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TikTok-Anleitung für Autohäuser: Plattform will Händlern den Einstieg erleichtern

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Für Autohäuser wird nicht nur das Internet, sondern vor allem auch Social Media immer wichtiger. TikTok stellt nun eine spezielle Anleitung für Händler bereit.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit Zeit – Sprichwörter dieser Art sind vor allem im Handel gängig. Immer wieder gibt es Veränderungen, denen man sich kaum entziehen kann. Gerade was Neuheiten im Online-Bereich angeht, kann es gefährlich sein, wenn man entsprechende Trends verschläft. Und so müssen natürlich auch die Autohändler immer wieder umdenken. Eine Website hat heutzutage wohl jeder und vielleicht auch einen Facebook-Auftritt. Wichtig, denn dadurch lässt sich als Händler unter Umständen sogar Geld sparen. Doch verhältnismäßig junge Social-Media-Applikationen wie etwa TikTok sind für den ein oder anderen nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem haben viele Angst, sich dort mit einer peinlichen Aktion zum Narren zu machen. TikTok hat nun eine Art Einstiegs-Anleitung speziell für Autohändler veröffentlicht.

TikTok-Anleitung für Autohäuser: Plattform will Händlern den Einstieg erleichtern

Wie die Social-Media-Plattform angibt, planten vier von zehn Usern innerhalb der nächsten sechs Monate einen Autokauf oder ein Leasing. Zudem seien angeblich 80 Prozent der Nutzer bei ihrem letzten Autokauf – oder einem von der Familie gekauften Auto – durch TikTok beeinflusst worden. Junge Menschen, die permanent mit dem Smartphone hantieren (leider teils auch am Steuer), mit altgedienten Werbemitteln wie Broschüren, Flyern und Printanzeigen in ihren Bann zu ziehen, ist für Händler inzwischen ein eher schwieriges Unterfangen. Dennoch kann ein entsprechender TikTok-Auftritt viel Zeit und Nerven kosten – und natürlich auch Geld, wenn man sich professionelle Hilfe holt. Mit dem „Auto Dealers Playbook“ will TikTok nun eine entsprechende Hilfestellung bieten..

Die Plattform TikTok bietet nun eine Art Einstiegs-Anleitung für Autohäuser an. (Symbolbild)

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TikTok-Anleitung für Autohäuser: Von Basis-Tipps bis hin zu ersten Marketing-Strategien

Mitunter enthält das erst nach einer Anmeldung zugängliche Dokument Informationen über erste Marketing-Strategien und die Bedienung der entsprechenden Tools, mithilfe derer TikTok-Nutzer zu Kunden werden sollen. Aber auch Basis-Informationen für Komplett-Anfänger sind enthalten – etwa, dass man stets im Hochformat filmen muss. Dazu gibt es beispielsweise einige konkrete Beispiele für mögliche Videos: etwa für Innenraum- oder Detailaufnahmen, Testfahrten oder 360-Grad-Ansichten. Aktuell gibt es die Hilfestellung für Autohändler allerdings nur auf Englisch.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

TikTok-Anleitung für Autohäuser: Auch die „realen“ Kunden nicht vergessen

Wichtig ist allerdings für Autohändler nicht nur ein gelungener TikTok-Auftritt, sondern auch eine entsprechende Behandlung der „realen“ Kunden im Haus. In einem entsprechenden Test zeigten viele Autohäuser Schwächen – und auch der TV-Auto-Experte Matthias Malmedie präsentierte vor einiger Zeit in einem YouTube-Video eine haarsträubende Geschichte vom Versuch, ein teures Auto zu erstehen. In den Kommentaren zu dem Clip meldeten sich viele User, die laut eigener Aussage schon ähnlich katastrophale Geschichten erlebt hatten.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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