Ergebnis einer Studie

Ihre Katze schläft gerne in Ihrem Bett? Das hilft sogar dabei, schneller einzuschlafen

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Katzen lieben es kuschelig – und schlafen daher gerne mit im Bett. Doch manche Halter verbieten es, finden es unhygienisch. Ist es wirklich so gefährlich? Oder hat es sogar gesundheitliche Vorteile?

Es ist eine ewige Streitfrage unter Katzenhaltern: Darf der Stubentiger mit ins Bett? Kritiker rümpfen da die Nase und argumentieren damit, dass es unhygienisch, wenn nicht sogar gefährlich für die Gesundheit ist. Sie verbieten sogar ihren Katzen den Zutritt zum Schlafzimmer. Befürworter lässt das meist allerdings kalt – sie kuscheln nur allzu gern mit ihren Fellfreunden zwischen den Laken oder schlafen sogar nachts gemeinsam mit ihnen darin.

Ihre Katze schläft gern mit im Bett? Das hilft sogar, schneller einzuschlafen

Wenn eine Katze mit im Bett schläft, kann das beruhigend wirken. Doch Vorsicht, wenn man Allergiker ist!

Ob ein Katzenhalter dafür oder dagegen ist, ist den Tieren allerdings oftmals schnuppe: Viele nutzen jede Gelegenheit, um sich im gemütlichen Bett – wenn auch teils heimlich – breitzumachen. Manche Halter geben schließlich auf und lassen sie zumindest zu ihren Füßen am Bettrand mit schlummern. Der Hygiene-Aspekt ist aber nicht ganz wegzuwischen, besonders, wenn man eine Freigänger-Katze hat.

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Diese bringen von draußen allerhand Dreck mit, aber eventuell auch Zecken, Flöhe und Co., die niemand im Bett haben will. Schließlich können sie im schlimmsten Falle Parasiten übertragen und für Krankheiten sorgen. Wer dem hingegen vorbeugen will, sollte seine Katze unbedingt regelmäßig entwurmen lassen und gut durchbürsten. Außerdem empfehlen Experten, die Bettwäsche häufiger zu wechseln, wenn die Fellnase mit im warmen Bett schläft.

Das gilt auch deshalb, weil Katzen viele Haare verlieren können. Das ist im Bett besonders ein Problem, wenn man Allergiker ist. Wer etwa an Asthma leidet, hat schnell mit Atemnot oder geröteten Augen zu kämpfen. Dagegen steht allerdings, dass Stubentiger sehr reinliche Tiere sind, die sich mehrmals am Tag selbst putzen.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Ihre Katze schläft gern mit im Bett? Das wirkt laut Studie beruhigend

Zudem hat eine Studie der Washington State University herausgefunden, dass es uns sogar glücklich macht, wenn der Stubentiger mit im Bett schläft. Mit der Mieze zu kuscheln, baut sogar Stress ab und ist beruhigend. Dafür sorgt auch ihr sanftes Schnurren, wenn sie sich wohlfühlen. Das gleichmäßige Geräusch wirkt sich also positiv auf unser Wohlbefinden aus, sagen die Forscher.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Allerdings muss eines bedacht werden, bevor man sich die Fellnase ins Bett holt: Die Stubentiger sind vor allem nachts und frühmorgens aktiv. Das ist aber auch die Zeit, in der wir meist im Tiefschlaf sind. Wird dieser empfindlich und für längere Zeit gestört, kann das dafür sorgen, dass wir uns morgens müde und gerädert fühlen. Wer bereits an Schlafstörungen leidet, sollte daher genau abwägen, ob er die eigene Katze mit im Bett schlafen lässt.

Rubriklistenbild: © Gemma Ferrando/Imago

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