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Viele vergessen ihn zu reinigen: So wird der Waschmaschinen-Gummi hygienisch sauber

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Bei der Reinigung der Waschmaschine wird die Gummidichtung an der Tür oft vernachlässigt. Die Folge sind schlechte Gerüche. Hausmittel können hier helfen.

Die Waschmaschinen-Reinigung steht bei vielen fest auf der To-Do-Liste, um zu verhindern, dass die Trommel unangenehm riecht. Die Gerüche können sich sogar auf die frisch gewaschene Wäsche übertragen, die dann ebenfalls müffelt. An die Gummidichtung der Waschmaschinentür denken dabei allerdings die wenigsten. Dabei sammeln sich auch hier jede Menge Schmutz und Keime an. Wie Sie den Gummi säubern – und welche Reinigungsmittel helfen.

Anleitung: So reinigen Sie den Waschmaschinen-Gummi

Die Gummidichtung der Waschmaschine sollte regelmäßig gereinigt werden, um Schmutz und Bakterien zu entfernen.

Um die Gummidichtung der Waschmaschinentür zu reinigen, benötigen Sie nur einen kleinen Eimer oder eine Schüssel, einen weichen Lappen sowie ein paar einfache Hausmittel:

  • Mischen Sie Wasser mit einigen Spritzern Spülmittel oder einem anderen milden Reinigunsmittel, wie etwa Neutralreiniger. Wischen Sie dann mit einem Lappen über die gesamte Oberfläche des Gummis.
  • Als nächstes schieben Sie den Gummi mit den Fingern etwa nach vorne und reinigen die Innenseite der Falte. Hier sammeln sich gerne Schmutz, Flusen, Haare oder auch kleine Gegenstände wie Haargummis oder Münzen, die versehentlich in die Wäsche gelangt sind – genau wie im Flusensieb der Waschmaschine, das ebenfalls regelmäßig gereinigt werden muss.
  • Ist der Gummi stärker verschmutzt, helfen bestimmte Hausmittel, den Gummi gründlich zu säubern: Rühren Sie Natron oder Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste an und verteilen diese auf dem Gummi. Anschließend mit reichlich Wasser abwischen – fertig!
  • Haben sich bereits schlechte Gerüche in der Türdichtung festgesetzt, versuchen Sie es mit einer Mischung aus Wasser und Zitronensäure, und waschen Sie anschließend alles mit Wasser gründlich ab.

