Trauernde Seelen

Hund verliert besten Freund, einen Hamster: „Sein Weinen bricht mir das Herz“

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Zahlreiche TikTok-User weinen gemeinsam mit Hund Bobby. Der Vierbeiner ist am Boden zerstört, weil sein bester Freund, Hamster Barry, gestorben ist. Doch trauern Hunde überhaupt?

Videos, die die Herzen berühren, gibt es viele auf TikTok. Doch eines sticht dabei seit kurzem ganz besonders hervor. Es ist die Geschichte von Hund Bobby und seinem besten Freund Barry – einem Hamster. Das Herzzerreißende daran: Bobby muss Abschied nehmen, denn sein Barry ist verstorben. Die TikTok-User sind zutiefst gerührt, vor allem von dem Weinen des Hundes.

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Weinender Hund berührt die Herzen

In zahlreichen Videos berichtete die Besitzerin der beiden Vierbeiner, Joanna Cox, die auf TikTok unter dem Benutzernamen @joanna_kimb3rl3y aktiv ist, von der ungewöhnlichen Freundschaft. Jüngst jedoch wurde ihre gemeinsame Welt durch eine herzzerreißende Tragödie erschüttert. In einem bewegenden Clip verkündet sie die traurige Nachricht: Barry, ihr Hamster, ist verstorben. Dieses Video zeigt den letzten, liebevollen Abschied von Hund und Herrchen.

@joanna_kimb3rl3y

My poor Bobby is so upset, no one talks about when your pet loses their best friend.. my boys had the most special bond ever and I’m not saying go let your dogs be around your hamsters because 9/10 they shouldn’t be around them but bobby is soft, i know my dogs which is why i allowed him to play with Barry but Autumn was never allowed around barry like this because she’s different, you know your animals best. Barry would run over bobby and he would just lay their and allow it, barry would often come give bobby as kiss too and have a good sniff of his nose, both my boys had a bond and it was incredible to watch 💙🐹🌈💔 our lives will never be the same now. I already miss everything about him #petloss #heartbroken #rainbowbridge #heartbreaking #cockerpoo #hamster #sweetdreams

♬ Love Is Gone (feat. Dylan Matthew) (Acoustic) - SLANDER, Dylan Matthew

Der Verlust von Barry traf nicht nur Joanna, sondern auch Bobby schwer. „Bobby weinte so sehr, als er Barrys kleinen Körper sah. Es war schrecklich, das mit anzusehen“, berichtet Joanna Cox gegenüber Newsweek. Das Video zeigt zunächst genau diese Szene, in der Bobby voller Kummer ist. Anschließend folgen die schönsten gemeinsamen Momente zwischen den beiden Tieren und ihrer Besitzerin. Diese Frau muss nach dreizehn Jahren von ihrem Hund Abschied nehmen.

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Trauern Hunde und wenn ja, wie?

Die Frage, ob Hunde trauern können, ist wissenschaftlich allerdings noch nicht abschließend geklärt. Viele Hundebesitzer berichten jedoch von Verhaltensänderungen bei ihren Hunden nach dem Verlust eines Familienmitglieds. Das bestätigt auch eine Studie der Universität Mailand. Die Forscher befragten 426 Hundebesitzer, die mindestens zwei Hunde besaßen, von denen einer gestorben war. Die Ergebnisse zeigten, dass 86 Prozent der Besitzer negative Veränderungen im Verhalten des überlebenden Hundes beobachteten.

Die meisten Hundebesitzer gaben an, dass ihre Hunde nach dem Tod eines Artgenossen mehr Aufmerksamkeit suchten (67 Prozent), weniger Lust zu spielen hatten (57 Prozent) und ängstlicher wurden (35 Prozent). Zudem veränderte sich das Fressverhalten bei 32 Prozent der Hunde. Die Qualität der Beziehung zwischen den Hunden und einem trauernden Besitzer beeinflusste diese Verhaltensänderungen. Lesen Sie hier mehr über die Studie und darüber, wie Hunde trauern.

Die Studie deutet darauf hin, dass Hunde trauerähnliche Verhaltensmuster zeigen können, insbesondere wenn sie eine enge Beziehung zu ihrem verstorbenen Artgenossen hatten. So sehen es auch Biologen, die der Meinung sind, dass Tiere, vornehmlich solche, die in sozialen Gruppen leben, durchaus trauern können. Es bleibt jedoch unklar, ob die Trauer eines Tieres mit der menschlichen Trauer vergleichbar ist oder ob Tiere die Endgültigkeit des Todes verstehen können. Die Abwesenheit eines vertrauten Artgenossen kann jedoch bei Tieren Schmerz und Verlust verursachen.

