Infektion vermeiden

Grippe 2023: Wie Sie sich vor Viren schützen können?

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Grippeviren werden beispielsweise durch direkten Kontakt mit Infizierten übertragen. Was Sie tun können, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Jedes Jahr stecken sich Tausende Menschen mit einem Grippevirus an. Denn bei einer Influenza handelt es sich um eine hochansteckende Krankheit, die jeden erwischen kann. Sie stellt dabei einen starken Angriff auf das Immunsystem dar, welcher teilweise auch Abwehrzellen zerstören kann. Bis man sich vollständig von einer Infektion erholt hat, können durchaus Wochen oder Monate vergehen. Dies trifft auch auf junge und ansonsten gesunde Menschen zu. Umso wichtiger ist es, dass man sich vor einer Infektion schützt.

Grippe 2023: So können Sie sich vor einer Infektion mit Viren schützen

Grippeviren bleiben auch an Gegenständen haften. Deshalb sollten Sie Dinge, die Sie regelmäßig verwenden, öfters reinigen.

Übertragen werden Grippeviren unter anderem durch direkten Körperkontakt. Wenn eine infizierte Person niesen muss, hustet oder einfach nur spricht, dann bleiben Grippeviren jedoch noch eine ganze Weile in der Luft, sodass sich andere Menschen anstecken können. Außerdem bleiben die Viren auch an Gegenständen haften. Wenn Sie sich vor einer Infektion schützen möchten, können Ihnen dabei folgende Tipps und Verhaltensweisen helfen:

  • Grippeimpfung: Laut Experten ist ein Impfung gegen Grippeviren der beste Schutz vor einer Erkrankung. Jedoch muss dazu erwähnt werden, dass ein hundertprozentiger Schutz durch die Impfung nie möglich ist, da sich Grippeviren laufend verändern.
  • Nicht ins Gesicht fassen: Vermeiden Sie es, Ihre Augen, Nase und Mund zu berühren. Denn Grippeviren können von der Hand in Mund, Nase oder Augen gelangen und schließlich über die Schleimhäute in den Körper eindringen.
  • Händewaschen: Reinigen Sie sich regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Seifen Sie dafür Ihre Hände für mindestens 20 bis 30 Sekunden ein und reinigen Sie auch die Zwischenräume zwischen den Fingern. Spülen Sie anschließend Ihre Hände unter fließendem Wasser gut ab.
  • Abstand zu kranken Menschen wahren: Wenn Sie sich bereits krank fühlen, meiden Sie große Menschenmengen. Halten Sie außerdem Abstand zu Kranken, damit keine Viren übertragen werden können.
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden: Gesellschaftliche Begrüßungsrituale haben ein großes Ansteckungspotenzial. Trauen Sie sich deshalb auch „Nein“ zu sagen, wenn Sie jemand umarmen oder Ihnen die Hand schütteln möchte.
  • Immunsystem stärken: Achten Sie für ein starkes Immunsystem auf genügend Schlaf und ausreichend Entspannung. Vermeiden Sie dafür Stress, Alkohol, Nikotin und Anstrengung. Ernähren Sie sich außerdem gesund, ausgewogen und vitaminreich. Auch frieren kann das Immunsystem schwächen.
  • Regelmäßig lüften und reinigen: Mindestens drei- bis viermal sollten Sie täglich Ihre Zimmer für etwa fünf Minuten lüften. Reinigen Sie außerdem Dinge, die Sie oft anfassen, wie etwa Türklinken, Tastatur oder Handy, da Grippeviren auch durch Schmierinfektionen übertragen werden können.

