Milch, Creme, Spray oder Öl?

Die beste Sonnencreme für die Osterferien: Discounter-Eigenmarken überraschen

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Die beste Sonnencreme sollte verlässlich gegen gefährliche UV-Strahlung schützen. Welche Marken in den Osterferien geeignet sind, haben Öko-Test und Stiftung Warentest ermittelt.

Nicht nur im Sommer sollte man seine Haut vor der Sonne schützen. Unsere Haut kann nämlich das ganze Jahr von ihren Strahlen geschädigt werden. Doch welche Sonnencreme ist die beste, um uns davor zu bewahren? Wer ratlos vor dem Drogerie-Regal steht, sollte beim Kauf auf ein paar Dinge achten. Hier die gute Nachricht: Öko-Test und Stiftung Warentest haben zahlreiche Marken getestet und die besten Produkte ermittelt (weitere Testberichte gibt es hier).

Gute Sonnencremes, die effektiv schützen, müssen gar nicht teuer sein.

Welche Sonnencreme ist die beste laut Stiftung Warentest?

In Ausgabe 07/2025 hat Stiftung Warentest Sonnencreme getestet, darunter Flaschen, Tuben und Sprays. Das Ergebnis ist zwiespältig. Während viele Marken sehr gut abschneiden, tatsächlich wohl so viele wie noch nie, fallen genauso viele durch. Doch gerade die Testsieger schützen nicht nur effektiv und sind inhaltlich unbedenklich, sondern in vielen Teilen zudem besonders günstig.

Geprüft wurden neben verschiedenen Anwendungsformen auch unterschiedliche Lichtschutzfaktoren (LSF) getestet. Bemerkenswert ist, dass unter den acht Testsiegern nicht nur Produkte mit LSF 50 sind. Mit Eigenmarken-Produkten des Discounters Lidl sowie der Drogeriekette Müller sind auch Cremes mit LSF 30 darunter vertreten. Die genauen Ergebnisse finden Sie im vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zu Sonnencreme (kostenpflichtig). Ein paar der Testsieger im Überblick:

  • Lacura Sun Sonnenspray Schutz & Pflege (Aldi), Note: „sehr gut“ (1,5)
  • Sundance Sonnenmilch (dm), Note: „sehr gut“ (1,5)
  • Sonnenmilch Dry Touch (Eau Thermal Avène), Note: „sehr gut“ (1,5)

Welche Sonnencreme ist die beste laut Öko-Test?

Öko-Test testet regelmäßig Sonnencremes, so auch zuletzt in Ausgabe 06/2025. Ein größeres Bewusstsein für die Risiken, die von der Sonnenstrahlung für unsere Haut und unsere Gesundheit ausgehen, veranlasst die Tester, sich ausschließlich Sonnencremes mit LSF 50 und höher zu prüfen. Welcher Lichtschutzfaktor der richtige für Ihren Hauttyp ist, verrät eine einfache Formel. Die Ergebnisse zeigen, dass ein kritischer Blick durchaus angemessen ist, denn nicht immer halten die Cremes, was sie versprechen.

Den vollständigen Testbericht zur Sonnencreme findest du (kostenpflichtig) bei Öko-Test. Einige Produkte kann das Verbrauchermagazin jedoch vollumfänglich weiterempfehlen. Darunter finden sich erfreulicherweise vor allem günstige Discount- und Drogerie-Eigenmarken. Besonders tückisch: Nicht immer ist der LSF drin, der auch drauf steht. Bei den Testsiegern muss man sich jedoch keine solchen Gedanken machen – hier erhalten Verbraucher den vollen Schutz:

  • Sund D‘Or Sonnenmilch, 50 (Edeka, Budni), Note: „sehr gut“
  • Sundance Sonnenmilch, 50 (dm), Note: „sehr gut“
  • Annemarie Börlind Sunacre Body Sonnencreme, 50:, Note: „gut“

Welche Sonnencreme für Kinder ist die beste laut Stiftung Warentest?

In Ausgabe 07/2024 hat Stiftung Warentest 19 Sonnenschutzmittel für Kinder mit LSF 30, 50 und 50+ unter die Lupe genommen. Zwei günstige Marken aus dem Supermarkt sind dabei die Testsieger und wurden mit „sehr gut“ beurteilt. Auch die etwas teurere Creme von Bübchen erhielt mit der Note gut (1,6) eine zufriedenstellende Beurteilung. Den kompletten Test von Stiftung Warentest zu Kindersonnencremes findest du kostenpflichtig hier.