TikTok-User sind voller Mitgefühl

„Niemand spricht darüber, wenn ein Haustier seinen besten Freund verliert. Bobby ist genauso gebrochen wie ich“, schreibt Joanna Cox in ihrem TikTok-Video. Über 360.000 User haben sich den rührenden Clip bereits angesehen und vergaben mehr als 23.000 Likes. Ihre Gefühle spiegeln sich in den Kommentaren wider. Anbei eine kleine Auswahl.

Ein Fell wie Wolken: 18 besonders flauschige Hunderassen – mit Tipps zur richtigen Fellpflege

Ein Hundewelpe sitzt im Gras und heult wie ein Wolf.
Der Samojede ist einem Eisbären nicht nur optisch sehr ähnlich. Als Schlittenhund fühlt sich die Hunderasse in der kalten Jahreszeit nämlich besonders wohl. Wie praktisch, dass sein flauschiges Fell ihn dabei wärmt. © Imagebroker/Imago
 Old English Sheepdog oder Bobtail
Der Old English Sheepdog, auch Bobtail genannt, ist nicht nur für sein üppiges Fellkleid bekannt. Auch dank seines freundlichen und unternehmungslustigen Charakters hat er unter Hundefreunden viele Fans. © Panthermedia/Imago
Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Eine blaue Zunge und goldbraunes, dichtes Fell: Der Chow Chow mag aussehen wie die Kinderzeichnung eines Löwen – eine gehörige Portion Selbstbewusstsein hat er dennoch. Gut zu wissen: Seine Wurzeln reichen nachweislich weit über 1.000 Jahre zurück. Damit gelten Chow Chows als sogenannte Hunde des Urtyps. © blickwinkel/Imago
Coton de Tuléar oder Baumwollhund
Der Coton de Tuléar ist eine äußerst seltene Hunderasse. Sein Fell ist kuschelweich – nicht umsonst wird er auch Baumwollhund genannt. Regelmäßige Fellpflege ist ein Muss, um seinen Pelz samtig und sauber zu halten. © Zoonar/Imago
Hunderasse: Finnischer Lapphund
Wie sein Name bereits verrät, liebt der Finnische Lapphund die Kälte seiner Heimat. Sein üppiges Fell schützt ihn optimal vor Kälte. Der Aufwand für seine Fellpflege hält sich jedoch in Grenzen: Ein- bis zweimal pro Woche durchbürsten reicht in der Regel aus, um sein Fell geschmeidig zu halten. © Pond5 Images/Imago
Pyrenäenberghund steht auf Heu.
Der stattliche Pyrenäenberghund (auch Chien de Montagne des Pyrénées) zählt mit einer Widerristhöhe von bis zu 80 Zentimetern zu den größten Hunderassen der Welt. Sein flauschiges Fell lässt hin noch imposanter als ohnehin erscheinen. Seine Haarpracht schützt ihn in seiner Heimat, den Bergen, vor Eis und Kälte. Regelmäßige, intensive Fellpflege ist beim Pyrenäenberghund besonders wichtig. © Westend61/Imago
Barbet-Welpe
Mit seinem wuscheligen Fell ist der Barbet ein echter Blickfang. Seine langen Locken bilden hin und wieder Schnüre und werden im Sommer gerne geschoren. Seinen Namen verdankt der Barbet, was auf Deutsch so viel wie „bärtig“ heißt, dem Fellbart auf seiner Nase und am Kinn. © Panthermedia/Imago
Hunderasse: Löwchen
Das Löwchen, auch Petit Chien Lion genannt, wird vor allem wegen seiner typischen Schur, die an einen Löwen mit majestätischer Mähne erinnert, so genannt: Während das seidige Fell der vorderen Körperhälfte stehen bleibt, wird es ab der Taille kurz geschoren. Auch um die Fesseln und an der Schwanzspitze bleibt das Fell lang. © blickwinkel/Imago
Der Pudel zählt mit zu den intelligentesten Rassen überhaupt.
Der Pudel, ganz gleich in welcher Größe, gilt nicht nur als äußerst intelligent – auch sein lockiges, flauschiges Fell sorgt für verliebte Seufzer. Mit ausreichend Pflege bleibt es schön und glänzend. Da er wenig bis kein Fell verliert, wird er oftmals als besonders allergikerfreundlich bezeichnet. © Panthermedia/Imago
Zwei Bichon Frisés sitzen auf der Wiese.
