TikTok-Video geht viral

Hundetrainerin erklärt: Mit einfachem Griff beendet man sofort einen Hundekampf

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Manchmal passiert es ganz schnell: Zwei Hunde können sich nicht riechen und geraten aneinander. Als Hundebesitzer ist man dann überrascht und überfordert. Mit einem Tipp regeln Sie es einfach und effektiv.

Es ist wohl der größte Albtraum eines jeden Hundebesitzers: Man ist mit seinem Vierbeiner gerade unterwegs, da begegnet man einem weiteren oder sogar mehreren anderen Hundehaltern. In Parks oder an bestimmten Stellen dürfen die Hunde auch frei herumlaufen, schwierig ist es allerdings nur, wenn aus Spiel und Spaß schnell Ernst wird: Wird der eigene Hund von einer Gruppe gemobbt oder sogar angegriffen und in einen Kampf verwickelt, kann es lebensgefährlich werden. Beißt einer zu, drohen Verletzungen oder sogar Schlimmeres. Doch wie verhält man sich als Hundehalter in dieser Situation am besten?

Hundetrainerin erklärt effektive Methode, um Hunde vom Beißen abzuhalten

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Der Schock sitzt zwar tief, dennoch ist es wichtig, umgehend zu reagieren. Um sich selbst dabei nicht zu verletzen, gibt eine Hundetrainerin auf TikTok in einem Video Tipps, wie Hundehalter diesen gefährlichen Moment wieder in den „Griff“ bekommen. In dem Clip, das bereits 3,6 Millionen Mal geklickt wurde, berichtet sie von einer einfachen, aber effektiven Methode, einen Hundekampf zu beenden. Zuerst weist sie aber ausdrücklich darauf hin, dass die eigene Sicherheit vor die des Hundes geht. Dann erklärt sie, dass man niemals an der Leine ziehen sollte, weil es die Aggression noch verschlimmern könnte.

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Anschließend teilt sie ihre Methode: Trägt der gegnerische oder der eigene Hund ein flaches Halsband, soll man mit der Hand von oben hinein- und herumfassen, sodass man es fest in der Hand hat. Dann dreht man die Hand nach oben und zieht nach oben. Dadurch wird der Vierbeiner daran gehindert, weiter zuzubeißen. Schließlich entsteht so eine Hebelwirkung, mit der Kraft des Bizeps lässt sich diese verstärken bzw. nach eigenem Ermessen kontrollieren. Außerdem hat der jeweilige Hund keine Möglichkeit, sich aus dem Griff so schnell zu befreien, da ihm nur wenig Bewegungsfreiheit bleibt.

Trägt er allerdings ein Geschirr, sollte man eine Leine oder auch einen Gürtel nehmen und diesen um den Hals des Hundes legen. Dann wickelt man sie einige Male um sich selbst und zieht dann hoch. Dadurch werden dem Vierbeiner die Atemwege abgeschnürt und er wird so abgelenkt, dass er von der anderen Fellnase ab lässt.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

TikTok-Video geht viral – Hundehalter sind dankbar für Tipps

Das Video kommt auf TikTok gut an, hat bereits über 230.000 Likes erhalten, viele sind dankbar für die Tipps. Andere wiederum berichten von ihren eigenen traumatischen Erlebnissen, bei denen ihre Hunde in prekäre Situationen geraten sind. Weitere pfeifen auf den Sicherheitshinweis der Hundetrainerin, da ihr Hund ihnen wichtiger sei als alles andere. Hier eine Auswahl der unzähligen Kommentare:

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

  • „Ich bin ehrlich, wenn irgendein Hund oder Tier meine Hunde angreift, haben sie Priorität. Ich nehme die Verletzungen und Narben in Kauf, aber nicht ihren Tod oder deren Verletzungen.“
  • „Ich habe einen Akita, eine Hunderasse, wo die meisten Leute glauben, dass es eine gefährliche ist. Dennoch ist die Zahl derjenigen, die ihre Hunde zu ihm hinlaufen lassen, einfach unglaublich.
  • „Das ist ein sehr guter Tipp, den ich hoffe, niemals anwenden zu müssen.“
  • „Mein Hund wurde von zwei Schäferhunden attackiert. Die Stahlkappe am Schuh meines Mannes händelte den einen, mein Rhodesian Ridgeback hat sich selbst verteidigt.“
  • „Großartiger Ratschlag, der natürliche Instinkt wäre, den Hund wegzuziehen, daher ist es hilfreich, Alternativen zu hören.“
  • „Als jemand, der einen Hund hat, der keinerlei Verteidungsmechanismen besitzt (er ist nicht besonders klug oder tapfer), schätze ich das sehr.“

Rubriklistenbild: © canine_conepts/TikTok

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