Neue Preiste ab Oktober

Tierarztkosten explodieren: Behandlungen kosten bald das Doppelte

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Überfüllte Tierheime, Futter- und Tierarztkosten: Ein Haustier zu haben, wird immer teurer. Wie viel man für einzelne Behandlungen zahlt.

In der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen ein Haustier angeschafft. Schließlich haben sie aufgrund der Lockdowns mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht. Für einige ist es eine Ablenkung in dieser schwierigen Zeit und eine schöne Abwechslung, sich um jemanden anderen zu kümmern. Auch in Familien haben sich viele, um den Kindern eine Freude zu machen, einen Hund oder eine Katze zugelegt. Doch teils mit verheerenden Folgen.

Tierarztkosten explodieren: Behandlungen kosten bald das Doppelte

Schließlich haben manche von ihnen nicht über die (finanziellen) Konsequenzen nachgedacht. Das bedeutet, dass Haustiere viel Pflege und auch Ausstattung brauchen. Die finanzielle Lage spitzt sich allerdings aufgrund der Inflation und gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise bei einigen zu. Manche sind so verzweifelt, dass sie ihren Fellfreund im Tierheim abgeben oder sogar aussetzen. Das ist diesem Hundewelpen in Texas passiert, als er in glühender Hitze in einem Karton auf seinen Besitzer wartet. Nun kommen weitere Preisteuerungen auf Tierhalter zu.

Steigende Kosten für den Tierarzt: Hunde- und Katzenhalter müssen ab Oktober mehr bezahlen. (Symbolbild)

Diese betreffen die Tierarztkosten, demnach müssen sie für entsprechende Leistungen in Deutschland ab Oktober mehr hinblättern. Bereits am 20. August hat das Bundeskabinett der Neufassung der Tierärztegebührenordnung zugestimmt. „Die Anpassung war deswegen nötig, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen zum Betrieb einer Tierarztpraxis nicht mehr ausreichen“, erklärt Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer, gegenüber dem Fernsehsender RTL. Heißt konkret: Der Beruf des Tierarztes soll für den Nachwuchs wieder attraktiver werden, nachdem letzterer in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Doch wie viel müssen jetzt Tierhalter draufzahlen?

