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Tierarzt: Gefrorene Karotte für Hunde besser als Knochen

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Ein Tierarzt räumt auf TikTok mit einem wohlgemeinten, aber teilweise gefährlichen Futtertrick auf. Es muss nicht immer der gute, alte Knochen sein.

Zum Hund gehört ein Knochen, wie zum Fisch das Aquarium. So denken zumindest viele Besitzer, wenn es um ihren vierbeinigen Liebling geht. Hunde sind nicht nur längere Zeit beschäftigt, wenn sie sich über einen Knochen hermachen. Der harte Knochen fungiert auch als eine Art Zahnbürste für Hunde, denn beim intensiven Kauen entfernt der Knochen Plaque und andere Rückstände. Doch es geht auch anders, zeigt ein Tierarzt auf TikTok.

Tierarzt: Gefrorene Karotte für Hunde besser als Knochen

Knochen können Hundezähne verletzten.

Neben dem positiven Effekt, den das Knochenkauen auf die Kaumuskulatur und die Zähne des Hundes hat, gibt es allerdings auch einige negative Aspekte. Hundemägen haben sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt und die Verdauung gleicht nicht mehr denen der Wölfe. Das hat zur Folge, dass Hunde schneller Magenprobleme bekommen, wenn sie Knochen abknabbern.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Problematisch sind Knochen auch, da sie beim Kauen zersplittern können. Das trifft vor allem auf Hähnchen- und Geflügelknochen zu. Diese sollten Besitzern ihren Hunden keinesfalls zum Fressen geben. Bei Knochen anderer Tiere besteht die Gefahr, dass sich Hunde damit das Zahnfleisch aufreißen und Zähne kaputtmachen. Besonders mit letzterem Problem kamen viele Hundebesitzer zu einem amerikanischen Tierarzt, der sich nun dafür eine Lösung überlegt hat. Auf TikTok teilt er sein Wissen und stellt Alternativen zum Knochen vor.

Tierarzt: Es muss nicht immer tierisch sein

Vegetarische Ernährung ist bei Menschen gerade voll im Trend. Dass sich das in Teilen auch für Hunde umsetzen lässt, zeigt dieser Tierarzt auf TikTok:

@dr.hunterfinn #greenscreen #drfinn #mckinneytx #mckinney #prospertx #friscotx ♬ original sound - Hunter Finn

Sein Tipp: Statt harten Knochen sollten Besitzer lieber Karotten einfrieren, sie in Hühnerbrühe tunken und sie dann ihrem Hund vorsetzen. Die gefrorenen Karotten sind nicht so hart wie Knochen, verletzten also auch weniger Zahnfleisch und Zähne. Das Ganze funktioniert auch mit Sellerie, erklärt der Tierarzt.

Seine Follower reagierten auf den Tipp begeistert und kommentierten das Video zum Beispiel mit:

  • „Meine Hunde sind besessen von ganzen Karotten. Wir kaufen 4 Tüten pro Woche 😅😅 aber ich habe noch nie über die Tiefkühltruhe nachgedacht, um sie ein bisschen auszubremsen.“
  • „Mein Hund ist ein Schredder! Sie bekommt Salat 🤣“
  • „Ich habe einen Rottweiler, der Süßkartoffeln aus dem Kartoffelsack klaut 🤦‍♀️“
  • „Oh mein Gott, das ist genial!!! Mein Hund verschluckt sich immer an Knochen, deswegen gebe ich ihm keine. Ich werde das AUF JEDEN FALL ausprobieren mit Gemüse!!“

Nimmt der Hund die neue Speise an, schont sie sowohl seine Zähne, sein Zahnfleisch als auch seinen Verdauungstrakt.

Rubriklistenbild: © Arne Trautmann/Imago

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