VonSimon Monesschließen
Tesla ruft über zwei Millionen Elektroautos zurück. Einige Warnhinweise entsprechen nicht den Vorgaben. Ein Update soll das Problem beheben.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Automobilhersteller Rückrufe durchführen, und in einigen Situationen können diese sogar ohne den Besuch einer Werkstatt durch ein Over-the-Air-Update abgewickelt werden. Tesla, der Vorreiter in der Elektroautomobilindustrie, verfährt ebenso. Im Laufe des vergangenen Jahres sah sich das Unternehmen bereits mehrfach gezwungen, Fahrzeuge zurückzurufen. Ein Beispiel dafür sind die Schwierigkeiten mit der Lenkung aufgrund von Kälte. Darüber hinaus führte der Autopilot in den USA zu einem umfangreichen Rückruf. Und auch das neue Jahr beginnt für den Elektroauto-Hersteller mit einem großen „Rückruf“ von fast 2,2 Millionen Fahrzeugen.
Das hat die US-Straßenverkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) am Freitag mitgeteilt. Der Grund: zu kleine Warnhinweise für Bremse, Handbremse und ABS. Gemäß den US-Richtlinien muss die Schriftart mindestens 3,2 Millimeter hoch sein.
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NHTSA ordnet Rückruf an: 2,2 Millionen Elektroautos von Tesla betroffen
„Warnleuchten mit einer kleineren Schriftgröße können dazu führen, dass wichtige Sicherheitsinformationen auf der Instrumententafel schwer zu lesen sind, was das Unfallrisiko erhöht“, erklärt die NHTSA in einer Mitteilung zum Tesla-Rückruf. Unfälle oder Verletzte im Zusammenhang mit dem Mangel seien bisher aber nicht bekannt.
Insgesamt sind 2.193.869 Modelle aller Baureihen von Tesla von dem Rückruf betroffen. Neben dem brandneuen Cybertruck geht es also um das Model S (Baujahr 2012 bis 2023), das Model 3 (2017 bis 2023)m Model X (2016 bis 2023) sowie das Model Y (2019 bis 2024).
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Warnhinweise zu klein: Tesla behebt Problem mit Software-Update
Ein Besuch im Tesla-Center ist, wie auch beim Softwareproblem mit der Rückfahrkamera, nicht notwendig. Das Problem soll über ein kostenloses Over-the-Air-Update (OTA) behoben werden. Bei der NHTSA läuft der Rückruf unter der Bezeichnung „24V051000”. Besitzer betroffener Fahrzeuge werden angeschrieben. In Deutschland werden Autobesitzer ebenfalls schriftlich informiert, wenn das eigene Auto Teil einer Rückrufaktion ist. Ein solches Schreiben ist dabei nicht als Empfehlung zu betrachten.
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Bislang ist in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes aber noch nichts zu der genannten Thematik zu finden. „Der Vorfall wird geprüft. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor“, erklärte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage der Bild. Sollte es auch hierzulande zu einem Rückruf kommen, wird das Problem wohl ebenfalls per Software-Update gelöst.
Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
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