Gartenpflege

Tipps für Gartenfreunde: Wie Sie Ihren Rasen im Frühling optimal pflegen

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Im Frühling hat der Garten oft Nachholbedarf – vor allem der Rasen leidet oft unter den Wintertemperaturen. Doch wer jetzt aktiv wird, kann sich schon bald über eine grüne Wiese freuen.

München – Endlich ist der Frühling da: Die Blätter der Bäume wachsen um die Wette, die Sonne scheint und die ersten Blumen blühen – nur die Farbe des Rasens ist noch ein wenig trüb. Doch das muss nicht sein! Wer jetzt beginnt, den Rasen zu pflegen, hat auch in den Sommermonaten saftig grünes Gras.

Rasenpflege im Frühling: Das sollten Sie jetzt tun

Frühjahrsputz gibt‘s auch im Garten: Der Rasen sollte von allen Fremdkörpern befreit werden – Steine, Unrat, Zweige, Laub und alles, was sich sonst im Gras versteckt und dort nicht hingehört. Dabei sollten Sie genau beobachten, wo sich viel Unkraut und Moos befindet, vertikutiert und nachgesät werden muss. Bei Unkraut können auch Hausmittel wie Kaffeesatz helfen. Danach ist vor allem die Reihenfolge der Tätigkeiten wichtig: Mähen, düngen, vertikutieren und dann nachsäen.

Garten-Pflege im Frühling: Was ist beim Mähen wichtig?

Lieber etwas später als zu früh. Wann genau der Rasen das erste Mal gemäht werden muss, ist von Region zu Region unterschiedlich – eine Faustregel lautet: Wenn die Frühblüher blühen, ist ein guter Zeitpunkt. Je nach Rasentyp unterscheidet sich die Schnitthöhe, generell darf der Rasen nach dem Winter aber etwa 1 bis 2 Zentimeter länger bleiben, das rät das Fachmagazin plantura.garden. Ist der Rasen zu kurz geschnitten, kann das Gras verbrennen. Deshalb sollte bestenfalls ein Drittel der Halme – aber nie mehr als die Hälfte – abgeschnitten werden. Ab der dritten Mahd kann dann auf die gewöhnte Höhe gemäht werden.

Für einen schönen Rasen nach dem Winter – das jetzt wichtig …

Rasen-Pflege im Frühling: Wann sollte gedüngt werden?

Je nach Bodenart, Witterung und Dünger-Art variiert der Düngezeitpunkt nach dem Winter. Ein guter Zeitpunkt ist zu Beginn der Vegetationsphase, also ab Anfang März. Die meisten mineralischen oder organischen Langzeitdünger geben drei bis vier Monate Nährstoffe ab. Teilweise kann der Dünger sogar selbst hergestellt werden. Außerdem sollte Folgendes beim Düngen beachtet werden, wie plantura.garden empfiehlt:

  • Bei der Dosierung vorsichtig und sorgfältig vorgehen:  Nur etwa 1g pro 1 Liter Gießwasser – denn Überdüngung kann zum Vertrocknen der Halme führen.
  • Große Rasenflächen am besten mithilfe eines Düngerstreuers düngen. Das beugt Verbrennungen vor und Sie gehen sicher, dass alles gedüngt ist.
  • Weil die eingebrachten Nährstoffe nur in flüssiger Form aufgenommen werden, sollte gedüngt werden während es regnet oder noch regnen soll – ansonsten den Rasen nach dem Düngen bewässern.

Zwischen Düngen und Vertikutieren sollten drei bis vier Wochen Pause liegen, da sich der Rasen von der Düngung erholen muss. Um nach dem Vertikutieren den Boden zu lockern, kann noch gesandet werden. Am Schluss folgt das Nachsäen. (nbr)

Rubriklistenbild: © Design Pics/Imago

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