Beliebtes Sommergemüse

Tomaten richtig lagern: Den Stiel bitte nicht entfernen

  • schließen

Dass man Tomaten nicht im Kühlschrank lagern sollten, wissen die meisten. Doch wie verhält es sich mit dem grünen Stiel an den Früchten?

Nachdem die Tomaten über Wochen hinweg gehegt und gepflegt wurden, ist mit der richtigen Ernte der aromatischen Früchte die erste Hürde genommen. Doch auch beim Lagern können sich Fehler einschleichen. Tomaten sollten beispielsweise niemals im Kühlschrank gelagert werden, da sie so an Aroma verlieren. Aber auch andere Fehler gilt es zu vermeiden, gerade, wenn es um den Tomatenstiel geht.

Tomaten richtig lagern: Rispen entfernen oder nicht?

Die Rispen oder Stiele sollten bei Tomaten zur Lagerung nicht entfernt werden.

Die Tomate gilt als das beliebteste Gemüse in deutschen Gärten und auch die Ware im Supermarkt ist heiß begehrt. Doch lagert man sie falsch, rächt sich das spätestens, wenn sich an den prallen roten Früchten Schimmel bildet, sie schrumpelig werden oder mehlig schmecken. Folgendes sollten Sie unbedingt beachten:

  • Entfernen Sie nicht die Rispe bzw. den Stiel an den Tomaten, da die Tomate so schneller schlecht wird. Außerdem kann das Aroma darunter leiden, wenn durch den Strunk Luft entweicht. Letztendlich sollten Sie beim eigenen Tomatenanbau auch immer mit Stiel von der Pflanze ernten.
  • Laut Alnatura eignet sich ein lichtgeschützter und etwas kühlerer Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit optimal für die Lagerung von Tomaten. Für Rispentomaten ist beispielsweise ein Lagerort mit Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius optimal.
  • In einer Obstschale kommen die Früchte nicht nur optisch gut zur Geltung, diese Art der Lagerung ist auch noch sehr empfehlenswert, da sie auf diese Weise besonders viel Sauerstoff abbekommen.
  • Beachten Sie, dass Tomaten nachreifen. Wenn Sie Tomaten schon im reifen Zustand ernten oder kaufen, so sind die Früchte noch etwa 14 Tage lang frisch und sollten spätestens dann auf dem Brot oder in der Soße landen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Noch einfacher ist es, wenn Sie Tomaten haltbar machen, indem Sie sie einkochen, aus ihnen Saft oder einen fruchtigen Tomaten-Ketchup herstellen.

Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago

Rubriklistenbild: © Valentyn Semenov/Imago

Kommentare