Vier Sonnencremes wurden gar nicht erst geprüft und mit „mangelhaft“ bewertet, da diese den angegebenen LSF (UVB) nicht einhalten konnten und so keinen ausreichenden Sonnenschutz bieten. Die gute Nachricht: In keiner der anderen getesteten Sonnencremes wurden kritische Inhaltsstoffe gefunden. Das sind die Testsieger:

  • Sundance Kids Sonnenspray 50, dm – Note: „sehr gut“
  • Rossmann Sunozon Kids Sonnenspray, Note „sehr gut“ (1,5)
  • Bübchen Sonnenlotion Sensitiv, Note „gut“ (1,6)

Welche Sonnencreme für das Gesicht ist die beste laut Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat in Ausgabe 04/2025 Sonnencreme untersucht, die speziell für die Gesichtshaut entwickelt wurde. Dabei wählten die Tester 14 Sonnenschutzmittel mit einem LSF 50 oder 50+ aus, darunter ein Produkt mit Naturkosmetiksiegel, das mit der Note „mangelhaft“ erhielt, da es den angegebenen UVB-Schutz nicht einhalten kann, wie HEIDELBERG24 berichtet. Leider gab es auch drei Produkte, die durch kritische Inhaltsstoffe (Weichmacher) auffielen und so nur die Note „befriedigend“ erhielten.

Insgesamt erhielten acht der ausgewählten Produkte die Note „gut“. Die erfreulichsten Ergebnisse erhielten die Gesichtssonnencremes von Eucerin, Garnier und auch ein Sonnenfluid von dm. Sie erhielten alle die Note „gut“. Dabei ist der Preis-Leistungs-Sieger von Sundance von dm, den es schon für 5,25 Euro pro 50 Milliliter gibt, wirklich zu empfehlen. Das gesamte Ergebnis für Sonnengesichtscreme bei Stiftung Warentest gibt es kostenpflichtig hier. Das sind die Testsieger bei Stiftung-Warentest:

  • Eucerin Oil control Face Sun Gel-Creme, Note: gut (1,7)
  • Garnier Ambre Solair Super UV Sonnenschutzfluid mit Hyaluronsäure, Note: gut (1,7)
  • dm, Sundance Med Ultra Sensitive, Sonnenfluid, Note: gut (1,8)

Welche Sonnencreme für Kinder ist die beste laut Öko-Test?

Gerade für Kinder ist Sonnencreme besonders wichtig, doch wer eine gute Sonnencreme für die Kleinen finden will, muss gar nicht tief in die Tasche greifen. Unter den Testsiegern sind günstige Discounterprodukte von dm und Rossmann, die schon ab ca. fünf Euro zu haben sind. Es wird immer wichtiger, die Kleinen gut und regelmäßig mit einem guten UV-Schutz einzucremen, wenn sie in der Sonne und am Wasser spielen. Nur das kann Hautkrebs wirklich vorbeugen. Den vollständigen Kindersonnencreme-Testbericht von Öko-Test findest du kostenpflichtig hier.

Durch die Klimakrise steigen auch in Deutschland die Zahl der jährlichen Sonnenstunden und wir setzen uns immer mehr direkter Sonneneinstrahlung aus, deshalb wird ein guter Sonnenschutz immer wichtiger. Die gute Nachricht: Der chemische UV-Filter Octocrylen, der schon lange von Öko-Test kritisiert wurde und wie ein Hormon wirken soll, ist nur noch in einem Produkt nachgewiesen worden. Bei diesen getesteten Kindersonnencremes könnt ihr bedenkenlos zugreifen:

  • Sundance Kids Sonnenspray 50, dm – Note: „sehr gut“
  • Sunozon Kids Sonnenspray 50+, Rossmann – Note: „sehr gut“
  • Tabaluga Sonnenmilch Kinder Sonnenmilch, Budni, Edeka, Netto – Note: „sehr gut“

Was ist der Unterschied zwischen Sonnencreme und Sonnenmilch?

Mittel für den Sonnenschutz gibt es in gleich mehreren Formen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Wer das richtige Produkt wählt, kann mit Sonnencreme die Hautalterung aufhalten. Um herauszufinden, welches Produkt man nutzen sollte, muss man seinen Hauttyp beachten. Auch das Alter ist wichtig, da manche Inhaltsstoffe beispielsweise nicht für Babys und Kleinkinder geeignet sind. Und natürlich spielt hier wieder der LSF eine Rolle. Sonnenmilch ist eigentlich für jeden Hauttyp geeignet und enthält mehr Wasser als Fett. Aus diesem Grund zieht sie schnell ein und wirkt schnell. Sonnencreme enthält einen höheren Fettanteil und empfiehlt sich daher für Menschen mit leicht trockener Haut.

Durch die reichhaltigen Fette ist die Creme fester und cremiger, was einen effektiven Schutz bietet. Sonnenspray lässt sich schnell und einfach aufsprühen und ist ebenfalls für jeden geeignet. Durch das Sprühsystem verteilt sich das Mittel wie ein feiner Nebel auf der Haut, was einen weiteren Vorteil bietet: die Hände werden nicht fettig oder klebrig. Sonnenöl ist für Menschen mit besonders trockener Haut geeignet, sollte bei fettiger Haut aber eher gemieden werden. Der hohe Fettgehalt des Öls sorgt zudem für viel Feuchtigkeit auf der Haut. (dh)

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago/Montage: HEADLINE24

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