VonKilian Bäumlschließen
Unsere Hände sind den ganzen Tag im Einsatz. Vor allem im Winter lohnt sich etwas Pflege - dafür reichen sogar ein paar einfache Hausmittel.
Kassel – Der Winter ist die Zeit für warme Getränke, dicke Schuhe und leider auch trockene, rissige Hände. Sicher kennen das viele – gerade die dünne Haut an den Fingerknöcheln und dem Handrücken trocknet schnell aus und wird rau.
Ursachen gibt es dafür im Winter gleich mehrere. Die Kälte bewirkt, dass die Talgdrüsen in der Haut weniger Fett produzieren, das die Haut sonst geschmeidig hält. Zusätzlich greift zu starke Seife den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an und die trockene Heizungsluft tut ihr übriges, berichtet die Apotheken Umschau.
Diese Hausmittel helfen bei trockenen, rissigen Händen
Erst werden die Hände trocken, dann rissig. Trocknen die Hände weiter aus, fangen sie an sich zu schuppen, bluten und jucken manchmal sogar. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil laut utopia.de durch die rissigen Hände einfacher Bakterien durch die Haut kommen können, sollten die Hände im Winter gepflegt werden.
Zum Glück gibt es einige Hausmittel, die den Händen Feuchtigkeit spenden und dabei helfen, die Schutzschicht der Haut wieder zu stärken. Dadurch wird die Haut schnell wieder geschmeidig und zart. Folgende Hausmittel eigenen sich laut utopia.de zur Pflege der Hände:
- Aloe-Vera-Gel
- Avocado
- Kokosöl
- Mandelöl
- Olivenöl
Aloe-Vera beispielsweise spendet der Haut Feuchtigkeit, während sich in Kokosöl, Mandelöl und Olivenöl Vitamine und Antioxidantien befinden, die der Haut dabei helfen, sich zu regenerieren. Auch helfen Avocados durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen bei der Regeneration.
Mit diesen Tipps lassen sich trockene, rissige Hände vermeiden
Am besten ist es natürlich, gar nicht erst in die Situation zu kommen, dass die Hände vollkommen ausgetrocknet sind. Damit das nicht passiert, sind hier drei Tipps, um die Hände möglichst gut zu schützen.
- 1. Handschuhe schützen die Hände vor der Kälte. Dadurch fahren die Talgdrüsen ihre Arbeit gar nicht erst runter, sondern produzieren stattdessen weiter Fett, das die Hände geschmeidig hält.
- 2. Die richtige Seite ist wichtig. Gerade wer sich häufig die Hände wäscht, sollte eine verträgliche ph-neutrale Seife verwenden. Dadurch wird der natürliche Schutzfilm der Haut nicht angegriffen, wodurch die Hände besser geschützt sind.
- 3. Viel trinken. Wenn der Körper von innen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist, werden auch die Hände besser mit Feuchtigkeit versorgt.
- Quelle: Apotheken Umschau
Die Hände zu pflegen kann ganz einfach und unkompliziert sein, sogar Hausmittel reichen dafür aus. Wenn man ein bisschen Acht gibt, kann man seine Hände sicher heil und zart durch den Winter bringen. Hausmittel sind außerdem sehr vielseitig, es gibt auch Hausmittel für den Garten oder sogar Hausmittel, um die Toilette sauber zu halten. (Kilian Bäuml)
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