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Immunsystem stärken und so Grippe bis Corona vorbeugen – acht einfache Regeln

Frau hält Glas Wasser in der Hand.
Wer ausreichend trinkt, hält die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht. Das ist wichtig, weil diese die erste Schutzbarriere des Körpers gegen Viren und Bakterien darstellen. Trocknen die Schleimhäute aus, können Viren leichter andocken und sich einen Weg in den Körper bahnen. Auch das Lutschen von Bonbons hilft dabei, die Schleimhäute feucht zu halten.  © Tanya Yatsenko/Imago
Korb voll mit Gemüse und Obst
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse sorgt dafür, dass dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt werden. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen einem gesunden Darm und einem gesunden Immunsystem besteht, denn ein Großteil der Antikörper produzierenden Zellen befinden sich im Darm, informiert das Portal München Klinik, der Gesundheitsversorger der Stadt München. © Oleksandr Latkun/Imago
Frau krault im Schwimmbad
Auch Bewegung macht uns weniger anfällig für Krankheitserreger. Mitverantwortlich ist die antientzündliche Wirkung von Sport und Bewegung auf unseren Körper. Davon profitiert auch unser Immunsystem, so Professor Karten Krüger von der Justus-Liebig-Universität in Giessen im Interview mit der Krankenkasse BKK Provita. Sein Forschungsgebiet: Die Wirkung von Bewegung auf unser Immunsystem. Ihm zufolge wird man seltener krank und übersteht eine Erkrankung besser, wenn man sich regelmäßig bewegt, gut schläft, sich ausgewogen ernährt und ein gutes Stressmanagement pflegt.  © Imago
Hand, die Weinglas und Zigarette hält
Inhaltsstoffe in Zigarettenrauch und Alkohol blockieren die körpereigene Abwehr und machen uns so anfälliger für Krankheiten. Nach einer durchzechten Nacht kann das Immunsystem Studien zufolge sogar bis zu 24 Stunden lang nicht wie gewohnt arbeiten, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch Rauchen fördert wie Alkohol Entzündungsprozesse im Körper, was eine erhöhte Anfälligkeit für Atemwegsinfekte zur Folge haben kann. Zudem trocknet Zigarettenrauch die Schleimhäute aus, was deren Abwehrkraft abschwächt.  © macondo/Imago
Frau öffnet das Fenster zum Lüften
Vor allem im Herbst und im Winter sollten Sie regelmäßig lüften. Denn trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute in Mund und Nase aus. Diese stellen die erste Barriere für Viren und Bakterien dar. Im ausgetrockneten Zustand sind die Schleimhäute weniger widerstandsfähig. © Roman Möbius/Imago
Wanderweg im Bergischen Land nahe der Müngstener Brücke
Bewegung an der frischen Luft stärkt unsere Atemwege. Auch das Immunsystem profitiert, weil über die Haut durch Kontakt mit Sonnenlicht Vitamin D produziert wird. „Es ist wissenschaftlich unstrittig, dass eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Auch zeigen Studien, dass Menschen mit einer unzureichenden Vitamin D-Versorgung ein erhöhtes Risiko für akute Atemwegsinfekte aufweisen und von der Gabe von Vitamin D-Präparaten profitieren können“, heißt es in einem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung.  © Olaf Döring/Imago
Gestresste Frau im Büro
Stress ist ein wahrer Immunkiller. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen verlieren die Immunzellen die Fähigkeit, sich zu vermehren, um Krankheitserreger abzutöten. Auch die Menge an Antikörpern in unserem Speichel verringert sich, so eine Information des Universitätsspitals Zürich.  © Joseffson/Imago
Frau schaltet den Wecker aus
Ausreichend Schlaf zählt zu den Grundpfeilern eines intakten Immunsystems. Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Universität Lübeck konnten dem ärztlichen Journal zufolge zeigen, dass bereits nach drei Stunden ohne Schlaf die Funktion der T-Zellen beeinträchtigt war. „T-Zellen zirkulieren ständig im Blutkreislauf und suchen nach Erregern. Die Adhäsion (Anmerkung der Redaktion: bedeutet so viel wie „Haftkraft“) an andere Zellen erlaubt ihnen dabei, im Körper zu wandern und beispielsweise an infizierte Zellen anzudocken, um sie anschließend zu beseitigen“, sagt Erstautor Stoyan Dimitrov.  © Oleksandr Latkun/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © JOUBERT / BSIP/IMAGO

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