VonSebastian Oppenheimerschließen
In Florida ist ein Mann mit seinem Pick-up ins Meer gefahren. Die Polizei beendete den gewagten Wasser-Ausflug – für den der Fahrer eine kuriose Begründung hatte.
Als Autofahrer Verbotsschilder oder Sperren zu ignorieren, ist selten eine gute Idee. Nicht nur, weil Strafen drohen: In aller Regel sind Verkehrszeichen oder Absperrungen nicht aus Jux und Tollerei angebracht, sondern weil sie vor Gefahren warnen. Bleiben sie unbeachtet, kommt es zu Vorfällen, die definitiv zu vermeiden gewesen werden: In Kalifornien beispielsweise landete ein Autofahrer in einer riesigen Grube – laut der Polizei an dieser Stelle kein Einzelfall. Nun zeigt ein Video einen ebenfalls kuriosen Vorfall in den USA: Ein Pick-up-Fahrer in Florida wollte offenbar testen, ob sein Fahrzeug „surfen“ kann.
Der neue WhatsApp-Kanal von 24auto.de ist da!
Aktuelle News, nützliche Tipps & Tricks sowie kuriose Geschichten aus dem Netz rund um das Thema Auto gibt’s auf unserem Whatsapp-Kanal: Hier geht’s direkt zu Automania.
Pick-up fährt immer tiefer ins Meer – Wellen schlagen teils über das Dach
Das Volusia Sheriff‘s Office hat ein Video des kuriosen Vorfalls auf Facebook veröffentlicht. Viele tausend Male wurde der Clip (weiter unten zu finden) bereits angesehen. Darin ist zu sehen, wie ein weißer RAM-Pick-up am Strand in der Nähe der Stadt New Smyrna Beach umherfährt – und dabei immer tiefer ins Wasser gerät. Zeitweise ist das Meerwasser bereits auf Fensterhöhe, das Wasser schwappt teils über das Dach – und dennoch scheint der berüchtigte Wasserschlag, der meist einen kapitalen Motorschaden zur Folge hat, nicht einzutreten. Und auch wenn es gelegentlich so aussieht, als ob der Pick-up die Bodenhaftung verliert und von der Strömung mitgerissen wird – immer wieder findet der Wagen Traktion und fährt weiter.
Die Autos der Promis: Zehn Modelle, die in den Garagen der Stars stehen




Mann fährt mit Pick-up ins Meer: „Es ist nicht meine Schuld, dass der Truck nicht surft“.
Doch: Die Ausfahrt in den Wellen wird schließlich durch die Polizei gestoppt. In dem Video sieht man den RAM-Fahrer im Sand sitzen. Seine kuriose Begründung für die Aktion: „Es ist nicht meine Schuld, dass der Truck nicht surft“. Der Polizist geht darauf nicht wirklich ein. „Sie sollten nicht am Strand herumfahren, wenn alle Tore geschlossen sind“, sagt der Beamte.
Der Pick-up-Fahrer wirkt in dem Video leicht verwirrt. „Ich dachte, ich wäre in England“, erklärt er. „Sie dachten, Sie wären in England? Sie sind nicht in England“, entgegnet der Polizist. Der „Pick-up-Surfer“ findet das Ganze offenbar ziemlich witzig, er beginnt zu lachen. Doch das vergeht ihm am Ende des Clips – denn dann klicken die Handschellen.
Video der Pick-up-Fahrt ins Meer wird viel kommentiert: „Er probiert die neue U-Boot-Funktion aus“
Am Schluss sieht man den RAM-Pick-up am Strand stehen – das Auto wurde offensichtlich gerettet. Welche Langzeit-Schäden der Wagen durch die ausgiebige Salzwasser-Fahrt hat, ist nicht bekannt. Dem Volusia Sheriff‘s Office zufolge kam der Fahrer am Ende mit einer 200-Dollar-Strafe (umgerechnet rund 185 Euro) davon. Das spektakuläre Facebook-Video wird jedenfalls fleißig kommentiert. Hier einige Beispiele:
- „Diese Dodge-Werbespots werden langsam lächerlich.“
- „Teure Autowäsche.“
- „Er muss auf dem Pick-up Schulden haben...“
- „Er probiert die neue U-Boot-Funktion aus.“
- „Junge, wenn du einen Truck ruinieren wolltest, hättest du ihn einfach weggeben und schwimmen gehen können.“
- „Er hatte Glück, dass sein Wagen nicht von der Strömung mitgerissen wurde.“
- „Ich frage mich, ob das ein Mietwagen ist.“
Rubriklistenbild: © Facebook (Volusia Sheriff‘s Office)

