Wer ist das?

Kostüm irritiert Samtpfote: „Wenn du nicht weißt, wer die neue Katze in deinem Zuhause ist“

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Dass am Tisch plötzlich ein katzenähnliches Wesen sitzt, lässt einem Stubentiger die Haare zu Berge stehen. Ihre dramatische Reaktion erheitert unzählige TikTok-User.

Wenn eine Katze sich bedroht oder verängstigt fühlt, entwickelt sie oft eine bestimmte Körperhaltung. Sie plustert ihren Schwanz auf und krümmt ihren Rücken, um größer zu wirken und abzuschrecken. Doch in diesem TikTok-Video ist die Reaktion der Katze eher dramatisch und dadurch ziemlich witzig anzusehen. Auf TikTok geht der Clip viral.

Katzenohren des Mädchens irritieren den jungen Kater – der reagiert über und halbstark

@bronxy

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♬ When a Cat Owns the Room - Official Sound Studio

Wie Churchill, ein vier Monate alter Kater, auf das Katzenkostüm der 9-jährigen Natalie reagierte, verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Internet. Das Video, das die Szene festhält, wurde bereits über 3,1 Millionen Mal angesehen und sorgt für zahlreiche Lacher. Wie es zu dieser Situation kam? Aus einem eigentlich völlig normalen Grund.

Für eine Schulaufführung hatte sich Natalie mit einem Katzenkostüm verkleidet. Zu Hause angekommen zog sie sich aber nicht um, sondern setzte sich mit ihrem geschminkten Gesicht und ihren schwarzen Katzenohren an den Esstisch, wie Liza Nikabadze gegenüber Newsweek berichtet. Als der Kater Churchill das verkleidete Mädchen sah, zückte Liza die Handykamera: „Ich konnte nicht widerstehen und fing an, alles aufzunehmen.“

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Zufälliges Drama legt sich – doch niemals sollten Angstgefühle bewusst provoziert werden

Das Video stellte sie im Nachgang über den TikTok-Account „Bronxy“ online. Dort verbreitet es sich schnell und erntet begeisterte Reaktionen. Um den humorvollen Moment noch zu verstärken, fügte Liza dem Clip hinzu: „Wenn du nicht weißt, wer die neue Katze in deinem Haus ist.“ Auch nachdem Natalie das Katzen-Make-up von ihrem Gesicht abgewaschen hatte, blieb Churchill immer noch skeptisch und besorgt. Erst als das Mädchen das Stirnband mit den Katzenohren abnahm, beruhigte sich der junge Kater wieder.

Können sie doch sprechen? Die elf größten Mythen über Katzen – was ist wahr?

