Polizei greift ein

Mann fährt mit RAM-Pick-up ins Meer – und hat eine kuriose Begründung für die Aktion

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In Florida ist ein Mann mit seinem Pick-up ins Meer gefahren. Die Polizei beendete den gewagten Wasser-Ausflug – für den der Fahrer eine kuriose Begründung hatte.

Als Autofahrer Verbotsschilder oder Sperren zu ignorieren, ist selten eine gute Idee. Nicht nur, weil Strafen drohen: In aller Regel sind Verkehrszeichen oder Absperrungen nicht aus Jux und Tollerei angebracht, sondern weil sie vor Gefahren warnen. Bleiben sie unbeachtet, kommt es zu Vorfällen, die definitiv zu vermeiden gewesen werden: In Kalifornien beispielsweise landete ein Autofahrer in einer riesigen Grube – laut der Polizei an dieser Stelle kein Einzelfall. Nun zeigt ein Video einen ebenfalls kuriosen Vorfall in den USA: Ein Pick-up-Fahrer in Florida wollte offenbar testen, ob sein Fahrzeug „surfen“ kann.

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Pick-up fährt immer tiefer ins Meer – Wellen schlagen teils über das Dach

Das Volusia Sheriff‘s Office hat ein Video des kuriosen Vorfalls auf Facebook veröffentlicht. Viele tausend Male wurde der Clip (weiter unten zu finden) bereits angesehen. Darin ist zu sehen, wie ein weißer RAM-Pick-up am Strand in der Nähe der Stadt New Smyrna Beach umherfährt – und dabei immer tiefer ins Wasser gerät. Zeitweise ist das Meerwasser bereits auf Fensterhöhe, das Wasser schwappt teils über das Dach – und dennoch scheint der berüchtigte Wasserschlag, der meist einen kapitalen Motorschaden zur Folge hat, nicht einzutreten. Und auch wenn es gelegentlich so aussieht, als ob der Pick-up die Bodenhaftung verliert und von der Strömung mitgerissen wird – immer wieder findet der Wagen Traktion und fährt weiter.

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Papst-Lamborghini versteigert für fast 900 000 Euro Erlös
Dieser schnittige Lamborghini gehörte keinem Geringeren als Papst Franziskus. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche versteigerte den Luxuswagen mit einem Erlös von fast 900.000 Euro. © L‘Osservatore Romano/dpa
Oldtimer Messerschmitt Kabinenroller KR 200.
Ein dreirädriger Messerschmitt 200 gehörte seiner Zeit auch in die Autosammlung des „King of Rock ’n’ Roll“. Auch wenn es sich dabei nicht um sein größtes Auto handelt, der US-amerikanische Sänger Elvis Presley soll mitunter auch auf drei Rädern unterwegs gewesen sein. © McPHOTO/Imago
Fleetwood Sixty Special Cadillac
Und auch den extravaganten Fleetwood Sixty Special Cadillac verbinden wohl nicht wenige Menschen mit dem „King of Rock ’n’ Roll“ Elvis Presley. Seinen Cadillac fuhr die Ikone damals in einem hübschen Rosa lackiert durch die Gegend. © Pond5 Images/Imago
Ein Commuter Tango T600.
Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Dennoch hat es der 120.000-Dollar-Flitzer in die Sammlung der internationalen Schauspielgröße George Clooney geschafft. Nach einem Raubzug in der Ocean‘s-Reihe wäre er in diesem Gefährt wohl nicht gestoppt worden. © Commuter Cars
Ferrari 458 Italia
Wer fährt diesen schicken Ferrari 458 Italia in knalligem Rot? Die US-amerikanische Pop- und Country-Sängerin Taylor Swift. Mit nur 34 Jahren zählt die erfolgreiche Amerikanerin neben dem roten Ferrari noch einige weitere Traumautos in ihrer Garage.  © Pond5 Images/Imago
Bentley Continental GT Supersports (2017)
Der klassische Bentley Continental GT Supersports (2017) gehört zu FC Bayern München-Star Harry Kane. Der 30-jährige Fußballspieler ist gebürtiger Engländer und Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Für den FCB spielt der Stürmer erst seit August 2023. Zuvor schnürte er für die Tottenham Hotspurs die Schuhe. © Pond5 Images/Imago
Amerikanischer Oldtimer Cadillac Eldorado
Mit einem Cadillac Eldorado fährt das US-amerikanische Model Kendall Jenner durch die Staaten. Bekannt geworden ist sie durch ihre Auftritte in der berühmten Reality-TV-Show „Keeping Up with the Kardashians“.  © Imagebroker/Imago
Fisker Karma
Der kanadische Pop-Sänger Justin Bieber fährt weitaus mehr als nur ein Auto durch die Gegend. Zu der Sammlung des 29-Jährigen gehört mitunter ein seltener Fisker Karma. © Pixsell/Imago
Fiat 500e
Diesen niedlichen Fiat 500e sieht man häufiger auf den Straßen. Als erfolgreicher US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent könnte man sich wahrscheinlich etwas Kostspieligeres für seine Sammlung leisten. Doch der mittlerweile 93-jährige Clint Eastwood fährt ihn trotzdem gerne durch die Gegend. © PanoramiC/Imago
Mercedes G55 AMG
Der sehr elegante Mercedes G55 AMG findet sich auch in mindestens einer amerikanischen Garage wieder. Nämlich der von Popsängerin Britney Spears. Dabei findet die erfolgreiche Amerikanerin in dem geräumigen Wagen Platz für die ganze Familie. © Pond5 Images/Imago

