Gundermann Glechoma hederacea
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Der Gundermann blüht recht hübsch, aber wenn er einmal wuchert, hat die Wiese schnell nur noch wenig Ähnlichkeit mit einem Rasen.
Spitzwegerich in Rasen
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Ebenso wie sein Verwandter, der Breitwegerich, verdrängt der Spitzwegerich den Rasen. Durch regelmäßiges Mähen auf etwa vier Zentimeter kann man die Ausbreitung im Zaum halten.
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)
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Wer eine Blümchenwiese haben möchte, kann den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) wuchern lassen. Ansonsten sollte man ihn ausstechen.
Getreidefeld, Süßgras Taube Trespe (Bromus sterilis)
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Irgendwie sieht sie doch schön aus, die Taube Trespe (Bromus sterilis). Doch Ungräser wie Trespen blühen schnell und bilden rascher Samen, als einem lieb ist. Entfernen kann man sie nur durch manuelles Ausstechen.
Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
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Augen auf: Hirsearten wie die hartnäckige Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) haben im Rasen nichts zu suchen, denn sie verdrängen das schöne Gras. Am besten beugen Sie mit guter Rasenpflege vor.
Kriech-Quecke (Elymus repens), blühend
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Die Kriech-Quecke (Elymus repens) zählt zu den Süßgräsern. Sie bildet Ausläufer und durchwuchert schnell den Rasen.
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius) in Rasen
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Der oft als störend empfundene Stumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius) ist eine Zeigerpflanze, die auf einen stickstoffreichen Untergrund hinweist. Er lockert den Boden, hat aber ein weitreichendes Wurzelsystem und ist schwer zu entfernen.
Acker Schachtelhalm Equisetum arvense
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Wehe, wenn Sie Ackerschachtelhalm oder dessen Sporen tragende Sprosse im Rasen entdecken. Das Kalken der Fläche ist oft eine hilfreiche Option.
Blühender Weißklee im Rasen
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Klee, zum Beispiel Weißklee, bildet im Rasen ebenfalls kriechende Ausläufer. Ob man die bienenfreundliche Pflanze mag, ist Ansichtssache – er wächst auf jeden Fall schnell.
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata)
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Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata) wirkt mit seinen filigranen Blüten und Blättern harmlos. Aber das widerstandsfähige Gewächs breitet sich im Handumdrehen aus.

Gräser und Wurzeln

11 typische Rasenunkräuter, die Sie nicht dulden sollten

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Unkräuter im Rasen sind eigentlich meist Ansichtssache. Doch es gibt manche Arten, die das gewünschte Gras so stark verdrängen, dass es bald einem Acker ähnelt.

Wer einen grünen Rasen ohne jegliche Beikräuter wünscht, muss die Augen stets offenhalten und das Gras gut pflegen. Löwenzahn ist wohl der bekannteste Vertreter der unbeliebten Pflanzen im Garten. Er bildet hartnäckige lange Pfahlwurzel, die sich nur mühsam entfernen lassen und zählt damit zu den sogenannten Wurzelunkräutern. Im Rasen sollte man diese daher schnell eliminieren, bevor sie sich vermehren können.

Auch Gräser zählen zu den Gewächsen, die sich schneller, als man denkt, ausbreiten: Bilden diese sogenannten Ungräser erst einmal Samen, können sie diese in großer Anzahl weit im Garten verteilen. Man darf sich im Winter nicht zu früh freuen. Selbst wenn die Gräser scheinbar verschwinden, überdauern die Samen bis ins nächste Frühjahr und keimen dann aufs neue.

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