: Video geht auf Instagram durch die Decke

Ob der Tesla es noch an der Kutsche vorbei geschafft hat, ist ebenso wenig bekannt wie der Ort, an dem sich diese Szene zugetragen hat. Allerdings sprechen die Navigationsanweisungen dafür, dass es sich um ein deutschsprachiges Gebiet handeln könnte.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von 24auto.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Die Insassen des Teslas nehmen das Ganze jedenfalls mit Humor. Gleiches gilt auch für die Instagram-Nutzer, die sich in den Kommentaren über den verwirrten Computer amüsieren:

  • „Ping 500+“
  • „Zeigt das nicht Elon, weil sonst verliert jemand seinen Job“
  • „Stellen Sie sich das in Indien vor, das System wird sich zu Tode stören.“
  • „Wie er nicht auf die Bremse treten konnte, als der LKW wendete und ihn verfolgte, ist mir ein Rätsel. „
  • „´Es ist ein LKW... aber warum fährt er dann so langsam?... es ist ein Mensch, der einen LKW schiebt!´“
  • „Und das ist der Grund, warum die KI uns niemals beherschen wird.“
  • „Unsere zukünftigen A.I.-Herrscher werden an sich euer Lachen und eure Emojis erinnern.“

Rubriklistenbild: © Imagebroker/Imago

Kommentare