Eine getigerte Katze liegt auf einem Teppich und hält eine Spielzeugmaus unter ihrer Pfote fest.
Mythos: Schnurrende Katzen sind glücklich. Wahrheitsgehalt: Definitiv ein Mythos. Eine schnurrende Katze bedeutet meist Zufriedenheit und Wohlgefühl. Hinter diesem für Menschen niedlichen Geräusch können aber auch Schmerzen, Nervosität oder Angst und sogar Hunger stecken. Schnurren kann ebenfalls als ein Art Warnung an die Umgebung interpretiert werden. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Eine nasse Perserkatze, die in der Badewanne gebadet wird.
Mythos: Alle Katzen sind wasserscheu. Wahrheitsgehalt: Meistens. Katzen können zwar genau wie Hunde instinktiv gut schwimmen, meiden die Nähe zum Wasser im Normalfall aber. Allerdings gibt es auch Katzen, die sich gerne mal ein Wasserbad genehmigen. Einige Wildkatzen kühlen sich bei Hitze in Gewässern ab. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Ein großer und Hund und eine kleiner Katze liegen gemeinsam da. Die Katze hat sich auf den Rücken gedreht und berührt mit ihrer Pfote die Nase des Hundes. Der Hund hat sichtlich entspannt die Augen geschlossen.
Mythos: Hunde und Katzen können sich nicht leiden. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Genauso wie sich auch manchen Menschen nicht leiden können, gibt es Hunde und Katzen, die sich nicht miteinander vertragen. Aber auch bei zwei Hunden oder zwei Katzen untereinander besteht die Möglichkeit, dass sie nicht miteinander auskommen. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine junge rötliche Katze balanciert auf einem waagerechten Baumstamm in einigen Metern Höhe.
Mythos: Katzen landen immer auf ihren Füßen. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Es stimmt, dass Katzen einen ausgezeichneten Aufrichtungsreflex haben und deshalb oft auf den Füßen landen. Die Annahme, dass Katzen einen Sturz aus großer Höhe immer unbeschadet überstehen würden, ist aber falsch. Bei einem solchen Unfall können viele Verletzungen entstehen, die durchaus lebensbedrohlich sind. Daher sind Fliegengitter und ein vernünftiger Umgang mit geöffneten Fenster immer angebracht. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine einheitlich schwarze Katze mit längerem Fell sitzt auf einer weißen Stufe vor einer blauen Haustüre und blickt neugierig nach oben.
Mythos: Schwarze Katzen bringen Unglück. Wahrheitsgehalt: Offensichtlich. Dr. Ann Hohenhaus sagt dazu: „Ich glaube, schwarze Katzen bringen sich selbst Unglück, weil sie nicht so leicht aus einem Tierheim adoptiert werden wie eine hübsche graue Katze oder eine auffällige dreifarbige Katze. Das Unglück ist also eigentlich für die Katze, nicht für Sie.“ © blickwinkel/Imago
Eine etwas grimmig aus der Wäsche schauende Katze blickt vor dunklem Hintergrund auf drei große Burger, die vor ihr aufgebaut wurden.
Mythos: Menschen-Essen ist nicht gut für Katzen. Wahrheitsgehalt: Wahr. Tierärzte raten in der Tat davon ab, Katzen mit Essen für Menschen zu füttern. Unser Essen entspricht nicht den Bedürfnissen, die Katzen haben. Katzen werden auch als obligate Fleischfresser bezeichnet, was bedeutet, dass Fleisch in ihrer Ernährung eine zentrale Rolle spielt. © Panthermedia/Imago
Eine gescheckte Hauskatze sitzt in der Dunkelheit und wird von einer Lichtquelle angestrahlt.
Mythos: Katzen sind nachtaktiv. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Katzen verschlafen durchschnittlich 23 Stunden ihres Tages. © blickwinkel/Imago
Eine braune Langhaar-Katze hat eine Schüssel Milch vor sich, aus der sie im Moment der Aufnahme zwar nicht trinkt. An ihrem Mäulchen sind jedoch Milch-Rückstände zu entdecken.
Mythos: Katzen lieben Milch. Wahrheitsgehalt: Falsch. Als Kitten besitzen Katzen noch das Enzym Laktase, um die Muttermilch aufzuspalten. Mit dem Alter werden Katzen aber laktoseintolerant. Selbst wenn Ihre Katze den Eindruck macht, dass ihr die Milch schmeckt, kann dies zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In Fachgeschäften gibt es daher spezielle Katzenmilch, die laktosefrei ist und zusätzlich Taurin enthält. Taurin ist für Katzen eine lebenswichtige Aminosäure. © Anka Agency International/Imago
Eine dunkel getigerte Katzenmama sitzt mit ihren Jungen auf einer hellen Decke im Gras. Eines der Babys ist dicht an die Mutter geschmiegt, während das andere etwas weiter rechts im Bild, ebenfalls auf der Decke, zu sehen ist.
Mythos: Sieben Katzenjahre entsprechen einem Menschenjahr. Wahrheitsgehalt: Im Zusammenhang mit Katzen ein Mythos. Dr. Ann Hohenhaus hat einen treffenden Vergleich parat: „Wenn man es umgekehrt betrachtet, kann eine Katze mit 6 Monaten Junge bekommen. Eine 6 Monate alte Katze wäre im menschlichen Alter 3,5 Jahre alt, und 3,5-jährige Kinder bekommen natürlich keine eigenen Babys.“ © Panthermedia/Imago
Zu sehen sind zwei grüne Katzenaugen mit erweiterten Pupillen in ansonsten völliger Schwärze.
Mythos: Katzen sehen auch in völliger Dunkelheit ausgezeichnet. Wahrheitsgehalt: Nah dran. Zwar haben Katzen eine sehr gute Nachtsicht, in völliger Dunkelheit können sie jedoch auch nicht perfekt sehen. Auch sie benötigen etwas Licht, um sich nachts zurechtzufinden. © YAY Images/Imago
Eine schwangere Frau hält lächelnd eine gefleckte Katze auf ihrem Arm.
Mythos: Schwangere Frauen sollten nicht in die Nähe von Katzen kommen und erst recht nicht mit ihnen zusammenleben. Wahrheitsgehalt: Teils teils. Von Hauskatzen, die im Haus gehalten werden und ausschließlich Fertignahrung bekommen, geht nur ein sehr geringes Risiko für Schwangere aus. Katzen sind – anders als von vielen befürchtet – nicht die Hauptüberträger von Toxoplasmose. Weitaus gefährlicher ist der Verzehr von nicht ganz durchgebratenem oder rohem Fleisch, wie beispielsweise Salami. (Symbolbild) © Addictive Stock/Imago

Leider erschrecken manche Menschen mit Absicht ihre Katzen. Katzenbesitzer sollten aber stets auf eine ruhige und sichere Umgebung für ihre Vierbeiner achten. Ihre Körpersprache gibt Aufschluss über ihren emotionalen Zustand. Bei Aggressionen oder Angst sollte den Tieren immer genügend Raum gegeben werden. Keinesfalls sollten Angstgefühle mit Absicht provoziert werden, dies kann die Katze negativ prägen und sich negativ auf das Vertrauen gegenüber dem Menschen auswirken.

Doch in diesem Clip war es eine Alltagssituation, die unbeabsichtigt zu dieser kuriosen Reaktion führte. 434.800 Likes hat der niedliche Clip bereits bekommen. Über 1.000 Kommentare sammeln sich unter dem Beitrag. Anbei eine kleine Auswahl.

  • „Katzen sind soooo dramatisch 😂.“
  • „Ich frage mich, ob die Katze das absichtlich macht, damit das Kind von seinem Katzenkostüm überzeugt ist 😭😭.“
  • „😂😂😂😂oh die bringen mich zum Lachen!!!“
  • „😂😂😂 Es ist eine süße Katze, das ist sicher! 🥰“
  • „Ich hatte nicht mit dem Mädchen gerechnet, sondern mit einem winzigen Kätzchen😂.“
  • „Ich dachte, es wäre eine Skulptur 😂😂“
  • „Einfach zu bezaubernd 🥰.“

Rubriklistenbild: © bronxy (TikTok)

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