VonJudith Braunschließen
Ob Gesicht waschen oder Handtuch abrubbeln – manche Dusch-Gewohnheiten können Ihrer Haut mehr schaden als nutzen. Entdecken Sie die größten Fehler beim Duschen.
Die Duschgewohnheiten eines jeden Menschen sind unterschiedlich, angefangen von der Wassertemperatur bis hin zur Frage, ob man sich nach dem Duschen abtrocknet oder die Haut an der Luft trocknen lässt. Allerdings haben sich bei einigen Menschen im Laufe der Jahre ungesunde Gewohnheiten eingeschlichen. Hier erfahren Sie, welche Gewohnheiten Sie besser ablegen sollten – Ihr Körper wird es Ihnen danken.
1. Fehler Nummer Eins: Das Gesicht in der Dusche reinigen
Es mag verlockend sein, nach einem langen Arbeitstag Make-Up oder Schmutz direkt unter der Dusche zu entfernen. Es ist jedoch empfehlenswerter, dies separat am Waschbecken zu tun. Der Grund: Wir neigen dazu, unseren Körper mit heißerem Wasser zu duschen, als es für die Haut gut ist. Dies kann dazu führen, dass die Haut schnell austrocknet. Insbesondere Menschen mit Hautproblemen wie Akne oder Rosazea sollten vorsichtig sein, wenn sie ihr Gesicht mit heißem Wasser waschen. Andernfalls können Rötungen und Irritationen auftreten. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Blutgefäß platzen.
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2. Fehler Nummer Zwei: Die Füße nicht reinigen
Viele Menschen glauben, dass es ausreicht, wenn das Wasser über die Füße läuft, wenn sie duschen. Das ist jedoch ein Irrtum – selbst wenn Sie nicht zu Schweißfüßen neigen, sollten Sie sich die Mühe machen, die Füße gründlich zu reinigen. Schließlich schwitzen wir auch dort, besonders in den heißen Sommermonaten. Zudem laufen viele Menschen gerne barfuß oder mit Socken in ihren eigenen vier Wänden oder im Garten herum.
3. Fehler Nummer Drei: Sich mit dem Handtuch abrubbeln
Es gibt kaum etwas Angenehmeres, als aus einer heißen Dusche zu steigen und sich in ein kuschelig weiches Handtuch zu wickeln. Da man jedoch bald zu tropfen beginnt und keine Wasserpfütze hinterlassen möchte, wird oft schnell abgerubbelt. Doch genau hier liegt das Problem: Dermatologen warnen, dass dies der Haut schadet. Sie empfehlen, den Körper vorsichtig mit dem Handtuch abzutupfen. Oder noch besser: Wickeln Sie das Handtuch um Ihren Körper und lassen Sie sich an der Luft trocknen, während Sie anderen Aktivitäten nachgehen, wie zum Beispiel Zähneputzen oder das Auftragen von Gesichtscreme.
4. Fehler Nummer Vier: Parfümierte Seife oder Duschgel verwenden
Eine Dusche am frühen Morgen kann die Lebensgeister wecken – besonders wenn das Duschgel herrlich nach Zitronen oder Mango duftet. Doch diese Düfte sind oft nur künstliche Duftstoffe, die bei empfindlicher Haut Irritationen verursachen können. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist oder Sie an Neurodermitis leiden, sollten Sie einen genaueren Blick auf das Etikett Ihres Duschgels werfen. Beim nächsten Einkauf sollten Sie lieber zu unparfümierten Duschmitteln (werblicher Link) greifen. Zudem brauchen laut Experten nur fünf Körperstellen wirklich Seife.
5. Fehler Nummer Fünf: Zu hartes Wasser verwenden
Wissen Sie, wie hart Ihr Wasser ist? Wenn nicht, sollten Sie es schnell herausfinden. Denn zu hartes Wasser kann Ihrem Haar und Ihrer Haut auf Dauer schaden. Der hohe Gehalt an Magnesium und Kalzium im Wasser kann die Haut reizen, was zu Ausschlag führen kann oder eine Schicht auf den Haaren bildet. Zudem wird hartem Wasser nachgesagt, dass es frisch gefärbtes Haar schneller verblassen lässt. Abhilfe kann ein regelmäßig verwendetes Tiefenreinigungsshampoo schaffen, um eventuelle Rückstände zu entfernen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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