Nährstoffmangel

Eisenmangel erkennen und beheben: Schwindel bis innere Unruhe als mögliche Symptome

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Wenn der Körper nicht ausreichend Eisen aufnimmt, kann dies den Alltag immens beeinträchtigen. Wir haben Fakten rund um das Thema „Eisenmangel“ für Sie zusammengefasst.

Der Nährstoff Eisen ist entscheidend für die Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der Sauerstoff durch den Körper transportiert. Ein Mangel an Eisen kann zur Anämie – einer Erkrankung, bei der die Zahl der roten Blutkörperchen niedrig ist – führen, was Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Kurzatmigkeit und andere Symptome verursacht. Häufige Auslöser sind eine unausgewogene Ernährung, Blutverlust durch Menstruation oder Blutungen, Schwangerschaft oder bestimmte Erkrankungen. Die Behandlung umfasst eine eisenreiche Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel oder medizinische Intervention, um den Eisenpegel zu normalisieren und die Symptome zu lindern.

Eisenmangel ernst nehmen: Wichtige Fakten rund ums Thema

Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Auch Eisenmangel kann so behoben werden.

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  • Zu den möglichen Anzeichen von Eisenmangel gehören Schwindel, Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, innere Unruhe und blasse Haut.
  • Frauen während der Menstruation, Schwangere und Vegetarier sowie Veganer, die sich unausgewogen ernähren, sind besonders gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln.
  • Die Diagnose erfolgt mittels Bluttests zur Überprüfung von Hämoglobin- und Ferritinwerten.
  • Unbehandelter Eisenmangel kann zu Anämie führen und ernste Komplikationen verursachen.
  • Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Fleisch und grünem Blattgemüse ist wichtig.
  • Die Kombination von eisenreichen Lebensmitteln mit Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme im Körper.
  • Eisenpräparate sollten nur nach ärztlicher Empfehlung eingenommen werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.
  • Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und Kontrolle des Hämoglobin-Spiegels sind entscheidend bei bekanntem Eisenmangel.
  • Die Behandlungsdauer kann mehrere Wochen bis Monate betragen, um die Eisenspeicher wieder aufzufüllen.
  • In schweren Fällen kann eine intravenöse Eiseninfusion notwendig sein.
  • Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie können die Entwicklung von Anämie und anderen Komplikationen verhindern.
  • Bewusstsein für eine eisenreiche Ernährung und Risikofaktoren ist wichtig, um Eisenmangel vorzubeugen.
  • Die Gesundheit und Lebensqualität kann durch eine angemessene Behandlung von Eisenmangel deutlich gesteigert werden.

Entzündungen im Körper ausbremsen: Zehn Lebensmittel, die helfen

Ein Regal mit Gemüsesorten wie Stielmus, Weißkohl, Blumenkohl, Wirsing und Rotkohl
Gemüse wie Kohl liefert viel Vitamin C und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe wie beispielsweise Glucosinolate, die antientzündlich wirken. © Gottfried Czepluch/Imago
Mann sammelt Himbeeren.
In allen Beeren finden sich Flavonoide, die ebenfalls zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Sie bremsen die Bildung von Botenstoffen, die im Körper Entzündungen verstärken. © Mint Images/Imago
Rote Zwiebelringe
Von Porree bis Knoblauch: Alle Zwiebelgewächse enthalten Sulfide, entzündungshemmende Schwefelverbindungen. © Addictive Stock/Imago
Salbei, Thymian, Petersilie und Rosmarin im Glas.
In Kräuter stecken großen Mengen an sekundären Pflanzenstoffen und ätherischen Ölen. So enthält beispielsweise Thymian Thymol und Minze Menthol, die antientzündlich wirken, indem sie in den Botenstoffwechsel des Immunsystems eingreifen.  © Panthermedia/Imago
Kamillentee
Die antientzündliche Wirkung von Wildkräutern wie der Echten Kamille ist in vielen Studien nachgewiesen. Als Tee lindert sie Beschwerden im Mund und im Magen-Darm-Trakt. Dabei hemmt sie Prostaglandine, Botenstoffe, die im Körper Entzündungsprozesse fördern. © Shotshop/Imago
Indische Gewürze in Schälchen
Gewürze, vor allem die der indischen und asiatischen Küche, sind nicht nur reich an sekundären Pflanzenstoffen. Sie regen auch die Durchblutung an. So wird zum Beispiel bei Arthrose die Gelenkschleimhaut gestärkt und der Entzündungsherd verkleinert. © imagebroker/Imago
Teller mit Algen und einer Dorade.
Gutes aus dem Meer: Sowohl Algen als auch Seefisch enthalten Omega-3-Fettsäuren, die Bausteine für Interleukine liefern. Diese Botenstoffe verringern chronische Abwehrreaktionen. © Panthermedia/Imago
Frau öffnet Walnüsse mit Hammer
Jeden Tag eine Handvoll Nüsse: Eine Studie zeigt, dass ihr Verzehr entzündliche Biomarker im Körper verringert. Vor allem Walnüsse. © agefotostock/Imago
Flaschen mit Pflanzenölen wie Leinsamen- oder Olivenöl
Hochwertige pflanzliche Öle aus Oliven, Hanf oder Leinsamen haben beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen einen positiven Effekt gezeigt.  © agefotostock/Imago
Fermentiertes Gemüse
Fermentiertes Gemüse liefert Ballaststoffe und Probiotika. Letztere sind Futter für Bakterien im Dickdarm, die entzündungshemmende Fettsäuren herstellen. © Westend61/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

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