Zwölf typische Fehler beim Wäsche waschen

Die richtige Vorbereitung ist beim Wäsche waschen das A und O.
1. Wäsche nicht richtig vorsortieren: Die richtige Vorbereitung ist beim Wäsche waschen das A und O. Dazu gehört, die Kleidungsstücke nach Farbe und Textilart zu sortieren. Manche Materialien wie Fleece müssen nämlich schonender gewaschen werden.  © IMAGO
Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sollten besser auf Weichspüler verzichten.
2. Weichspüler verwenden: Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sollten besser auf Weichspüler verzichten. Dieser kann aufgrund der enthaltenen Chemikalien allergische Reaktionen und Hautreizungen auslösen. Außerdem verlieren Hand- und Geschirrtücher an Saugfähigkeit.  © IMAGO
Sie sollten das Waschmittelfach und den Dichtungsring der Waschmaschine regelmäßig prüfen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen.
3. Waschmaschine wird nicht gepflegt: Beim Waschen reinigt sich die Waschmaschine doch von selbst – oder? Tatsächlich ist es nicht so einfach. Sie sollten das Waschmittelfach und den Dichtungsring regelmäßig prüfen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Ein jährlicher Heißwaschgang mit Essig entkalkt die Maschine effektiv und fördert ihre Langlebigkeit. © IMAGO/ Oleksandr Latkun
Damit Ihr Lieblingsshirt endlich wieder sauber wird, sollten Sie es vor dem Waschen einweichen und den Fleck gezielt behandeln.
4. Flecken werden nicht behandelt: Ein einfacher Waschgang reicht meistens nicht, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Damit Ihr Lieblingsshirt endlich wieder sauber wird, sollten Sie es vor dem Waschen einweichen und den Fleck gezielt behandeln.  © IMAGO
Damit keine Kleidung zu Schaden kommt, sollten Sie Unterwäsche in einem praktischen Wäschenetz waschen.
5. Unterwäsche ohne Schutz waschen: Besonders BHs verhaken sich beim Waschen schnell mit anderen Kleidungsstücken. Damit keine Wäsche zu Schaden kommt, sollten Sie die empfindliche Unterwäsche separat oder in einem praktischen Wäschenetz waschen.  © IMAGO
Die Waschmaschine sollte nicht zu vollgestopft mit Kleidung sein.
6. Überladene Waschmaschine: So verlockend es auch ist: Die Waschmaschine sollte nicht zu vollgestopft mit Kleidung sein. Eine überladene Trommel führt nicht nur dazu, dass die Wäsche nicht ausreichend gereinigt wird. Außerdem besteht das Risiko, dass die Maschine beschädigt wird – das gilt es natürlich zu vermeiden. © IMAGO
Um Energie zu sparen, lohnt es sich, mehrere Wäscheladungen hintereinander zu waschen.
7. Waschmaschine ruhen lassen: Um Energie zu sparen, lohnt es sich, mehrere Wäscheladungen hintereinander zu waschen. Dann muss sich die Maschine nicht extra erneut aufheizen, sondern kann die Restwärme nutzen. © IMAGO/ Oleksandr Latkun
Solange Klamotten nicht müffeln oder keine Flecken aufweisen, können sie problemlos erneut angezogen werden.
8. Zu oft waschen: Landen Kleidungsstücke bei Ihnen nach jedem Tragen im Wäschekorb? Dann waschen Sie möglicherweise zu oft. Solange Klamotten nicht müffeln und keine Flecken aufweisen, können sie problemlos erneut angezogen werden.  © IMAGO
Beim Waschen in der Maschine gilt: Weniger ist mehr.
9. Zu viel Waschmittel: Beim Waschen in der Maschine gilt: weniger ist mehr. Wird Waschmittel überdosiert, bilden sich nur lästige Rückstände und weiße Schlieren auf der Kleidung. Die verwendete Produktmenge sollte auch wieder ausgewaschen werden können. © IMAGO
Besonders schwarze oder dunkle Klamotten sollten vor dem Waschen unbedingt auf links gedreht werden.
10. Kleidung nicht auf links drehen: Besonders schwarze oder dunkle Klamotten sollten vor dem Waschen unbedingt auf links gedreht werden. Ansonsten reibt sich die Außenseite während des Waschens an der Maschine und die Fasern werden aufgeraut. Das wiederum führt dazu, dass die Farbe schneller ausbleicht.  © IMAGO
30 oder 40 Grad reichen meist aus, um Wäsche effektiv sauber zu machen.
11. Zu heiß waschen: 30 oder 40 Grad reichen meist aus, um Wäsche effektiv sauber zu machen. Wer bei höheren Temperaturen wäscht, riskiert Gewebeschäden an der Kleidung. Außerdem wird die Umwelt durch den unnötigen Energieverbrauch belastet. © IMAGO
Reißverschlüsse sollten vor dem Waschen geschlossen werden.
12. Reißverschlüsse sind nicht geschlossen: Beim Schleudervorgang wird alles munter in der Maschine durcheinandergeworfen. Dabei können sich schnell Reißverschlüsse an empfindlichen Textilien verfangen und diese beschädigen. Deshalb ist es besser, alle Reißverschlüsse vor dem Waschen zu schließen. © IMAGO

Was hilft bei Schimmel in der Gummdichtung?

Wer bei der Reinigung der Gummidichtung Schimmel findet, kann diesen einfach mit Essig entfernen. Mischen Sie dazu Essig mit der doppelten Menge Wasser und wischen damit über den Schimmelfleck. Mehr Essig sollte es nicht sein, da die Säure die Gummidichtung angreift. Mit Wasser und einem neuen, sauberen Lappen gründlich nachwischen.

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Gummidichtung gut trocknen lassen, um Bakterien vorzubeugen

Egal, für welches Mittel Sie sich entscheiden: Nach der Reinigung sollten Sie die Gummidichtung immer mit einem trockenen Tuch abwischen und die Waschmaschinentür offen stehen lassen. Ansonsten bilden sich schnell wieder neue Bakterien, die für schlechte Gerüche sorgen. Auch nach dem Waschgang sollte die Tür immer einen Spalt geöffnet bleiben, damit die Restfeuchte entweichen kann. Riecht die Waschmaschine bereits unangenehm, wird es Zeit für eine Grundreinigung.

Rubriklistenbild: © artursfoto/Imago

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