Hunderassen für Allergiker: Welche Rassen besonders geeignet sind

Der Pudel ist der vermutlich bekannteste Allergiker-Hund. Er verliert nur sehr selten Haare und ist nicht vom Fellwechsel betroffen, der normalerweise zweimal im Jahr stattfindet. Der Pudel hat ein sehr lockiges Fell, das allerdings auch sehr pflegebedürftig ist. (Symbolbild)
Der Pudel ist der vermutlich bekannteste Allergiker-Hund. Er verliert nur sehr selten Haare und ist nicht vom Fellwechsel betroffen, der normalerweise zweimal im Jahr stattfindet. Der Pudel hat ein sehr lockiges Fell, das allerdings auch sehr pflegebedürftig ist. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Bei vielen Hunderassen steht im Herbst oder Frühjahr ein Fellwechsel an – beim Yorkshire Terrier hingegen nicht. Nur in seltensten Fällen kommt es bei dieser Hunderasse zu Haarausfall. (Symbolbild)
Bei vielen Hunderassen steht im Herbst oder Frühjahr ein Fellwechsel an – beim Yorkshire Terrier hingegen nicht. Nur in seltensten Fällen kommt es bei dieser Hunderasse zu Haarausfall. (Symbolbild)  © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse Bichon Frisé haben ein weiches, gelocktes Fell, das allen Staub und alle Hautschuppen auffängt. Das macht ihn zum idealen Begleiter für Menschen mit Allergien. Außerdem haart die Rasse nicht. (Symbolbild)
Hunde der Rasse Bichon Frisé haben ein weiches, gelocktes Fell, das allen Staub und alle Hautschuppen auffängt. Das macht ihn zum idealen Begleiter für Menschen mit Allergien. Außerdem haart die Rasse nicht. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Der Portugiesische Wasserhund haart kaum. Die losen Haare bleiben bei ihm in den Locken hängen. Aufgrund dieser Fellbeschaffenheit wird er besonders oft als Allergiker-Hund empfohlen. Jedoch ist es anzuraten, vor der Anschaffung zu prüfen, ob auf diese Hunderasse allergisch reagiert wird. (Symbolbild)
Der Portugiesische Wasserhund haart kaum. Die losen Haare bleiben bei ihm in den Locken hängen. Aufgrund dieser Fellbeschaffenheit wird er besonders oft als Allergiker-Hund empfohlen. Jedoch ist es anzuraten, vor der Anschaffung zu prüfen, ob auf diese Hunderasse allergisch reagiert wird. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Der Basenji ähnelt einer Katze: Er ist sehr rein, und putzt sich täglich selbst. Das kurze Fell dieser Hunderasse verliert kaum Haare, weswegen sie hervorragende Allergiker-Hunde sind. (Symbolbild)
Der Basenji ähnelt einer Katze: Er ist sehr rein, und putzt sich täglich selbst. Das kurze Fell dieser Hunderasse verliert kaum Haare, weswegen sie hervorragende Allergiker-Hunde sind. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Langes, üppiges Fell ist das Markenzeichen der Afghanischen Windhunde. Doch trotz des üppigen Fells neigt diese Hunderasse nicht zu Haarausfall. Voraussetzung ist jedoch die ordentliche Pflege. (Symbolbild)
Langes, üppiges Fell ist das Markenzeichen der Afghanischen Windhunde. Doch trotz des üppigen Fells neigt diese Hunderasse nicht zu Haarausfall. Voraussetzung ist jedoch die ordentliche Pflege. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Ein Labradoodle steht auf einer Blumenwiese.
Der Labradoodle gehört zu den Hybridhunden und ist eine Kreuzung aus Labrador und Pudel. Ziel dieser Zucht war es, einen Familienhund zu züchten, der für Allergiker geeignet ist. Das Fell ist daher sehr pflegeleicht und die Hunde haaren kaum. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Weil der Schnauzer bei richtiger Pflege kaum haart, ist er ebenfalls besonders gut für Allergiker geeignet. Das Fell dieser Hunde besteht aus dichtem und hartem Deckhaar und weicher Unterwolle. Die Unterwolle sollte regelmäßig gebürstet werden, damit die abgestorbenen Haare entfernt werden. (Symbolbild)
Weil der Schnauzer bei richtiger Pflege kaum haart, ist er ebenfalls besonders gut für Allergiker geeignet. Das Fell dieser Hunde besteht aus dichtem und hartem Deckhaar und weicher Unterwolle. Die Unterwolle sollte regelmäßig gebürstet werden, damit die abgestorbenen Haare entfernt werden. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Der Havaneser ist ein äußerst fröhlicher, familienfreundlicher und zutraulicher Hund. Die kleine Hunderasse hat kein Unterfell und kommt daher auch nicht in den Fellwechsel. Deswegen ist er für Allergiker geeignet. Die Fellpflege ist allerdings aufwendig, da das Fell regelmäßig gebürstet und getrimmt werden muss. (Symbolbild)
Der Havaneser ist ein äußerst fröhlicher, familienfreundlicher und zutraulicher Hund. Die kleine Hunderasse hat kein Unterfell und kommt daher auch nicht in den Fellwechsel. Deswegen ist er für Allergiker geeignet. Die Fellpflege ist allerdings aufwendig, da das Fell regelmäßig gebürstet und getrimmt werden muss. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Der Malteser ist vor allem dem Havaneser sehr ähnlich. Auch er kommt wegen fehlender Unterwolle nicht in den Fellwechsel. Die Hunderasse ist sehr freundlich, ruhig und verschmust. (Symbolbild)
Der Malteser ist dem Havaneser sehr ähnlich. Auch er kommt wegen fehlender Unterwolle nicht in den Fellwechsel. Die Hunderasse ist sehr freundlich, ruhig und verschmust. (Symbolbild) © Ardea/Imago

Tierarztkosten explodieren: Röntgen und Kastrieren besonders teuer

Zum Vergleich: Im Jahr 2020 hat eine allgemeine Untersuchung plus Beratung für einen Hund etwa 13,60 Euro gekostet. Ab Oktober dieses Jahres sind es 23,60 Euro. Für die gleiche Behandlung für eine Katze haben Besitzer vor zwei Jahren noch neun Euro gezahlt, nun werden es ebenfalls 23,60 Euro sein. Auch beim Röntgen und Kastrieren müssen Tierhalter künftig tiefer in die Tasche greifen. Während die erste und zweite Röntgenaufnahme vor einiger Zeit noch 26,53 Euro gekostet hat, sind es ab Oktober bereits 32,07 Euro. Eine Kastration eines Katers wird besonders teuer: Früher waren es gerade mal 19,24 Euro, jetzt wird die Behandlung auf eine Summe von stolzen 30,32 Euro steigen, berichtet abschließend der MDR.

Rubriklistenbild: © Andreas Gebert/dpa

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