Dem Pudel optisch nicht unähnlich, überzeugt auch der Bichon Frisé mit der guten Verträglichkeit seines weichen, flauschigen Fells. Die regelmäßige Pflege seiner niedlichen Locken ist allerdings unerlässlich. © blickwinkel/Imago
Wolfsspitz liebt den Schnee.
Sein silbergraues Fell mit den schwarzen Haarspitzen erinnert an die Zeichnung eines Wolfs. Daher passt sein Name besonders gut: Der Wolfsspitz liebt es, draußen unterwegs zu sein und ist dank seines dichten Fells auch bestens dafür gerüstet. Es ist pflegeleicht und neigt nicht zu Verfilzungen oder Knoten. Regelmäßiges Bürsten reicht im Fall dieser Hunderasse aus. Ein weiterer Pluspunkt: Das Fell des Wolfsspitz (auch Keeshond genannt) ist sehr geruchsarm. © Pond5 Images/Imago
Hunderasse: Eurasier
Die Kombination der flauschigen Hunderassen Chow Chow, Wolfsspitz und Samojede ergibt … richtig, den Eurasier. Der schöne Vierbeiner zieht Hundeliebhaber nicht nur durch sein kuscheliges Fell in seinen Bann. Kenner schätzen auch sein sensibles Wesen: Der Eurasier besitzt ein feines Gespür für menschliche Stimmungen und geht eine enge Bindung mit seinem Menschen ein. © Shotshop/Imago
Ein schwarz-weißer Neufundländer rennt über Rasen.
Mit seinem langen, flauschigen Fell erinnert der Neufundländer an einen Riesenteddy. Als Wasserrettungshund kommt ihm sein dickes Fellkleid allerdings zugute: Es schützt ihn vor eisigen Wassertemperaturen. © blickwinkel/Imago
Langhaarcollie: Hund im Garten
Bekannt geworden ist die langhaarige Variante des Collies in den 1940ern durch TV-Hund Lassie. Langhaarcollies werden ihrem Namen mehr als gerecht: Ihr üppiges Fell ist sehr lang, besonders im Bereich des Halses und an der Rute. © imagebroker/Imago
Deutscher Zwergspitz in Nahaufnahme
Der Zwergspitz, auch Pomeranian genannt, ist eine der beliebtesten Hunderassen. Ob das wohl an seinem kuscheligen Fell liegen mag? Regelmäßiges Bürsten, am besten zweimal pro Woche, ist bei dieser plüschigen Hunderasse Pflicht. © B. Rainer/Imago
Hunderasse: Bouvier des Flandres
Der Bouvier des Flandres, auch Flandrischer Treibhund, Vlaamse Koehund oder liebevoll Bouv genannt, zeichnet sich durch seinen dunklen Fellmantel aus. Sein charakteristischer Vollbart am Kinn und der Schnauzbart an der Oberlippe brachten ihm in seiner Heimat Belgien den Spitznamen „Vuilbaard“, zu Deutsch „Schmutziger Bart“, ein. © Pond5 Images/Imago
Hündin steht auf einer Wiese. (Symbolbild)
Der Alaskan Malamute stammt aus dem eisigen Norden. Dementsprechend ist er mit einem warmen, weichen Pelzmantel ausgerüstet. Er ist quasi die Definition eines großen, flauschigen Hundes. Sein Fell ist zwar pflegeleicht, doch der Alaskan Malamute haart sehr stark. Regelmäßiges Bürsten ist daher sinnvoll – vor allem zum Fellwechsel im Frühjahr und Herbst. © imagebroker/Imago
Ein Shetland Sheepdog, stehend auf einem Felsen.
Der Shetland Sheepdog, auch Sheltie genannt, ist ein echter Naturbursche. Auch wenn man es seiner feinen Erscheinung auf den ersten Blick nicht ansehen mag, ist der Sheltie liebend gerne bei Wind und Wetter draußen unterwegs. Sein langes, flauschiges Fell schützt ihn dabei vor Kälte. © imagebroker/Imago
  • „Bobbys Weinen ist herzzerreißend 💔💔.“
  • „Es tut mir so leid für euren Verlust🥺 ich bin für dich da, das hat mein Herz berührt😢❤️‍🩹.“
  • „Gott, ich weine 😭 Das ist so herzzerreißend.“
  • „Das ist so traurig!! 😢💕 Segne ihn.“
  • „Meine Hündin hat geweint, als ihre Schwester gestorben ist, es war herzzerreißend 😢.“
  • „Die herzzerreißendste Sache aller Zeiten ....🖤. Ich weiß, dass ich noch nie über den Herzschmerz von Tiergeschwistern nachgedacht habe 💔 ♥️“

Rubriklistenbild: © @joanna_kimb3rl3y (TikTok)

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