Mann fährt mit Pick-up ins Meer: „Es ist nicht meine Schuld, dass der Truck nicht surft“.

Doch: Die Ausfahrt in den Wellen wird schließlich durch die Polizei gestoppt. In dem Video sieht man den RAM-Fahrer im Sand sitzen. Seine kuriose Begründung für die Aktion: „Es ist nicht meine Schuld, dass der Truck nicht surft“. Der Polizist geht darauf nicht wirklich ein. „Sie sollten nicht am Strand herumfahren, wenn alle Tore geschlossen sind“, sagt der Beamte.

Der Pick-up-Fahrer wirkt in dem Video leicht verwirrt. „Ich dachte, ich wäre in England“, erklärt er. „Sie dachten, Sie wären in England? Sie sind nicht in England“, entgegnet der Polizist. Der „Pick-up-Surfer“ findet das Ganze offenbar ziemlich witzig, er beginnt zu lachen. Doch das vergeht ihm am Ende des Clips – denn dann klicken die Handschellen.

In Florida versuchte ein Mann offenbar mit seinem Pick-up-Truck im Meer zu „surfen“.

Video der Pick-up-Fahrt ins Meer wird viel kommentiert: „Er probiert die neue U-Boot-Funktion aus“

Am Schluss sieht man den RAM-Pick-up am Strand stehen – das Auto wurde offensichtlich gerettet. Welche Langzeit-Schäden der Wagen durch die ausgiebige Salzwasser-Fahrt hat, ist nicht bekannt. Dem Volusia Sheriff‘s Office zufolge kam der Fahrer am Ende mit einer 200-Dollar-Strafe (umgerechnet rund 185 Euro) davon. Das spektakuläre Facebook-Video wird jedenfalls fleißig kommentiert. Hier einige Beispiele:

  • „Diese Dodge-Werbespots werden langsam lächerlich.“
  • „Teure Autowäsche.“
  • „Er muss auf dem Pick-up Schulden haben...“
  • „Er probiert die neue U-Boot-Funktion aus.“
  • „Junge, wenn du einen Truck ruinieren wolltest, hättest du ihn einfach weggeben und schwimmen gehen können.“
  • „Er hatte Glück, dass sein Wagen nicht von der Strömung mitgerissen wurde.“
  • „Ich frage mich, ob das ein Mietwagen ist.“

Rubriklistenbild: © Facebook (Volusia Sheriff‘s Office)

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