Brustkrebs vorbeugen: Fünf Lebensmittel sollen davor schützen
VonJudith Braun
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Mit einer gesunden Ernährung kann das Brustkrebsrisiko gesenkt werden. Manche Nahrungsmittel eignen sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe besonders gut.
Von 100 Frauen erkranken laut dem Krebsinformationsdienst etwa 13 Frauen in ihrem Leben an Brustkrebs. Dabei handelt es sich nach Angaben des Brustkrebs Deutschland e. V. bei dieser Krebsform um die häufigste Krebserkrankung bei einer Frau im Alter von 35 bis 55 Jahren. Verschiedene Risikofaktoren können die Enstehung eines sogenannten Mammakarzinoms (bösartiger Tumor im Brustgewebe) begünstigen. Die Ernährung kann beispielsweise einen Einfluss auf das Risiko haben. Mit den richtigen Lebensmitteln kann man dem Leiden wiederum in gewissem Maße entgegenwirken. Denn wie Forscher herausfanden, haben bestimmte Stoffe – die unter anderem in verschiedenen Obstsorten vorkommen – positive Auswirkungen auf das Brustkrebs-Risiko.
Brustkrebs und seine Symptome: Mit bestimmten Lebensmitteln kann Risiko reduziert werden
In den meisten Fällen treten laut dem Onko Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft Brusttumore bei Frauen im oberen äußeren Bereich auf. Die linke Brust sei dabei etwas häufiger betroffen als die rechte. Da Brustkrebs im frühen Stadium in der Regel keine Beschwerden verursacht, rät die Deutsche Krebsgesellschaft Frauen dazu, umso aufmerksamer auf bestimmte Anzeichen zu achten, die auf einen möglichen Tumor hinweisen können. Sollten eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten, sollten diese bei einem Frauenarzt abgeklärt werden:
Knoten in der Brust
Veränderungen der Brustwarzen
Änderungen der Brustgröße
Hautauffälligkeiten
Schwellungen in der Achselhöhle
Haben sich bereits Metastasen gebildet, können im fortgeschrittenen Stadium außerdem Beschwerden wie schwere Atmung, Knochenschmerzen oder Gewichtsverlust auftreten. Diese werden durch die Metastasen ausgelöst.
Brustkrebs-Risiko verringern: Fünf Lebensmittel können vor dem Leiden schützen
Mit einer gesunden Ernährungsweise kann das Risiko für Brustkrebs allerdings reduziert werden. So stellten Forscher von der Universidad de Navarra in Spanien fest, dass der regelmäßige Verzehr von Kaffee, Obst und Gemüse beispielsweise das Brustkrebsrisiko senken kann. Dabei untersuchten sie in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen Phenolsäure und Brustkrebs. Bei Phenolsäure handelt es sich um eine Verbindung, die in einer Vielzahl von Lebensmitteln vorkommt. Die Ergebnisse der Untersuchung an rund 11.000 Frauen zeigten schließlich, dass viele Nahrungsmittel dank ihrer Inhaltsstoffe vor dem Risiko von postmenopausalem Brustkrebs schützen können. Dazu zählen unter anderem folgende fünf Lebensmittel:
Vollkornprodukte
Zitrusfrüchte
Blaubeeren
Reis
Hafer
Erhöhtes Krebsrisiko: Elf Lebensmittel begünstigen das Tumor-Wachstum
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.