TikTok-Video sorgt für viel Zuspruch

Fehler, die Sie im Umgang mit Ihrem Hund vermeiden sollten – „Jetzt weiß ich, was zu tun ist“

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Ein TikTok-Video sorgt für viel Zuspruch unter Hundefans. Darin werden einige menschliche Verhaltensweisen genannt, die den Vierbeinern nicht gefallen.

Hunde gelten als besonders sozial und haben in der Regel eine enge Bindung zu Herrchen oder Frauchen. Um ihre Bedürfnisse zu erkennen, braucht es umgekehrt einiges an Feingefühl. Denn Hunde zeigen ihre Emotionen zwar in vielerlei Hinsicht – etwa, indem sie bellen, mit dem Schwanz wedeln oder die Hand ihres Besitzers lecken, was häufig ein Zeichen von Zuneigung ist. Natürlich sind Hunde zudem gern auf der Suche nach Leckerli, auch dann zeigen sie, was sie möchten.

Hunde brauchen viel Nähe und viel Zuspruch. (Symbolbild)

Doch manchmal sind die Vierbeiner zögerlich oder ängstlich, wenn sie zum Beispiel auf andere Hunde treffen – oder sie vermissen ihre Bezugsperson, wenn sie auch nur ein paar Minuten weg ist. Das sind nur wenige Beispiele dafür, wie sensibel Hunde sein können, und dass es umso wichtiger ist, dass man sie nicht länger alleine lässt. Mit dem Untertitel „6 Dinge, die die Gefühle deines Hundes tatsächlich verletzen könnten“ sorgte ein TikTok-Video für viele Likes und viel Zuspruch. Darin kommen einige mögliche Fehler zur Sprache, die man im Umgang mit Hunden auf jeden Fall vermeiden sollte.

TikTok-Video: Dinge, die die Gefühle von Hunde verletzen könnten

1. Man sollte niemals wütend sein, da die Vierbeiner diese Emotion nicht verstehen, sondern das im Gegenteil dazu führt, dass sie Angst vor einem haben.

2. Leckt der Hund einem gerade zärtlich die Hand, sollte man ihn gewähren lassen. Denn damit kann der Hund einem seine Zuneigung zeigen, er könnte sich andernfalls von einem zurückgewiesen fühlen.

3. Dem Hunde sollte man nicht sein Leckerli wegnehmen. Es gehört schließlich ihm, und er soll nicht darum streiten müssen oder sich gar sorgen, dass er seine Futterquelle verliert.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

4. Man sollte den Hund nicht irritieren, indem man ihn zum Beispiel einfach so anstupst. Er weiß mit so einer Neckerei nichts anzufangen, sie könnte unnötig Angst oder Stress bei dem Tier verursachen. Anders verhält es sich, wenn man auf den Hund eingeht und mit ihm spielt.

5. Das Kommando „Komm“ oder „Hier“ sollte man mit einer positiven Assoziation verbinden, wie zum Beispiel einer anschließenden Belohnung durch ein Leckerli oder durch Streicheleinheiten. Der Hund soll schließlich gerne zu einem zurückkommen und es nicht mit etwas Negativem verbinden, so auch der grundlegende Gedanke bei der Hundeerziehung.

6. Dieser Punkt ist, wie es in dem Video zur Sprache kommt, einer der wichtigsten: Man sollte die Ängste von Hunden nicht ignorieren, so die Botschaft. In Situationen, in denen der Vierbeiner womöglich ängstlich oder gestresst ist, sollte man den Hund vielmehr beruhigen. Die Basis ist davon abgesehen natürlich, dass der Hund dem Menschen vertrauen und sich zu hundert Prozent auf ihn verlassen kann.

@digitdax The last one is particularly important to remember... 🥺 #dogpov #povdog #dachshunduk #sausagedog #sausagedogcentral #dogfacts ♬ Turning Page (Instrumental) - Sleeping At Last

Hunde verstehen – TikTok-Video sorgt für viel Zuspruch

Zahlreiche Hundefans haben das TikTok-Video kommentiert, geprägt von viel Zuspruch und Mitgefühl. Hier eine kleine Auswahl.

  • „Ja genau, vieles, was die Bindung und das Vertrauen verletzt.“
  • „... werde meinen Hund umarmen.“
  • „Ich habe nicht einmal einen Hund und bin jetzt traurig.“
  • „Jetzt weiß ich, was zu tun ist.“

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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